[WestG] [AKT] Westfalen heute 15.12.2010

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Mi Dez 15 12:11:11 CET 2010


Von: "Westfalen heute" <nachrichten at westfalen-heute.de>
Datum: 15.12.2010 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 15.12.2010


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Westfalen,
Bielefeld, Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen: Kultur und Medien, 
Politik, Stadtentwicklung, Wirtschaft / 15.12.2010 12:00

Kulturausgaben: Westfälische Großstädte im Mittelfeld

Westfalen (wh). Die westfälischen Städte liegen mit ihren 
öffentlichen Kulturausgaben im bundesweiten Vergleich im 
Mittelfeld. Das zeigt der jetzt veröffentlichte 
Kulturfinanzbericht des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 
2007. Mit einem Etat von rund 60 Millionen Euro für Kulturelles 
- das entspricht 102,36 Euro pro Einwohner - liegt Dortmund 
unter den elf Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern auf Rang 
sieben. Spitzenreiter im Bundesvergleich ist Frankfurt am Main. 
Dort wurden 221,74 Euro je Einwohner unter anderem für Theater, 
Museen, Denkmalpflege und öffentliche Büchereien ausgegeben. 
Landeshauptstädte wurden in dieser Kategorie nicht einbezogen 
und stattdessen gesondert bewertet. Bei den Städten mit 200.000 
bis 500.000 Einwohnern liegt Bochum mit 103,57 Euro pro Bürger 
auf Rang neun der Liste, Bielefeld erreicht mit Ausgaben von 90,
21 Euro je Einwohner Platz 13, Gelsenkirchen befindet sich im 
Vergleich der 23 Städte mit 78,67 Euro pro Bürger auf Rang 18.

Weitere Informationen: 
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/12/PD10__469__216,
templateId=renderPrint.psml

Pressekontakt: Statistisches Bundesamt, Telefon: 0611/754294, 
E-Mail: kulturausgaben[at]destatis.de

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Westfalen,
 NRW, Deutschland, Bielefeld, Münster: Kultur und Medien, 
Panorama, Wissenschaft und Bildung / 15.12.2010 11:00

Studie: Singen fördert Sprachfähigkeit und Sozialverhalten von 
Kindern

Bielefeld (wh). Wer als Kind singt, kommt weiter im Leben. Auf 
diese kurze Formel lässt sich eine Studie der Universitäten 
Bielefeld und Münster bringen, mit der die Entwicklung von viel 
singenden und wenig singenden Kindergartenkindern untersucht 
wurde. Die Studie belegt, dass Kinder, die häufig singen, in 
ihrer Sprachfähigkeit und ihrem Sozialverhalten weiter 
entwickelt sind als Kinder, die wenig singen. So wurden 88 
Prozent der viel singenden Kinder als regelschulfähig 
beurteilt. Von den wenig singenden Kindern hingegen nur 44 
Prozent. Eine Erklärung für diese Befunde sehen die 
Wissenschaftler vor allem in der vermehrten Produktion von 
Glückshormonen durch das gemeinsame Singen.

Weitere Informationen: 
http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/singen_ist_kraftfutter_f%C3%BCr_kinderhirne

Pressekontakt: 
Torsten Schaletzke, Pressesprecher Universität Bielefeld, 
Telefon: 0521/1064170, E-Mail: pressestelle[at]uni-bielefeld.de

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Westfalen: 
Politik, Soziales / 15.12.2010 10:00

Wohngeld: Knapp 50 Prozent mehr Empfänger durch Gesetzesänderung

Westfalen (wh). 96.092 Haushalte in Westfalen wurden 2009 durch 
Wohngeldzahlungen unterstützt. Das sind 48,04 Prozent mehr als 
im Vorjahr (64.906), meldet das Statistische Landesamt. In 
Nordrhein-Westfalen erhielten 2009 insgesamt 193.215 Haushalte 
Wohngeld, 2008 waren es nur 129.099. Grund für den starken 
Anstieg ist eine Änderung des Wohngeldgesetzes zum 1. Januar 
2009, durch die mehr Haushalte einen Anspruch auf Unterstützung 
haben. Durchschnittlich erhielten Mieter und Eigentümer von 
Immobilien in Westfalen eine Unterstützung von 128 Euro pro 
Monat. Zu den Wohngeldempfängern zählten nach Angaben der 
Statistiker vor allem Rentner und Arbeitslose, aber auch 
zahlreiche Arbeiter.

Weitere Angaben zu Städten und Kreisen: 
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2010/pdf/203_10.pdf 
Pressekontakt: 
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail: 
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
 NRW: Soziales, Wissenschaft und Bildung / 14.12.2010 15:00

LWL arbeitet Misshandlungen in westfälischen Kinderheimen auf

Münster (wh). Der Direktor des Landschaftsverbandes 
Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch, hat alle ehemaligen 
Heimkinder, die in westfälischen Heimen Gewalt und Zwangsarbeit 
erleben mussten, um Entschuldigung gebeten. "Es muss verhindert 
werden, dass sich derartige Zustände in den 
Erziehungseinrichtungen auch nur annähernd wiederholen können", 
sagte Kirsch ihm Rahmen einer Tagung in Münster. Dabei stellte 
der LWL-Direktor eine wissenschaftliche Dokumentation zur 
Heimerziehung zwischen 1945 und 1980 vor. Diese arbeitet die 
Situation der Kinder und Jugendlichen in westfälischen Heimen 
und die Rolle des LWL als Heimbetreiber, Aufsichtsbehörde und 
"Maßnahmeträger" auf. "In den 1950er und 1960er Jahren 
herrschte in den Heimen ein autoritärer Erziehungsstil. Statt 
einer pädagogischen Betreuung, die auf die Bedürfnisse der 
Kinder und Jugendlichen ausgerichtet war, gab es oft eine bloße 
Massenabfertigung mit den Schwerpunkten Arbeit, Disziplinierung,
 Zucht und Ordnung", nennt Professor Bernd Walter, Leiter des 
beauftragten LWL-Institutes für westfälische Regionalgeschichte,
 die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung.

Weitere Informationen, Pressefotos und die Dokumentation zum 
Download: 
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?23479 

Pressekontakt: Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
 NRW, Hochsauerlandkreis: Freizeit, Panorama, Tourismus / 
14.12.2010 14:00

Schnellste Schlittenhunde der Welt rennen in Winterberg

Winterberg (wh). Bereits zum 37. Mal treffen in Winterberg am 
12. und 13. Februar 2011 die international besten 
Schlittenhunde aufeinander. Der Wettstreit in der Winterberger 
Kuhlenloipe, der seit 1974 stattfindet, gilt als ältestes 
Schlittenhunderennen Deutschlands. Die Hunde und ihre Führer, 
sogenannte Musher, kämpfen in verschieden großen Gespannen auf 
mehreren Distanzen um den Sieg. Zuschauer können für vier Euro 
am Internationalen Schlittenhunderennen Winterberg teilnehmen - 
eigene Hunde sollten allerdings zu Hause gelassen werden.

Weitere Informationen: 
http://www.winterberg.de/tourismus/de/sehen-und-erleben/events/schlittenhunderennen/index.php

Pressekontakt: 
Redaktionsbüro Susanne Schulten, Telefon: 02904/1039, E-Mail: 
info[at]schulten-pr.de

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