[WestG] [KONF] Frauen sind nicht alle gleich. Formen und Dimensionen weiblicher Handlungsraeume in Stadt und Land Osnabrueck, 09.03.2018

Holtrup, Sandra Sandra.Holtrup at lwl.org
Fr Mär 2 14:11:05 CET 2018


Von: "Karsten Igel" <karsten.igel at uni-muenster.de>
Datum: 01.03.2018, 20:28 
 
 
KONFERENZ
 
Frauen sind nicht alle gleich. Formen und Dimensionen weiblicher Handlungsräume in Stadt und Land Osnabrück.

13. Kolloquium des Arbeitskreises Stadt- und Regionalgeschichte im Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V. 

9. März 2018, Osnabrück, Rathaus

Die Stellung von Frauen in ihrem gesellschaftlichen Umfeld ist in den vergangenen Monaten wieder einmal in den Fokus geraten und noch immer weit von einer gleichrangigen Position in Kunst, Politik und nicht zuletzt dem ganz normalen Arbeitsleben entfernt. Ganz passend stellt sich das diesjährige Kolloquium des Arbeitskreises Stadt- und Regionalgeschichte Osnabrück die Frage, welche Möglichkeiten sich Frauen in Stadt und Land Osnabrück in früheren Zeiten boten, ihr Leben zu entfalten. Bei der nun schon dreizehnten öffentlichen Tagung des Arbeitskreises im Osnabrücker Rathaus spannt sich der Bogen der Vorträge vom Spätmittelalter bis in die jüngere Vergangenheit. Allerdings wird der Zeitstrahl umgekehrt und von der Gegenwart aus zurück geblickt, eine Perspektive, die zugleich die Diskussion anregen soll.


Programm:

10.00 - 12.00 Uhr

Einführung

Karin Jabs-Kiesler, Osnabrück:
Die Osnabrücker Frauenbewegung seit 1968: Politisches und Persönliches.

Thorsten Heese, Osnabrück:
Männer im Krieg - Frauen mit Macht? Über die Rolle von Frauen im Zweiten Weltkrieg - ein Werkstattbericht aus dem "Forum Zeitgeschichte" des Kulturgeschichtlichen Museums Osnabrück.

Heiko Schulze, Osnabrück:
Unsere Erste. Alwine Wellmann, Osnabrücker Abgeordnete und Vorkämpferin für Frauenrechte.

13.00 - 15.00 Uhr

Martin Espenhorst, Gehrde:
Bäuerliche Paarbeziehungen um 1900: Zum Leben und Werk Margarete zur Bentlages (1891 - 1954).

Gabriele Voßgröne, Osnabrück:
Handlungsräume von Frauen des gehobenen Bürgertums im 19. Jahrhundert am Beispiel von Johanna Hollenberg, geb. Stüve, und Allwina Frommann.

Eva Berger, Osnabrück:
Freiheit, Freiheiten und die Tat der Marike Weitkamph (um 1630 - ?).

15.15 - 16.30 Uhr

Gudrun Gleba, Oldenburg:
"Privilegierte" und "Ausgewechselte" - Nonnen im Kloster und Mägde auf dem Land. Beispiele für weibliche Daseinsformen amoberen und unteren Ende der sozialen Hierarchie im späten Mittelalter.

Karsten Igel, Münster/Bramsche:
Osnabrücker Beginen. Weibliche Selbstbestimmung und religiöse Erneuerung.

Anmeldungen bitte bis zum 5. März an den Sprecher der Arbeitskreises unter karsten.igel at uni-muenster.de
 
 
INFO
 
Veranstaltungsdaten:

13. Kolloquium des Arbeitskreises Stadt- und Regionalgeschichte Osnabrück
Datum: 9. März 2018
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück

E-Mail: karsten.igel at uni-muenster.de

URL: www.verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de




Mehr Informationen über die Mailingliste Westfaelische-Geschichte