[WestG] [KONF] Das Muensteraner Schloss: Fuerstbischoeflicher Residenzbau am Ende des 18. Jahrhunderts, Muenster, 07.-08.12.2017
Holtrup, Sandra
Sandra.Holtrup at lwl.org
Mo Nov 20 14:20:29 CET 2017
Von: "Eva-Bettina Krems" <eva.krems at uni-muenster.de>
Datum: 20.11.2017
KONFERENZ
Das Münsteraner Schloss: Fürstbischöflicher Residenzbau am Ende des 18. Jahrhunderts
Tagung vom 7. bis 8. Dezember 2017 im Schloss zu Münster, Kapellenhörsaal (S2)
Am 26. August 2017 jährte sich die Grundsteinlegung des Fürstbischöflichen Residenzschlosses in Münster zum 250. Mal. Der bedeutende Bau, der seine Zweckbestimmung nur gut anderthalb Jahrzehnte erfüllen konnte und heute als Hauptgebäude der Westfälischen Wilhelms-Universität genutzt wird, ist vielfach Gegenstand kunsthistorischer Forschungen gewesen. Diese betrafen insbesondere die Klärung der Planungs- und Baugeschichte sowie die Stellung des Schlosses im oeuvre seines Entwerfers, des fürstbischöflichen Architekten Johann Conrad Schlaun.
Im Lichte neuerer, stärker kulturgeschichtlich orientierter Forschungsansätze möchten wir das Jubiläum nutzen, um neue Fragen an den Bau zu richten: Wie lässt sich das Münsteraner Schloss im Kontext fürstbischöflicher Residenzen im Heiligen Römischen Reich kontextualisieren? Auf welche Modelle höfischer Repräsentations- und symbolischer Kommunikationskultur bezieht es sich, und welche eigenen Akzente wurden dabei gesetzt? Welchen konkreten Nutzungen wurde das Schloss unterworfen? In welche Beziehung tritt es zur Stadt?
Programm:
Donnerstag, 7.12.2017
13.30 Uhr Begrüßung/Einführung
14.00 Uhr Werner Freitag (Münster): Tridentinische Reform und katholische Aufklärung: Das Fürstbistum Münster im 18. Jahrhundert
14.45 Uhr Gerd Dethlefs (Münster): Das Schloss und die Politik. Voraussetzungen und Folgen 1688-1803
15.30 Uhr Kaffeepause
16.00 Uhr Stefan Kummer (Würzburg): Die Würzburger Residenz als fürstbischöfliches Schloss
16.45 Uhr Georg Satzinger (Bonn): Die Dreiflügelanlage als Problem: Schloss Weißenstein in Pommersfelden
ca. 17.30 Uhr Pause
19.00 Uhr Abendvortrag Elisabeth Kieven (Rom/Osnabrück): Schlossbau gegen Ende des Ancien Régime. Das Fürstbischöfliche Schloss in Münster im europäischen Kontext
Freitag, 8.12.2017
09.15 Uhr Marc Jumpers (Bonn): Das Schloss zu Münster als Residenz eines geistlichen Reichsfürsten: Innenraumdisposition und Zeremoniell unter Kurfürst und Fürstbischof Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels
10.00 Uhr Kristina Deutsch (Münster): Vom Luxus der Privatheit: Das Gelbe Kabinett und die fürstbischöflichen Appartements im Münsteraner Schloss
10.45 Uhr Kaffeepause
11.15 Uhr Katharina Krause (Marburg): Bauen ohne Messlatte: Die Münsteraner adligen Wohnhöfe in einer Residenzstadt ohne Schloss
12.00 Uhr Eva-Bettina Krems (Münster): Das Münsteraner Schloss: Ein- und Ausblicke
ca. 13.30 Uhr Ende der Tagung
INFO
Konzeption:
Prof. Dr. Eva-Bettina Krems
Dr. Jens Niebaum
Die Tagung ist öffentlich und kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Institut für Kunstgeschichte
Domplatz 23
48143 Münster
Tel.: +49 (0)2541 - 83 24481
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