[WestG] [AKT] Westfalen heute 14.04.2011
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Do Apr 14 12:55:19 CEST 2011
Von: "Westfalen heute" <nachrichten at westfalen-heute.de>
Datum: 14.04.2011, 12:46
AKTUELL
Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 14.04.2011
-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen, NRW, Deutschland, Münster: Panorama, Wissenschaft
und Bildung / 14.04.2011 12:00
"Ein besonderer Dank gilt meinem Hund": Professor Thomas Hoeren
über Widmungen in Doktorarbeiten
Münster (wh). Der Medienrechtler Professor Thomas Hoeren von
der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat sich über
Jahre mit Danksagungen und Widmungen in Doktorarbeiten
beschäftigt - und dabei Skurriles, Lustiges und Banales zu Tage
gefördert.
Westfalen heute: Was ist die absurdeste Widmung, auf die Sie
bei Ihrer Recherche gestoßen sind? Professor Thomas Hoeren:
Eine Doktorandin aus Süddeutschland hat tatsächlich über 100
Leuten gedankt - inklusive dem Mineralwasserlieferanten und
ihrem Hund. Das ist schon etwas skurril. Lustig war auch die
Widmung eines Freundes von mir, mit dem ich ab und zu im
Dampfbad über dessen Anglistikdissertation diskutiert habe. In
seiner Widmung hat er sich bei mir für die "aufschlussreichen
und warmen Saunagespräche" bedankt.
Westfalen heute: Warum lassen sich Akademiker zu solchen
Danksagungen hinreißen? Hoeren: Es scheint so zu sein, dass das
immer mehr erwartet wird. Nicht nur von den Doktorvätern,
sondern auch von den Eltern. Ganz nach dem Motto: "Jetzt haben
wir dich jahrelang durchgefüttert, da möchten wir auch ein
prominent platziertes Dankeschön!"
Westfalen heute: Unterscheiden sich Widmungen der Gegenwart von
historischen Widmungen? Hoeren: Vom 16. Jahrhundert bis zur
Mitte des 19. Jahrhunderts gab es streng genommen gar keine
Danksagungen, sondern hauptsächlich Gönnerwidmungen, mit denen
der Autor mitunter den Zweck verfolgte, bei Staatsoberhäuptern
und Magnaten Geld locker zu machen. Danksagungen sind ein Fluch,
der erst ab 1920/30 populär wurde. Seitdem werden die Listen
immer länger: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auch der Familie
gedankt. Mittlerweile gehen einige Doktoranden so weit, ihrer
WG zu danken.
Westfalen heute: Wie sollte eine Widmung Ihrer Meinung nach
aussehen? Hoeren: Die ideale Widmung ist die, die nicht
gedruckt wird. Denn davon hat niemand etwas. Viel persönlicher
und stilvoller ist es, handschriftliche Widmungen in einzelne
Exemplare der Doktorarbeit zu schreiben und diese dann an die
Eltern oder Freunde zu verschenken.
Achtung Redaktionen: Pressefotos von Professor Thomas Hoeren
finden Sie im Downloadbereich unserer Website.
Auszüge aus Hoerens Untersuchung hat Spiegel-Online
veröffentlicht: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,
1518,752956,00.html
Pressekontakt: Prof. Dr. Thomas Hoeren, Institut für
Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht,
Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Telefon:
0251/8338600, E-Mail: hoeren[at]uni-muenster.de
-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Dortmund: Kultur und Medien, Wissenschaft und Bildung /
14.04.2011 10:00
Internationaler Kongress fragt nach der Zukunft der
Orchesterlandschaft
Dortmund (wh). Musizieren auf hohem Niveau reicht nicht mehr -
von angehenden Orchestermusikern wird heute mehr erwartet.
Neben der Beherrschung des klassischen Repertoires fordern
Intendanten und Veranstalter zunehmend auch Kenntnisse in
historischer Aufführungspraxis, Erfahrungen mit Neuer Musik,
wirtschaftliche Kompetenz und ein Talent für Selbstvermarktung.
Beim ersten Internationalen Kongress "Orchester 2020 -
Innovative Konzepte für Ausbildung und Praxis" am 7. und 8. Mai
in Dortmund nehmen Vertreter international führender Orchester,
erfahrene Berufsmusiker, Manager und Wissenschaftler zu diesem
Thema Stellung. Zu den Gästen der Veranstaltung gehört auch der
berühmte französische Dirigent und Komponist Pierre Boulez. Er
wird sich bei einer Podiumsdiskussion im Dortmunder
Orchesterzentrum NRW zu aktuellen Umbrüchen in der
Orchesterlandschaft äußern.
Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Website.
Weitere Informationen:
http://www.orchesterzentrum.de/kongress-orchester-2020.html
Pressekontakt: Eva Wiedwald, Orchesterzentrum NRW, Telefon:
0231/72526810, E-Mail: wiedwald[at]orchesterzentrum.de
-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Bielefeld: Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft und
Bildung / 13.04.2011 16:00
Exportschlager: Bielefelder "Wohnheimwörterbuch" hilft
chinesischen Studenten
Bielefeld (wh). Vom Putzplan bis zum Internetzugang: Das
Bielefelder "Wohnheimwörterbuch" hilft bei den alltäglichen
multikulturellen Herausforderungen im Studentenwohnheim weiter.
Die mehrsprachige, illustrierte Broschüre der Universität
Bielefeld erscheint nun in einer bundesweiten Ausgabe - und
wird bereits in Shanghai genutzt. Das Heft, das einige
wohnheimtypische Situationen auf Deutsch, Englisch und
Chinesisch schildert, war 2010 im Rahmen eines Projektes des
International Office der Universität erarbeitet worden und
sorgte bundesweit für großes Interesse. Es soll gerade in
internationalen Wohngemeinschaften möglichen Missverständnissen
vorbeugen; zum Beispiel, wenn es um die Mülltrennung geht. Die
zweite Auflage erscheint nun mit 14.000 Exemplaren, verzichtet
jedoch auf die Informationen mit konkretem Bezug zu Bielefeld.
Das Bildwörterbuch wird von 58 deutschen Studentenwerken sowie
an der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte
Wissenschaften in Shanghai verteilt.
Weitere Informationen und die Broschüre zum Download:
http://www.studentenwerkbielefeld.de/index.php?id=262
Pressekontakt: Dr. Thomas Lüttenberg, Leitung International
Office Universität Bielefeld, Telefon: 0521/1064088, E-Mail:
thomas.luettenberg[at]uni-bielefeld.de; Annette
Vormbrock-Reinert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Studentenwerk Bielefeld, Telefon: 0521/1064132, E-Mail:
annette.vormbrock-reinert[at]studentenwerk-bielefeld.de
-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Bochum, Gelsenkirchen, Herne, Märkischer Kreis, Münster,
Paderborn: Freizeit, Kultur und Medien / 13.04.2011 15:00
Tipps und Termine: Westfalen am Wochenende
Bochum. Billie Ray Martin hat den Discotheken dieser Welt mit
"Your Loving Arms" einen Allzeit-Hit beschert. Noch heute gilt
die Musik der Berliner House-Diva als zukunftsweisend und ihre
Stimme als eine der weltweit besten. Für die - bislang noch als
Geheimtipp gehandelte - Veranstaltungsreihe "Urban Urtyp"
kommen Billie Ray Martin und der Pianist Roy Robertson nun nach
Bochum. Freitag, 19 Uhr, Christuskirche
http://www.christuskirche-bochum.de/2011/03/the-nico-of-the-rave-generation/
Gelsenkirchen.
Unter dem Titel "High-heeled shoes can damage slides" eröffnet
der Kunstverein Gelsenkirchen eine Ausstellung mit Kunstwerken
aus sechzehn renommierten Museen der Welt. Zu sehen gibt es
dabei nichts. Denn die Künstler der Klasse Buetti haben aus
Häusern wie dem Louvre in Paris, der Tate Gallery in London
oder dem Guggenheim Museum in Bilbao keine Bilder oder
Skulpturen mitgebracht, sondern Geräusche. Freitag, 19 Uhr,
Eröffnung, Kunstverein Gelsenkirchen
http://stadt.gelsenkirchen.de/de/rathaus/mitteilungen/presseInfo/default.asp?jm=20114&datum=20110408#11822
Paderborn.
"H2O - Wasserfloh und Co" ist der Name einer
Naturkunde-Ausstellung, bei der die kleinsten Lebewesen ganz
groß rauskommen. Winzige Wasserorganismen, die mit bloßem Auge
nicht zu erkennen sind, werden mit Mikroskopen, Lupen und
Modellen in einer neuen Dimension präsentiert. Freitag, 19 Uhr,
Eröffnung, Naturkundemuseum im Marstall
http://www.paderborn.de/microsite/naturkundemuseum/sonderausstellungen/109010100000079736.php
Hemer.
Aus dem Gelände der Landesgartenschau 2010 wird der
Sauerlandpark Hemer. Beim großen Eröffnungswochenende gibt es
nicht nur Erholung in der Natur, sondern auch Konzerte, Theater
und einen Blumen- und Gartenmarkt. Samstag, 9.30 Uhr, Eröffnung,
Sauerlandpark Hemer http://www.hemer.de/sauerlandpark/
Herne. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert
in der Sonderausstellung "Fundgeschichten" die spektakulärsten
Funde aus Nordrhein-Westfalen. Über 1000 Objekte, vom
Urzeittier bis zum Bomber des Zweiten Weltkrieges, zeigen die
archäologischen "Bodenschätze" der Region. Jedes Objekt hat
eine eigene Fundgeschichte, von der ersten Spurensuche und
Bergung bis zur aufwändigen Restaurierung. Samstag, 11 Uhr,
Eröffnung, LWL-Museum für Archäologie
http://www.fundgeschichten.lwl.org
Münster. Die neue Reihe der "Theatergespräche" behandelt in
einer dreimonatigen Veranstaltungsreihe eines der
faszinierendsten Phänomene der Kulturgeschichte: den Typus der
Diva. International renommierte Literatur-, Musik- und
Filmwissenschaftlerinnen werden im Wechselgespräch mit
Schauspielerinnen der Städtischen Bühnen Münster die legendären
Diven des 20. Jahrhunderts vorstellen. Sonntag, 11.30 Uhr,
Städtischen Bühnen Münster
http://www5.stadt-muenster.de/theater/detail.cfm?id=Diva1011&v_link=spielzeit
-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.
Aktuelle Meldungen
... auf unserer Internetseite: http://www.westfalen-heute.de
... als RSS-Feed: http://www.westfalen-heute.de/rss.php
... bei Twitter: http://twitter.com/westfalen_heute
Annette Kiehl & Alexander Kruse
Piusallee 4 - 48147 Münster
T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
M 0170 - 30 710 36
Mehr Informationen über die Mailingliste Westfaelische-Geschichte