[WestG] [AKT] Die Kulturlandschaft am Hellweg erfassen

Pawlitta, Pascal Pascal.Pawlitta at lwl.org
Do Jan 23 08:44:47 CET 2014


Von: "Kreis Soest" <info at presse-service.de>
Datum: 22.01.2014, 14:04


AKTUELL

Die Kulturlandschaft am Hellweg erfassen Heimatpfleger lernen Umgang mit geografischem Informationssystem

Die historische Kulturlandschaft sichern und erfahrbar machen. Das sind unter anderem die Ziele von Heimatvereinen und Heimatpflegern. In den letzten zwei Jahren erfassten sie im Rahmen des Projektes "Kulturlandschaft am Hellweg" im Kreis Soest etwa 400 Kulturlandschaftselemente. Ein Teil der Daten wurde bereits im Internetportal GeodatenKultur des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) eingefügt. Tipps zum Umgang mit dem geografischen Informationssystem (GIS) gab es jetzt in einer Schulung.

Wie stellt man Texte, Karten und Bilder am besten in GIS ein? Und wie nimmt man Änderungen an der Darstellung vor? Diesen und mehr Fragen gingen am Dienstag, 21. Januar 2014, sechs Heimatpfleger auf den Grund. Auch wenn schon über 140 von 400 Objekte eingepflegt wurden, konnte Referent Bernd Milde, Diplom-Geograph beim LWL und Koordinator der Plattform GeodatenKultur, den Teilnehmern noch den ein oder anderen hilfreichen Handgriff beibringen. Zudem wurden Fehler ausgeräumt, die häufig während der Datenbearbeitungen auftreten können. 

Den Anstoß zu dieser Schulung gab Kreisheimatpfleger Peter Sukkau, der ebenfalls an der Veranstaltung in dem IT-Schulungsraum der Kreisverwaltung Soest teilnahm.

Neben der Datensammlung für die Plattform GeodatenKultur arbeiten die Heimatvereine und Heimatpfleger zurzeit an einem "Kulturlandschaftsführer". Acht Rad- oder Wander-Rundwege sollen mit etwa 100 Kulturlandschaftsobjekten entlang der Hellwegschiene von Werl bis Geseke darin beschrieben werden. Zudem sollen an den jeweiligen Orten Stationsschilder angefertigt werden, auf denen auch ein QR-Code zu sehen seien wird. Dieser gibt Smartphone-Nutzern die Möglichkeit, die zugehörigen Informationen aus dem Internet abzurufen. "Wir hoffen, dass das Projekt im Herbst 2014 fertig ist", so Sukkau.


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