[WestG] [AUS] "Geschaffen. Geschwitzt. Gehofft.": Hoesch-Museum stellt 150 Jahre Arbeit auf der Westfalenhuette aus, 10.10.21-23.01.22
Bodden, Lina
lina.bodden at lwl.org
Mo Okt 11 07:31:36 CEST 2021
Von: "Katrin Pinetzki" <Katrin.Pinetzki at stadtdo.de>
Datum: 08.10.2021, 13:00
AUSSTELLUNG
"Geschaffen. Geschwitzt. Gehofft.": Hoesch-Museum stellt 150 Jahre Arbeit auf der Westfalenhütte aus
"Geschaffen. Geschwitzt. Gehofft.": 150 Jahre Arbeit auf der Westfalenhütte.
10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022
Hoesch-Museum, Eberhardstr. 12, 44145 Dortmund
Eintritt frei
Am 1. September 1871 wurde die Westfalenhütte als Eisen- und Stahlwerk Hoesch in Dortmund gegründet und prägte über 100 Jahre lang den Stadtteil rund um den Borsigplatz. Zum 150. Jahrestag des ehemaligen Hauptstandortes der Hoesch AG zeigt das Hoesch-Museum nun die Ausstellung "Geschaffen. Geschwitzt. Gehofft. 150 Jahre Arbeit auf der Westfalenhütte". Vom 10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022 geht es um die Mitarbeiter*innen, ihre Arbeitsplätze und Geschichten beim einstmals größten Arbeitgeber der Stadt. Die Besucher*innen erfahren, wie Arbeitsplätze geschaffen wurden, wie die vielfältigen Tätigkeiten die Belegschaft schwitzen ließen und wie sie alle auf eine gute Zukunft im Ruhrgebiet hofften. Das Leben der Hoeschianer*innen wird anhand von Archivalien, Fotos und Exponaten lebendig.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 10. Oktober, 11 Uhr offiziell eröffnet. Die Laudatio hält Kay Bandermann, Wirtschaftsjournalist und Podcaster zu "150 Jahre Hoesch", anschließend führt Museumsleiterin Isolde Parussel in die Ausstellung ein.
Im Zentrum der Ausstellung stehen die Menschen des Werks und ihr facettenreicher Arbeitsalltag. In Kapiteln wie "Mitbestimmung", "Sicherheit", "Freizeit" oder "Verwaltung" erzählt sie beispielsweise vom kollegialen Wettbewerb um Produktionsqualität oder eingereichte Verbesserungsvorschläge. Sie berichtet davon, wie Hoeschianer*innen organisiert für ihre Rechte kämpften, Sportgruppen gründeten oder die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten nutzten. Sie wirft aber auch einen Blick in die Gegenwart und Zukunft des Werksstandortes, der von Renaturierung und der Schaffung von Wohnraum geprägt sein wird.
Zu den besonderen Ausstellungsstücken gehört die originale Gründungsurkunde der Familie Hoesch von 1871 - eine Leihgabe aus dem thyssenkrupp Konzernarchiv Duisburg. Daneben zeigt das Museum selten präsentierte Exponate aus der eigenen Sammlung, z.B. Helme und Ausweise oder überraschende Designklassiker der ehemaligen Arbeitsplätze, etwa die "String-Garderobe" von Karl Fichtel oder eine Bauhaus-Tischlampe von Kaiser idell. Extra für die Ausstellung angefertigt wurde eine Collage aus Portraits von über 130 Mitarbeiter*innen des Standortes seit 1871, die dem Werk ein Gesicht gibt - bzw. viele Gesichter. Besucher*innen, die selbst Hoeschianer*innen oder deren Angehörige waren, können die Collage mit ihrem eigenen Portrait samt Grunddaten vervollständigen lassen.
Nur ein Bruchteil der Themenfülle der vergangenen 150 Jahre kann durch die Ausstellung präsentiert werden. Um die umfangreiche Konzerngeschichte nachvollziehen zu können oder zu erfahren, wie Stahl aus Roheisen hergestellt wird, wird deshalb ein anschließender Rundgang durch die Dauerausstellung empfohlen.
Zum Jubiläum der Westfalenhütte erscheint seit August auch der Podcast "Hoesch.150 - Wie Stahl eine Stadt prägte", der einmal wöchentlich chronologisch, aber auch mit Themenschwerpunkten Bekanntes und Neues sowie überraschende Details der drei großen Dortmunder Hoesch-Werke erzählt. Er ist kostenfrei unter www.hoesch150.de und auf allen gängigen Podcast-Portalen verfügbar. Eine Hörstation mit den bisher erschienen Folgen ist für das Hoesch-Museum geplant.
INFO
"Geschaffen. Geschwitzt. Gehofft.": 150 Jahre Arbeit auf der Westfalenhütte.
10.10.2021 bis 23.01.2022
Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch 13:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag 09:00 - 17:00 Uhr
Sonntag 10:00 - 17:00 Uhr
Hoesch-Museum
Eberhardstraße 12
44145 Dortmund
Tel.: 0231 8625917
E-Mail: hoesch-museum at web.de
URL: www.hoeschmuseum.dortmund.de
Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0
Mehr Informationen über die Mailingliste Westfaelische-Geschichte