[WestG] [LIT] Neuerscheinung in der Reihe "Schriften des Instituts für Diakonie- und Sozialgeschichte an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel"
Pattberg, Julia
Julia.Pattberg at lwl.org
Mi Apr 20 10:02:51 CEST 2016
Von: "Ursula Krey" <ursula.krey at idsg-bielefeld.de>
Datum: 18.04.2016, 10:52
LITERATUR
Neuerscheinung in der Reihe "Schriften des Instituts für Diakonie- und Sozialgeschichte an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel"
Hans-Walter Schmuhl / Ulrike Winkler
Vom Asyl für entlassene Gefangene zur Teilhabe für Menschen mit Behinderungen
150 Jahre Diakonische Stiftung Ummeln (1866-2016)
= Schriften des Instituts für Diakonie- und Sozialgeschichte an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel 27 2016. ISBN 978-3-7395-1027-9
Gebunden. 25 x 17 cm. 424 Seiten. 35 Abbildungen
29,00 Euro Ladenpreis
Die Anfänge der heutigen Diakonischen Stiftung Ummeln reichen zurück bis in das Jahr 1866, als in Lippspringe und Enger Asyle für strafentlassene Frauen und Männer gegründet wurden. Anfang des 20. Jahrhunderts verschob sich das Arbeitsfeld hin zur Fürsorgeerziehung für schulentlassene Mädchen und junge Frauen. Im Zuge der »Krise der Heimerziehung« in den 1970er Jahren veränderte sich das Profil der Diakonischen Stiftung Ummeln abermals. Heute steht die Arbeit für Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung im Mittelpunkt. Dieser spannenden Entwicklung geht die lebendig geschriebene Studie kenntnisreich nach.
Inhalt (stark gekürzt)
Einleitung
Gründung und erste Ausbauphase (1866-1900): Asyle in Lippspringe und Enger / Erweckungsbewegung / Weg ins Asyl / Leben im Asyl / Wege aus dem Asyl / Konfessionelle Konflikte
Übergang zur Fürsorgeerziehung (1900-1919): Asyle in Tecklenburg und Soest / Asyle in Werther und Ummeln / Zwang und Gewalt / Erster Weltkrieg / Novemberrevolution 1918
Weimarer Wohlfahrtsstaat (1919-1933): Wirtschaftskrise, 1919-1923 / »Goldene Zwanziger« / »Psychopathenheim« und »Geschlechtskrankenhaus« / Körperliche Züchtigung / Linke Presse / Ende der Weimarer Republik
»Drittes Reich« (1933-1945): Machtübernahme / Begeisterung und Ernüchterung / Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses / 1938/39 / Zweiter Weltkrieg
Nachkriegszeit und »Adenauer-Republik« (1945-1967): »Zusammenbruchgesellschaft« / »SBZ-Mädchen« / Heime in Enger, Ummeln und Tecklenburg / Praxis der Heimerziehung / Situation der Diakonissen / Perspektive der Mädchen
Bildteil
Voll entfalteter Sozialstaat (1968-1985): »1968« in der »Waldheimat« umd im Haus »Sonnenwinkel« / Zukunftssicherung in Wiedenbrück / Behindertenarbeit in Werther und Ummeln / Neue Strukturen und neuer Name
Weg ins 21. Jahrhundert (1986-2016): Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung / Evangelische Jugendhilfe Ummeln / Arbeit, Beschäftigung, Förderung / Das Jahr 2009
Das Leitbild der Diakonischen Stiftung Ummeln
Auswahlbibliographie / Personenregister
Autorin und Autor
Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl (geb. 1957). Studium: Geschichtswissenschaft, Germanistik und Latein. Freiberuflicher Historiker, apl. Professor an der Universität Bielefeld und stellvertretender Leiter des Instituts für Diakonie- und Sozialgeschichte an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal-Bethel.
Dr. Ulrike Winkler (geb. 1966). Studium: Politik-, Rechts- und Erziehungswissenschaft. Freiberufliche Politikwissenschaftlerin. www.schmuhl-winkler.de
INFO
Evangelische Stiftung Ummeln, Axel Hanneforth: Tel. 0521 / 4888-136, a.hanneforth at ummeln.de
Verlag für Regionalgeschichte, Olaf Eimer: Tel. 05209 / 6714, regionalgeschichte at t-online.de
URL: www.regionalgeschichte.de
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