[WestG] [AKT] 200 Jahre Wohnen und Arbeiten in Bochum, Bochum, 04.04.2009

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Do Apr 2 10:42:37 CEST 2009


Von: "LWL-Pressestelle" <presse at lwl.org>
Datum: 01.04.2009, 11:39


AKTUELL

Zwischen Schornsteinen und Fördertürmen: 
200 Jahre Wohnen und Arbeiten in Bochum
Führung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Heute erinnern nur noch die ehemaligen Zechensiedlungen daran, 
wie die Bergarbeiter im Ruhrgebiet einst lebten. Doch wie sah 
der Alltag in den industriellen Gemeinden um 1900 aus? Um dieser
Frage nachzugehen, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe 
(LWL) am Samstag, 4. April, um 15 Uhr zu einer besonderen 
Führung in sein LWL-Industriemuseum Zeche Hannover ein.

Zur Zeit des Bergbaus im Revier kam das Wohnen in der Nähe des 
Arbeitsplatzes sowohl dem Bergmann als auch dem Bergwerk zu Gute.
Einerseits ermöglichte es dem Bergmann nach der Arbeit zu Fuß 
nach Hause zu gehen, andererseits verlor das Unternehmen seine 
Belegschaft auch nach Feierabend nicht aus den Augen.

Der historische Rundgang der Zeche Hannover beginnt mit der 
Kleinkolonie "Am Rübenkamp". Der Weg führt weiter über die 
"Eickeler Kolonie" mit ihrer symmetrischen Reihung entlang der 
Straße zur Siedlung "Dahlhauser Heide", die Alfred Krupp in den
Jahren 1907-1915 als Arbeiterdorf mit westfälischen Bauernhäusern
errichten ließ. Den Abschluss der Zeitreise durch die Geschichte
der Bergarbeitersiedlungen bildet ein Abstecher zu den 
"Montagehäusern System Schneider", die 1948 errichtet wurden, 
um die drängende Wohnungsnot in der Nachkriegszeit zu lindern.


INFO

Geschichtstour: Wohnen auf der Seilscheibe
Sa, 4.4.2009, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de


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