[WestG] [AKT] Per Mausklick in die Museen Europas: LWL-Industriemuseum beteiligt sich an innovativem EU-Projekt

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Mi Dez 15 11:53:25 CET 2010


Von: "LWL-Pressestelle" <presse at lwl.org>
Datum: 15.12.2010, 09:03


AKTUELL

Per Mausklick in die Museen Europas
LWL-Industriemuseum beteiligt sich an innovativem EU-Projekt

Zukunftsweisende Wege zur Bürgerbeteiligung beschreitet das 
Textilmuseum in Bocholt: im Rahmen des EU-Projektes "MaX" 
(Museums at Public Access and Participation) entwickelt das 
Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) 
gemeinsam mit Kooperationspartnern in Kopenhagen, Gent, Sofia 
und Delmenhorst ein Projekt mit dem Ziel, Museumsbesucher 
stärker an Ausstellungen und Events zu beteiligen und einen 
internationalen Austausch zu ermöglichen. Zwei Mitarbeiterinnen 
aus Bremen sind am Dienstag und Mittwoch (13. u.14.12.) zu 
einem Arbeitsbesuch zu Gast in Bocholt.

Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp begrüßte Livia Rozsas 
und Barbara Wolner, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des "M2C 
Instituts" an der Hochschule Bremen, um das 
Partizipationsprojekt weiter zu konkretisieren. Das M2C 
Institut und das Institut für Informatik und Automation (IIA) 
der Hochschule Bremen entwickeln in Zusammenarbeit mit dem 
LWL-Industriemuseum in Bocholt und vier weiteren europäischen 
Museumspartnern innovative Wege des kulturellen Austauschs über 
moderne Kommunikationsmedien.

Zurzeit wird im Nordwestdeutschen Museum für IndustrieKultur in 
Delmenhorst der Prototyp der sogenannten "European Corner" 
getestet. Das ist ein web-basiertes, zentral verwaltetes 
Computersystem. Es ermöglicht Museumsbesuchern über einen 
Multi-Touch-Screen Ausstellungen der Partnermuseen virtuell zu 
besuchen. Darüber hinaus werden Besucher untereinander 
kommunizieren, Ausstellungen diskutieren und kommentieren oder 
eigene Beiträge, z. B. in Form von kurzen Videos erstellen 
können.

Ein solcher "European Corner" wird in jedem der teilnehmenden 
Museen installiert und jeweils mit eigenen Inhalten bespielt 
werden. "Auch unsere für den Sommer 2011 geplanten Aktivitäten 
zur Eröffnung der Spinnerei Herding werden auf diesem Wege 
publik gemacht und so zu einem Ereignis von europäischer 
Tragweite", freut sich Museumsleiter Stenkamp.


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