[WestG] [AKT] Kreisarchiv Borken stellt Quellen zum Ersten Weltkrieg vor, 05.03.2015

Pawlitta, Pascal Pascal.Pawlitta at lwl.org
Mo Mär 2 09:09:32 CET 2015


Von: "Kreis Borken" <info at presse-service.de>
Datum: 25.02.2015, 12:26


AKTUELL

Kreisarchiv stellt Quellen zum Ersten Weltkrieg vor: Interessierte sind am Donnerstag, 5. März, um 17 Uhr ins Borkener Kreishaus eingeladen - Begleitprogramm zur Ausstellung "An der Heimatfront" in Velen

Der Kreis Borken lädt am Donnerstag, 5. März, um 17 Uhr zu einer besonderen Führung durch das Kreisarchiv in Borken ein. Im Fokus stehen Quellen, die von den Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Menschen im Westmünsterland berichten. Die Führung ist Teil des Begleitprogramms zur Wanderausstellung "An der Heimatfront - Westfalen und Lippe im Ersten Weltkrieg", die noch bis zum 12. April im Museum Burg Ramsdorf zu sehen ist.

Kreisarchivarin Renate Volks-Kuhlmann gibt im Rahmen der Führung einen Überblick über die Quellen und Bestände des Kreisarchivs sowie die Möglichkeiten, es zu nutzen. Dabei dürfen die Besucher auch einen Blick in das eigentlich für sie verschlossene Archivmagazin werfen. Dort werden Akten, Urkunden, Karten, Pläne, Fotos und andere Dokumente dauerhaft und sicher aufbewahrt.

Quellen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges stehen während der Führung im Mittelpunkt. Kreistagsprotokolle, Schulchroniken, Feldpostbriefe und Tagebuchaufzeichnungen zeigen die Auswirkungen des Krieges und die Veränderungen vom Kaiserreich zur Weimarer Republik im Westmünsterland.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Treffpunkt ist das Foyer des Kreishauses an der Burloer Straße 93. Anmeldungen sind möglich bis zum 3. März direkt beim Kreisarchiv, Tel.: 02861/82-1347, E-Mail: kreisarchiv at kreis-borken.de.

Zum Hintergrund: Ausstellung "An der Heimatfront" Der Erste Weltkrieg gilt als "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts". Zu den Neuerungen, die ihn von früheren Waffengängen unterschieden, gehörte, dass auch die daheimgebliebene Zivilbevölkerung in den Dienst des Krieges gestellt und zur "Heimatfront" wurde.  Diese nimmt die vom LWL-Museumsamt für Westfalen konzipierte Ausstellung in den Blick. In Ramsdorf wird sie durch lokale Exponate angereichert. Nähere Informationen zur Ausstellung gibt es im Internet unter https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Museumsamt/serviceleistungen/ausstellungen/an-der-heimatfront

Das Burgmuseum Ramsdorf ist dienstags bis samstags von 15 bis 17 Uhr, sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Führungen durch die Wanderausstellung sind auf Anfrage möglich. Ansprechpartner ist der Leiter des Museums, Michael Kleiner, Tel.: 02863 / 926-215, Mail: kleiner at velen.de.

Bildzeile: Das Kreisarchiv beherbergt unter anderem den schriftlichen Nachlass von Bernhard Olbing, der 1899 in Borken geboren wurde. Auf diesem Foto ist er als junger Soldat zu sehen. 1917 wurde er aus der Oberstufe seiner Schule in den Ersten Weltkrieg "entlassen".


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