[WestG] [AKT] Vortrag: Kriegsverbrechen im Arnsberger Wald, Dr. Marcus Weidner, 26.10.21

Bodden, Lina lina.bodden at lwl.org
Fr Okt 22 15:24:59 CEST 2021


Von: "Pressestelle Hochsauerlandkreis" <info at presse-service.de>
Datum: 20.10.2021, 15:04


AKTUELL

Veranstaltung im Sauerland-Museum

Dienstag, 26. Oktober, 18 Uhr, im Blauen Haus: Im März 1945 - kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges - verübten Angehörige von Waffen-SS und Wehrmacht zwischen Warstein und Meschede im Sauerland eines der größten Verbrechen in der Endphase des Krieges in Deutschland - außerhalb von Konzentrationslagern und Gefängnissen. Exekutions-Kommandos ermordeten an drei Stellen im Arnsberger Wald insgesamt 208 polnische und russische Zwangsarbeiter.

Auf der Grundlage langjähriger Forschungen von Historikern des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben LWL-Archäologen 2018 und Anfang 2019 Ausgrabungen an allen drei Tatorten durchgeführt. Die Funde zeugen nicht nur von den letzten Stunden im Leben der Ermordeten, sondern geben auch Aufschlüsse über den Ablauf der grausamen Taten.

Der Historiker Dr. Marcus Weidner erläutert in seinem Vortrag die Hintergründe dieses Kriegsendphaseverbrechens, informiert über die Aufdeckung der Tat und die Verfolgung der Täter sowie die Erinnerung an das Verbrechen und die archäologischen Grabungen.

Der Eintritt ist frei. Da die Plätze begrenzt sind, wird um vorherige Anmeldung gebeten. Besucher müssen einen Nachweis über eine Impfung, einen negativen Coronatest oder einen Nachweis über die Genesung vorzeigen.

Anmeldungen und weitere Informationen zu den einzelnen Angeboten nimmt das Museumsteam zu den Öffnungszeiten des Museums telefonisch entgegen: 02931/94-4444 oder per Mail unter sauerlandmuseum at hochsauerlandkreis.de


INFO

Datum: 26.10.2021

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Ort: Blaues Haus, Alter Markt 30, 59821 Arnsberg

Kontakt: sauerlandmuseum at hochsauerlandkreis.de; Tel. 02931/94-4444

Kosten: Eintritt frei

Anmeldung: Erforderlich unter Kontakt.


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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.

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