[WestG] [AKT] Plaene fuer Burg Huelshoff - Projektstudie fuer Droste-Kulturzentrum

Pattberg, Julia Julia.Pattberg at lwl.org
Do Feb 25 11:23:32 CET 2016


Von: "LWL-Pressestelle" <presse at lwl.org> 
Datum: 17.02.2016, 13:21


AKTUELL

Pläne für Burg Hülshoff - Projektstudie für Droste-Kulturzentrum

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat Pläne für die Entwicklung der Burg Hülshoff bei Havixbeck (Kreis Coesfeld) zu einem "Zukunftsort Literatur" vorgestellt. Danach will die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung unter Federführung des LWL das Geburtshaus der bekannten Dichterin (1797 - 1848) und das nahe gelegene Haus Rüschhaus zu einem "Droste-Kulturzentrum" ausbauen. 

"Sowohl für Literaturfreunde aber auch als herausragende Baudenkmale haben die Gebäude überregionale Bedeutung", sagte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale am Mittwoch (16.2.) in Münster im LWL-Kulturausschuss. Sie stellte einen Stufenplan für die beiden "authentischen Geburts- und Lebensorte der wohl anerkanntesten deutschen Dichterin" vor.

Der modulare Stufenplan sieht insgesamt sechs Bausteine vor: Ausbau der Vorburg von Burg Hülshoff als multifunktionale Veranstaltungs-, Ausstellungs- und Kommunikationsstätte, Ausbau des Verbindungsweges ("Lyrikweg") zwischen Burg Hülshoff und Haus Rüschhaus als interaktive und erlebbare "Droste-Landschaft", Entwicklung des Parks von Burg Hülshoff zu einem literarischen Landschaftsgarten, Entwicklung eines Droste-Instituts, Ausbau eines Netzwerks für Literatur und schließlich Neugestaltung des Familienmuseums im Hauptgebäude der Burg als innovatives Droste-Literaturmuseum.

Kern der Pläne sei ein Gesamterschließungskonzept, das eine künftige Nutzung der Vorburg für Veranstaltungs-, Besprechungs-, Tagungs- und Wechselausstellungsflächen vorsehe, so Rüschoff-Thale. Die sogenannte Neue Ökonomie, der ehemalige Rinderstall der Burg Hülshoff, soll für das Droste-Institut mit Bibliothek, Verwaltung, Werkstatt und Lager umgebaut werden. Die Kosten würden sich für diesen ersten Schritt auf rund 6,6 Millionen Euro belaufen. Die Droste-Stiftung erhofft sich dafür nach Auskunft der LWL-Kulturdezernentin finanzielle Unterstützung aus dem Bundesprogramm für nationale Städtebauprojekte.



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