[WestG] [AKT] Westfalen heute 25.05.2011
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Mi Mai 25 12:32:37 CEST 2011
Von: "Westfalen heute" <nachrichten at westfalen-heute.de>
Datum: 25.05.2011, 12:22
AKTUELL
Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 25.05.2011
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Westfalen,
Münster, Paderborn, Recklinghausen, Warendorf: Freizeit,
Kultur und Medien, Panorama, Tourismus / 25.05.2011 12:00
Gourmet-Ranking: Dorstener "Rosin" ist bestes Restaurant in
Westfalen
Westfalen (wh). Ein Michelin-Stern, 18 Punkte im Gault Millau,
Höchstwertungen im Feinschmecker Guide und im
Aral-Schlemmeratlas: Kein anderes westfälisches Restaurant
wurde zuletzt von den Gastro-Kritikern besser bewertet als das
Dorstener "Rosin" von Fernsehkoch Frank Rosin. Das ist das
Ergebnis einer Auswertung des Magazins Westfalium, die jetzt in
der aktuellen Sommer-Ausgabe veröffentlicht wurde. Auf den
Plätzen zwei und drei folgen das Restaurant Balthasar in
Paderborn und das Hotel Bomke in Wadersloh (Kreis Warendorf).
"Die meisten westfälischen Restaurants konnten nach dem Urteil
von Deutschlands Gourmet-Kritikern die Qualität steigern oder
zumindest halten", sagt Westfalium-Autorin Ursula Pfennig über
die Erhebung, die auf einem Ranking der Fachzeitschrift
Gastrotel beruht, für das jährlich die Urteile der fünf größten
Gourmet-Führer ausgewertet werden. "Allerdings scheint die Luft
für Gastronomen dünner geworden zu sein. Statt der 47 Häuser im
Vorjahr, schafften es in diesem Jahr nur noch 43 westfälische
Restaurants unter die deutschen Top-1000", so Pfennig.
Besonders erfolgreich ist der Kreis Recklinghausen in dem
Ranking vertreten. Neben dem erstplatzierten Rosin schafften es
mit dem ebenfalls in Dorsten beheimateten Goldenen Anker und
dem Gasthaus Stromberg in Waltrop gleich drei Häuser in die
westfälischen Top-10. Unter den größeren Städten zeigt sich
Münster als Hochburg der Feinschmecker: Sechs mal schafften es
münsterische Gastronomen in die Liste der besten Restaurants
Westfalens.
Pressekontakt: Dr. Wienand Geuking, Herausgeber Westfalium,
Telefon: 02534/581590, E-Mail: wgeuking at westfalium.de
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Westfalen,
Soest: Kultur und Medien, Panorama / 25.05.2011 11:00
Lippstädter Synchronsprecherpreis geht an die deutsche Stimme
von Richard Gere
Lippstadt (wh). Spätestens seit dem Kinoerfolg "Pretty Woman"
ist seine Stimme deutschlandweit bekannt: Der Berliner
Synchronsprecher Hubertus Bengsch hat in den vergangenen Jahren
Hollywoodstar Richard Gere und vielen weiteren internationale
Schauspieler zur deutschen Sprache verholfen. Jetzt wird er mit
dem Synchronsprecherpreis der Stadt Lippstadt ausgezeichnet.
Die mit 2.500 Euro dotierte Ehrung wird beim 10. Lippstädter
Wortfestival am 25. September im Cineplex Lippstadt verliehen,
wo der Preisträger im Anschluss eine Lesung hält. Der auch als
Schauspieler bekannte Bengsch hatte 1981 seinen Durchbruch in
der Rolle als erster Wachoffizier in Wolfgang Petersens Film
"Das Boot". Mitte der 80er wurde der Berliner zu einem viel
beschäftigten Synchronsprecher. Seitdem leiht der 59-Jährige
nicht nur Richard Gere seine Stimme, sondern unter anderem auch
Jeff Goldblum und Judge Reinhold. Der Synchronsprecherpreis
wird von der Stadt Lippstadt seit 1999 im vierjährigen Rhythmus
vergeben.
Pressekontakt: Günter Baumgarn, Pressestelle Stadt Lippstadt,
Telefon: 02941/980313, E-Mail:
pressestelle[at]stadt-lippstadt.de
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Westfalen,
Märkischer Kreis: Kultur und Medien, Politik, Wissenschaft und
Bildung / 24.05.2011 17:00
Arrestzellen werden zur Gedenkstätte für Naziopfer
Lüdenscheid (wh). "Gedenkzellen" sollen ab dem Frühjahr 2012 im
Keller des Alten Rathauses der Stadt Lüdenscheid an die Opfer
der Nationalsozialisten erinnern. Der Rat der Stadt bewilligte
10.000 Euro für eine geplante Dauerausstellung. Die weiteren
Kosten in Höhe von etwa 40.000 Euro für Umbau und Ausstattung
der früheren Arrestzellen will der Verein Ge-Denk-Zellen tragen,
der die Ausstellung initiiert. In den fünf Zellen im Alten
Rathaus wurden von 1933 bis 1945 etwa 800 Menschen festgehalten
und zum Teil misshandelt; die meisten von ihnen aus politischen,
rassistischen oder religiösen Gründen. Etwa 100 bis 150
Menschen, darunter vor allem Juden und Kommunisten, schätzt der
Verein, wurden aus der Haft in die Konzentrationslager
geschickt und ermordet. Zwei Arrestzellen will der Verein zu
Erinnerungsorten herrichten, um das dort geschehene Unrecht zu
verdeutlichen. Die Schicksale der Häftlinge sollen am Beispiel
von zwölf Biografien veranschaulicht werden. Eine ähnliche
Gedenkstätte gibt es bereits im Rathaus der Stadt Herford.
Weitere Informationen:
http://www.ge-denk-zellen-altes-rathaus.de/konzept.php
Pressekontakt: Wolfgang Löhn, Pressesprecher Stadt Lüdenscheid,
Telefon: 02351/171659, E-Mail: pressestelle[at]luedenscheid.de;
Matthias Wagner, Verein Ge-Denk-Zellen, Telefon: 02351/25138,
E-Mail: wagner-luedenscheid[at]web.de
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Westfalen,
NRW, Dortmund: Panorama, Politik, Stadtentwicklung, Wirtschaft
/ 24.05.2011 16:00
Recycling im Straßenbau: Stadt Dortmund verlegt Grünen Asphalt
Dortmund (wh). Als eine der bundesweit ersten Kommunen
verwendet die Stadt Dortmund für die Erneuerung eines
Straßenabschnittes eine neue Asphaltart, die nahezu komplett
recycelt ist. Dafür wird im Stadtteil Dorstfeld eine etwa
10.000 Quadratmeter große, schadhafte Fahrbahndecke zunächst
abgefräst und - nachdem sie durch ein spezielles Verfahren neu
aufbereitet wurde - als sogenannter Grüner Asphalt wieder
aufgetragen. Durch die Wiederverwertung der alten
Asphaltschicht verspricht sich die Stadt Dortmund eine
geringere Umweltbelastung und niedrigere Kosten als bei der
Verwendung von neuem Ausbauasphalt. Wie hoch die finanziellen
Ersparnisse sein werden, ließe sich aber noch nicht genau
beziffern, so Stadtsprecher Michael Meinders: "Durch die hohe
Wiederverwendungsrate braucht man zwar weniger neue Baustoffe,
allerdings ist der sorgfältige Ausbau der einzelnen
Asphaltschichten natürlich viel aufwendiger." Im Vordergrund
stünden bei der Verwendung des Grünen Asphalts Nachhaltigkeit
und Ressourcenschonung. Sollte sich das recycelte Material
bewähren, wird es zukünftig in Dortmund häufiger zum Einsatz
kommen.
Weitere Informationen: http://bit.ly/mENtNB
Pressekontakt: Michael Meinders, Pressestelle der Stadt
Dortmund, Telefon: 0231/5022134, E-Mail:
pressestelle[at]dortmund.de
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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Panorama, Politik, Wissenschaft und Bildung /
24.05.2011 15:00
Informanten gesucht: Uni Bielefeld forscht zum Thema
Whistleblowing
Bielefeld (wh). In einem von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt beschäftigen sich
Wissenschaftler der Universität Bielefeld mit sogenannten
Whistleblowern. Die oftmals anonymen Informanten, die
Insiderwissen aus Unternehmen preisgeben, um Missstände
anzuprangern, stehen seit den Veröffentlichungen von Wikileaks
im Fokus der Medien. Wissenschaftliche Studien sind bislang
allerdings selten. Die Bielefelder Forschungsgruppe will diese
Wissenslücke schließen und sucht deshalb Personen, die sich als
Insider begreifen und ihr Wissen weitergegeben oder auch nicht
weitergegeben haben. In anonymisierten Interviews soll unter
anderem herausgefunden werden, was Whistleblower dazu bewegt,
als Informanten aufzutreten und ob es sinnvoll ist, Insider zur
Wissenspreisgabe zu anzuregen.
Weitere Informationen:
http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/insider_gesucht_nr_81_2011
Pressekontakt:
Pressestelle der Universität Bielefeld, Telefon: 0521/1064170,
E-Mail: pressestelle[at]uni-bielefeld.de
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