[WestG] [AKT] Huelshoff-Stiftung nutzt jetzt Haus Rueschhaus in Muenster

Pascal Pawlitta Pascal.Pawlitta at lwl.org
Mi Mai 29 09:10:59 CEST 2013


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Von: "LWL-Pressestelle" <presse at lwl.org>
Datum: 27.05.2013, 11:55
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AKTUELL
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H=C3=BClshoff-Stiftung nutzt jetzt Haus R=C3=BCschhaus
Lyrikweg zwischen Lebensorten der gro=C3=9Fen Dichterin geplant
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Die NRW-Stiftung hat das Haus R=C3=BCschhaus der Annette von Droste zu =
H=C3=BClshoff-Stiftung zur Nutzung =C3=BCberlassen. Das Mitte des 18. =
Jahrhunderts vom Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun erbaute Anwesen =
diente der Dichterin Annette von Droste H=C3=BClshoff zwei Jahrzehnte als =
Wohnsitz.
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Bislang geh=C3=B6rte Haus R=C3=BCschhaus der Stadt M=C3=BCnster und dem =
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Diese Eigentumsanteile am =
R=C3=BCschhaus wurden in die Annette von Droste zu H=C3=BClshoff-Stiftung =
eingebracht. F=C3=BCr 1,6 Millionen Euro hat jetzt die NRW-Stiftung das =
R=C3=BCschhaus von der Annette von Droste zu H=C3=BClshoff-Stiftung =
erworben. Gleichzeitig hat aber die NRW-Stiftung der H=C3=BClshoff-Stiftung=
 das Haus R=C3=BCschhaus zum "unentgeltlichen Nie=C3=9Fbrauch" =C3=BCberlas=
sen. Die Kaufsumme flie=C3=9Ft in das Stiftungskapital der H=C3=BClshoff-St=
iftung. Ab dieser Saison bewirtschaftet die Annette von Droste zu =
H=C3=BClshoff-Stiftung das Haus R=C3=BCschhaus.=20
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LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch: "Wir wollen das enorme Entwicklungspotent=
ial der beiden litera-risch und historisch wertvollen Baudenkm=C3=A4ler =
nutzen. Burg H=C3=BClshoff und Haus R=C3=BCschhaus sind authentische Orte: =
Wohnorte und Arbeitsorte der Dichterin, die in der Konstellation einzigarti=
g sind und mit denen das Thema Literatur untrennbar verbunden sind."
"Burg H=C3=BClshoff und Haus R=C3=BCschhaus sollen wieder in enger =
Verbindung zueinander stehen", so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara =
R=C3=BCschoff-Thale. Die Dichterin habe sehr oft den Weg zwischen Haus =
R=C3=BCschhaus und der Burg zur=C3=BCckgelegt. Dieser Weg solle wieder =
gangbar gemacht werden und  als erlebbarer Lyrikweg die beiden hochkar=C3=
=A4tigen Kulturdenkm=C3=A4ler miteinander verbinden.=20
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Neben dem Erhalt der beiden Anwesen ist ein wesentliches Ziel der Stiftung =
die Etablierung eines neuen Literaturortes mit innovativer Strahlkraft. =
Dazu z=C3=A4hlen die Neugestaltung des Museums, die Einrichtung eines =
Droste-Kompetenzzentrums und die Gestaltung des Verbindungswegs zum =
R=C3=BCschhaus als erlebnisreicher Lyrikweg. Kreative Formen der Vermittlun=
g und Pr=C3=A4sentation von Literatur sollen einen innovativen Literaturort=
 mit =C3=BCberregionaler Attraktivit=C3=A4t entstehen lassen, der die =
Erinnerung an die ber=C3=BChmte westf=C3=A4lische Dichterin langfristig =
wach h=C3=A4lt.
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Geschichte Haus R=C3=BCschhaus

Der Erbauer von Haus R=C3=BCschhaus, der westf=C3=A4lische Barockbaumeister=
 Johann Conrad Schlaun (1695-1773), erwarb 1744 die damals schon bestehende=
 b=C3=A4uerliche Gr=C3=A4ftenhofanlage  und baute sie zu einem repr=C3=A4se=
ntativen Landsitz aus. Schlaun verstand es geschickt, im R=C3=BCschhaus =
Merkmale b=C3=A4uerlicher und repr=C3=A4sentativer, herrschaftlicher =
Architektur zu vereinigen. Der vorhandenen Gr=C3=A4fteninsel gab er eine =
klar umrissene, gleichm=C3=A4=C3=9Fige Form und legte einen dem damaligen =
Stil entsprechend symmetrisch gegliederten Nutz- und Ziergarten an.
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1825 erwarb der Vater der Dichterin Annette von Droste zu H=C3=BClshoff, =
Freiherr Clemens-August II. von Droste zu H=C3=BClshoff, das Anwesen. Nach =
seinem Tod (1826) zog Annette von Droste zu H=C3=BClshoff mit ihrer =
Schwester Jenny und ihrer Mutter ins R=C3=BCschhaus.
Hier verfasste die Dichterin unter anderem "die Judenbuche", ihr bekanntest=
es Werk.

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