[WestG] [AKT] Vortrag: Protest und Gewalt im Nachkrieg. Die Besatzungszeit im Ruhrgebiet (1945-1948), Prof. Dr. Nicolai Hannig, 29.09.21

Bodden, Lina lina.bodden at lwl.org
Mo Sep 27 07:23:07 CEST 2021


Von: "Sabine Kittel" <sabine.kittel at gelsenkirchen.de>
Datum: 23.09.2021, 10:31


AKTUELL

Protest und Gewalt im Nachkrieg. Die Besatzungszeit im Ruhrgebiet (1945-1948) - Vortrag von Prof. Dr. Nicolai Hannig, Darmstadt

Mittwoch, 29. September 2021, 18 Uhr im Wissenschaftspark, Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen

Die Besatzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist in der deutschen Erinnerung fest verankert. Zwar gelten die Jahre 1945 bis 1948 als Zeit der kollektiven Verdrängung. Für viele markieren sie aber auch den Aufbruch in die westdeutsche Demokratie. Dass die Nachkriegszeit ebenso von Protesten, Revolten und Gewalt geprägt war, ist hingegen in Vergessenheit geraten. Nachdem die Nationalsozialisten öffentlichen Protest nahezu vollständig unterdrückt hatten, gingen vor allem im Ruhrgebiet die Menschen wieder auf die Straße. Bei Streiks legten rund 300.000 Bergleute an der Ruhr die Arbeit nieder. Es kam zu Straßenkämpfen und Plünderungen. Generell war die Kriminalitätsrate hoch. Hier zeigt sich eine etwas andere Facette der Nachkriegszeit, die wir häufig übersehen, und die auch im kollektiven Gedächtnis allenfalls eine Nebenrolle spielt. Der Vortrag richtet daher einen etwas anderen Blick auf die Besatzungszeit im Ruhrgebiet und fragt nach den Hintergründen dieser Nachkriegsgewalt und spürt einer neu aufkommenden Protestbewegung nach.

Das Institut für Stadtgeschichte lädt herzlich zu dieser Präsenzveranstaltung ein.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach Anmeldung telefonisch (0209)169 8551 oder per E-Mail isg at gelsenkirchen.de möglich. Es gelten die 3G-Regeln der Corona-Schutzverordnung NRW.


INFO

Datum: 29.09.2021

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Ort: Wissenschaftspark, Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen

Kontakt: isg at gelsenkirchen.de; Tel. (0209)169 8551

Anmeldung: Erforderlich unter Kontakt.

Kosten: Eintritt frei

URL: www.institut.fuer.stadtgeschichte.de


Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

Der LWL auf Facebook:
http://www.facebook.com/LWL2.0


Mehr Informationen über die Mailingliste Westfaelische-Geschichte