[WestG] [AKT] "Sein & Schein", Tag des offenen Denkmals, Dortmund, 12.09.2021
Weidner, Marcus
Marcus.Weidner at lwl.org
Fr Sep 10 11:18:24 CEST 2021
Von: "Susanne Abeck" <s.abeck at geschichtskultur-ruhr.de>
Datum: 10.09.2021, 09:07
AKTUELL
Tag des offenen Denkmals
"Sein & Schein" in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege
Das Programm in Dortmund
Sonntag, 12. September 2021
Das Programm zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals in Dortmund mit fast 60 Veranstaltungspunkten überaus abwechslungsreich und reicht von Radtouren und archäologischen Ausgrabungen für Kinder bis hin zu klassischen Denkmal- und Stadtteilführungen. Der Tag beginnt um 10.30 Uhr in der St. Petri-Kirche und endet um 17.30 Uhr im Museum für Kunst und Kulturgeschichte.
Auf der Website denkmaltag.dortmund.de erfährt man mehr dazu. Alle Veranstaltungen werden von Experten und Expertinnen angeboten und durchgeführt, die sich entweder als denkmalbegeisterte Laien oder als Architekt:innen, Denkmalpfleger:innen, (Kunst)Historiker:innen seit Jahren, zum Teil seit Jahrzehnten mit Denkmalen und deren Schutz und Pflege beschäftigen.
Eröffnet wird der Tag von Oberbürgermeister Thomas Westphal um 10:30 Uhr in der Ev. Stadtkirche St. Petri. Ab 12:00 Uhr findet hier die Klappung des Antwerpener Altarretabels statt, so dass die goldene Festtagsseite mit der Figurenfülle zu sehen sein wird. Seinen Abschluss findet der Tag um 17:30 Uhr im Museum für Kunst und Kulturgeschichte mit einer Gesprächsrunde zum Thema "Lokal und regional betrachtet: Sein & Schein in Architektur und Denkmalpflege". Daran teilnehmen werden die Architektur- und Kunsthistorikerin V.-Prof. Dr. Alexandra Apfelbaum, der Dipl.-Ing. Architekt und Stadtplaner Richard Schmalöer, der Architekt Philipp Valente und Stadtrat Ludger Wilde, Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen der Stadt Dortmund.
Lohnenswert ist auch ein Blick in die Programmbroschüre, in der fünf Textbeiträge das Motto "Sein & Schein" in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege unterschiedlich aufgreifen. So beschreibt der Dortmunder Stadtarchäologe Ingmar Luther Ausgrabungen der Gruftanlage der Adelsfamilie von Romberg. Die Denkmalpflegerin Dr. Bettina Heine-Hippler und der Historiker PD Dr. Karl Lauschke stellen eines der bedeutendsten Zeugnisse der Dortmunder Architekturgeschichte vor, die Gartenstadt in Dortmund-Mitte. In ihrem Beitrag "Sein und Schein in der Industriefotografie von Erich Angenendt" skizziert die Historikerin Dr. Nancy Boddden, mit welchen Mitteln Angenendt zu täuschen vermochte. Der junge, bereits mit Preisen ausgezeichnete Architekt Philipp Valente geht der Frage nach, ob historische Gestaltungselemente aufgrund des technologischen Fortschritts neu entdeckt werden und in Zukunft zur baulichen Vielfalt beitragen knnen, und Ralf Herbrich, Leiter der Dortmunder Denkmalbehörde, setzt sich in seinem Text mit Sein und Schein in der Architektur und dem diesbezüglichen Umgang in der Denkmalpflege auseinander.
INFO
denkmaltag.dortmund.de
Programmbroschüre: dortmund.de/denkmaltag-broschuere
Mehr Informationen über die Mailingliste Westfaelische-Geschichte