[WestG] [AKT] Landrat begruesst Leiterin des Kulturhistorischen Zentrums Westmuensterland

Pawlitta, Pascal Pascal.Pawlitta at lwl.org
Mi Okt 15 15:00:38 CEST 2014


Von: "Kreis Borken" <info at presse-service.de>
Datum: 08.10.2014, 16:02


AKTUELL

Landrat begrüßt Leiterin des Kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland - Corinna Endlich hat ihre Arbeit beim Kreis Borken aufgenommen 

Dienstbeginn für Corinna Endlich: Die Leiterin des künftigen Kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland hat am 1. Oktober ihre Arbeit beim Kreis Borken aufgenommen. Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster begrüßten die neue Mitarbeiterin. "Wir freuen uns, dass wir diese neu geschaffene Leitungsstelle frühzeitig besetzen konnten", betont Landrat Dr. Zwicker. "So kann Frau Endlich den weiteren Entwicklungsprozess hin zum Kulturhistorischen Zentrum aktiv mitgestalten und eigene Akzente setzen." Knapp 100 Interessierte aus ganz Deutschland hatten sich um die Leitung des neuen Zentrums beworben. Dieses soll Ende 2016 in Vreden eröffnet werden. Corinna Endlich setzte sich in dem mehrstufigen Bewerbungsverfahren durch. Sie kommt von der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf in Schleswig. Dort leitete sie bis Ende September den Bereich Bildung und Vermittlung.

Endlich hat die Mitglieder des Teams bereits kennengelernt und ist gespannt auf ihre Aufgabe. "Ich freue mich über die Chance, eine neue Einrichtung mit einem bisher einmaligen Konzept mit aufzubauen und mit zu gestalten." Zu Endlichs Kernaufgaben gehört nun die strategische Ausrichtung des Kulturhistorischen Zentrums mit Konzentration auf das Themenfeld "kulturelle Bildung", die diesbezügliche Abstimmung mit Verwaltung und Politik sowie die Zusammenführung der bisherigen Einrichtungen.

Corinna Endlich, die 1970 in Bremerhaven geboren wurde, hat in Kiel Ur- und Frühgeschichte mit den Nebenfächern Klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Geologie studiert. Nach dem Abschluss als Magistra Artium war sie in unterschiedlichen Aufgabengebieten tätig. Erfahrungen in den Arbeitsfeldern Marketing und Kommunikation sammelte sie als Sprecherin der Universitäts-Gesellschaft Schleswig-Holstein und als Dozentin an der Universität Kiel. Weitere berufliche Stationen waren unter anderem  das Musée National D`Histoire et D`Art in Luxemburg und das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg - Abteilung Archäologie.


Zum Hintergrund:

Im Rahmen der Regionale 2016 verfolgt der Kreis Borken gemeinsam mit der Stadt Vreden die Projektidee Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland. Unter einem Dach sollen bisher nebeneinander geführte Einrichtungen - das Hamaland-Museum, das Landeskundliche Institut Westmünsterland, die historischen Teile des Kreisarchivs und des Archivs der Stadt Vreden sowie die bisherige Kulturabteilung des Kreises - zusammengeführt werden. Dadurch entsteht am Standort Vreden ein "Knotenpunkt", der das kulturelle Gesamtprofil der Region stärkt und die Identität mit der Region fördert.

Geleitet wird das Projekt von dem Gedanken, im Rahmen der kulturellen Bildung neue Lernprozesse in der Wahrnehmung von Kultur zu entwickeln. Im Zuge dessen soll der Öffentlichkeit das kulturelle Erbe der Region in besonderer Qualität und Attraktivität angeboten werden. So werden künftig Fachleute aus Wissenschaft, Kulturvermittlung und Präsentation dort Ausstellungen, Führungen, Projekte, Lernmodule für Schulen und Publikationen gemeinsam erarbeiten und sich dabei auf die verschiedenen Nutzergruppen von Jung bis Alt einstellen.

Das neue Zentrum soll überdies Kultureinrichtungen und Initiativen beiderseits der Grenze darin unterstützen, ihr Profil und ihre Angebote zu schärfen sowie gemeinsame Strategien für die Vermarktung zu entwickeln. Archive, Museen und andere Kulturinstitutionen und -initiativen sollen zudem Hilfestellung dabei erhalten, sich zu außerschulischen Lernorten zu entwickeln. Gleichzeitig kommt dem Kulturhistorischen Zentrum Westmünsterland die Aufgabe zu, Transparenz über die vielfältigen kulturellen Bildungsangebote im deutsch-niederländischen Grenzraum und ihre inhaltlichen Bezüge untereinander zu schaffen.

Weitergehende Informationen zum Projekt gibt es unter www.kulturhistorisches-zentrum.de.


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