[WestG] [AKT] Expedition in die Zeit des Kalten Krieges, Duelmen, 10.11.2018
Holtrup, Sandra
Sandra.Holtrup at lwl.org
Di Okt 16 08:51:50 CEST 2018
Von: "Pressestelle Stadt Dülmen" <pressestelle at duelmen.de>
Datum: 15.10.2018, 13:22
AKTUELL
Forschungsprojekt sucht Zeitzeugen und Zeitzeugnisse / Auftakt am 10. November
Expedition in die Zeit des Kalten Krieges
In Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster starten die Volkshochschule (VHS), das städtische Kulturbüro sowie das Stadtarchiv das Projekt "Fremder Nachbar - leben im Kalten Krieg im Münsterland". Ziel ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern regionale Orte, Zeitzeugnisse und Zeitzeugen aufzuspüren, die an den Konflikt zwischen Westmächten und Ostblock und die daraus entstandene Friedensbewegung erinnern. "Wir verlieren diese Zeit heute ein Stück weit aus den Augen. Derartige Themen werden in unserer Positiv-Gesellschaft schnell zur Seite gelegt", erklärt Dr. Wilhelm Bauhus von der Arbeitsstelle Forschungstransfer der Uni Münster. Daher wurde die "Expedition Münsterland" ins Leben gerufen: Sie soll einzigartige Wissenschafts-Schauplätze im Münsterland erlebbar machen und versteht sich als gemeinsames Forschungsprojekt mit Bürgerinnen und Bürgern.
Dem Thema "Kalter Krieg" mit all seinen Facetten wird jetzt in Dülmen auf die Spur gegangen. "Dülmen ist für ein derartiges Projekt besonders geeignet. Mit dem Munitionsdepot Visbeck und als früherer Standort der Bundeswehr und der britischen Streitkräfte steckt hier viel Geschichte", sagt Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann. Das Projekt "Fremder Nachbar" beginnt am Samstag, 10. November, mit einer Auftaktveranstaltung um 11 Uhr im Forum der Alten Sparkasse. Anmeldungen nimmt die VHS unter Tel. 02594/12-400 oder im Internet unter www.vhs-duelmen.de ab sofort entgegen. Die Teilnahme ist kostenlos.
"Persönliche Erinnerungen und Erlebnisse der Bürgerinnen und Bürger sind für uns besonders wichtig. Wir hoffen deshalb, dass viele Menschen an der Auftaktveranstaltung teilnehmen und sich für das Projekt interessieren", sagt Silke Althoff, Leiterin des Kulturbüros der Stadt Dülmen. Gesucht werden alle erdenklichen Zeitzeugnisse: Fotos, Schriftstücke, Flugblätter, Buttons oder Tonaufnahmen. "Wir würden uns freuen, wenn Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung derartige Objekte mitbringen und ihre Erinnerungen mit uns teilen. Man kann aber auch einfach nur vorbei kommen und zuhören", sagt die VHS-Leiterin Esther Joy Dohmen.
Weitere Informationen sind unter www.expedition-muensterland.de und www.vhs-duelmen.de zu finden.
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