[WestG] [AKT] Vortrag: Timm, Motive und Formen der Familienforschung im historischen und kulturanthropologischen Vergleich, Muenster, 09.10.2013

Pawlitta, Pascal Pascal.Pawlitta at lwl.org
Mo Okt 7 10:02:46 CEST 2013


Von: "Roland Linde" <r.linde at wggf.de>
Datum: 05.10.2013, 10:42


AKTUELL
 
Mittwochstreffen der WGGF

Elisabeth Timm: Zwischen Verortung und Vernetzung - Motive und Formen der Familienforschung im historischen und kulturanthropologischen Vergleich

Warum betreiben Menschen Familienforschung? Auf diese Frage gibt es höchst unterschiedlichen Antworten. Der Hobby-Genealoge wird vielleicht antworten, dass es ihm Freude bereitet und Aufschluss über seine Herkunft gibt. Außenstehende vermuten dagegen immer wieder, es sei der Drang, eine prestigeträchtige, möglichst adlige Abstammung nachzuweisen, oder fühlen sich gar an die Ariernachweise der NS-Zeit erinnert. 

Professor Elisabeth Timm vom Seminar für Volkskunde / Europäische Ethnologie an der WWU Münster vergleicht in ihrem Vortrag unterschiedliche Erscheinungsformen der populären Genealogie seit dem 19. Jahrhundert. Dabei wird deutlich, wie Familienforschung heute Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Menschen, die sich bis dahin nicht kannten, stiften kann, und wie diese Recherchen zugleich Teil einer Demokratisierung von Geschichte sind.
 
 
INFO
 
Veranstaltungsdaten:
Mittwochstreffen der WGGF
Datum: Mi., 9.10., 16:30 Uhr
LWL-Archivamt
Jahnstraße 26
48147 Münster
 
Kontakt:
Roland Linde
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
E-Mail: r.linde at wggf.de

URL: www.wggf.de



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