[WestG] [AKT] Vitrinengespraech: Tod am Rhein - Uebergang in eine neue Welt, Herne, 02.06.2011

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Mo Mai 30 10:31:28 CEST 2011


Von: "LWL-Pressestelle" <presse at lwl.org>
Datum: 30.05.2011, 09:34


AKTUELL

Vitrinengespräch zur Ausstellung "Fundgeschichten"
Tod am Rhein - Übergang in eine neue Welt
 
Wie man sich bettet, so liegt man - das wussten schon die alten 
Römer. Die letzte Ruhestätte - das eigene Grab - war für sie 
von größter Bedeutung. Am kommenden Donnerstag (2.06.) 
berichtet Dr. Friederike Naumann-Steckner um 18 Uhr im 
LWL-Museum für Archäologie in Herne anhand der neuer 
Archäologie-Funde aus Köln von Totenkult und Begräbnisriten der 
Römer. Noch bis zum 20. November sind die aktuellsten Kölner 
Grabfunde in der Sonderausstellung "Fundgeschichten" in Herne 
zu sehen.

Warum sich die Römer direkt an großen Ausfallstraßen bestatten 
ließen, welche unterschiedlichen Bestattungsformen es gab, was 
aus damaliger Sicht ein guter oder ein schlechter Grabplatz war 
und wie man an Grabbeigaben der Verstorbenen nicht nur Arm und 
Reich sondern auch Mann und Frau unterscheiden kann, das 
berichtet die Wissenschaftlerin direkt an den Objektvitrinen. 
Auch die Gesamtanlage römischer Gräberstraßen und die teilweise 
extrem aufwändigen Grabbauten erläutert Naumann- Steckner mit 
Schaubildern - und mithilfe einer digitalen Medienstation in 3D.

Der Kurzvortrag gehört zur Veranstaltungsreihe der 
"Vitrinengespräche", bei der einmal im Monat Archäologen, 
Überraschungsfinder und Wissenschaftler direkt an den 
Ausstellungsstücken Ausgrabungsgeschichten aus erster Hand 
erzählen. Zu entrichten ist nur der Museumseintritt, die 
Teilnahme am Vitrinengespräch ist kostenfrei.
 

INFO

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011
LWL-Museum für Archäologie 
Europaplatz 1 
44623 Herne 
Tel.: 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de 
 
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, 
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr 
bis 18 Uhr
 
Eintritt: 
- € 3,50 Erwachsene
- € 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen 
und Schüler
- € 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder 
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
- € 8,00 Familien
- € 2,10 Ermäßigungsberechtigte 
- € 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen


Der LWL im Überblick:  
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 101
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.   
 
 Der LWL auf Facebook: 
 http://www.facebook.com/LWL2.0


Mehr Informationen über die Mailingliste Westfaelische-Geschichte