[WestG] [AKT] Filmreihe, "Generation der Grenzgänger", Bochum
Marcus Weidner
Marcus.Weidner at lwl.org
Mi Okt 31 09:13:05 CET 2012
Von: "Josef König" <josef.koenig at presse.ruhr-uni-bochum.de>
Datum: 31.10.2012, 09:09
AKTUELL
"Generation der Grenzgänger"
3. Bochumer DEFA-Filmtage im Kino Endstation
Institut für Deutschlandforschung der RUB setzt Filmreihe
fort
In seiner Reihe "DEFA-Filmtage" nimmt das Institut für
Deutschlandforschung der RUB (IDF) diesmal die "Generation
der Grenzgänger" in den Blick. An vier Filmabenden geht es
um die Rückkehr aus dem Exil, um Fluchtpläne im geteilten
Deutschland, aber auch um Einschnitte und Brüche deutscher
Geschichte im 20. Jahrhundert. Mit Unterstützung der
Bundesstiftung Aufarbeitung und der DEFA-Stiftung finden
die 3. Bochumer DEFA-Filmtage vom 7. bis 11. November 2012
im Kino Endstation in Bochum-Langendreer statt. Zum
Programm gehören auch zwei Filmgespräche mit den Stargästen
Jaecki Schwarz und Renate Krößner.
Einladung an alle Filmfreunde
Die nunmehr dritten Bochumer DEFA-Filmtage sind - nach 2008
und 2010 - erneut eine herzliche Einladung an alle
Filmfreunde sowie an alle, die sich mit deutscher
Geschichte und Kultur im 20. Jahrhundert beschäftigen. "Für
die Cineasten besonders wichtig: Natürlich werden
klassische 35 mm-Filmkopien gezeigt", sagt Dr. Frank
Hoffmann vom IDF. Im Rahmenprogramm präsentiert das
Institut Plakate, Bilder und Bücher in einer kleinen
Vitrinenausstellung im Gebäude GB (Eingangsebene 02) der
Ruhr-Universität und veranstaltet am 9. November vormittags
ein Kolloquium über die Verfilmungen von Arnold Zweigs
Romanen zum Ersten Weltkrieg (Anmeldung zum Kolloquium
erbeten unter idf at rub.de).
Vier Abende, vier Filme
Das filmische Programm startet am Mittwoch, 7. November um
19 Uhr mit dem Werk "Die Flucht". Am Vorabend des 125.
Geburtstags von Arnold Zweig, am Freitag, 9. November um 19
Uhr wird "Das Beil von Wandsbek" (1951) gezeigt. Weiter
geht es am 10.11. (18 Uhr) mit dem Grenzgänger Konrad Wolf.
Seine Erfahrungen bei der Rückkehr aus dem sowjetischen
Exil als Leutnant der Roten Armee hat er 1968
autobiografisch in seinem Meisterwerk "Ich war neunzehn"
verarbeitet. Der Hauptdarsteller Jaecki Schwarz - für ihn
war die Rolle des jungen Leutnants Hecker sein filmischer
Durchbruch - ist im Anschluss an die Aufführung zu Gast
beim Filmgespräch, das der Berliner DEFA-Experte Paul
Werner Wagner moderiert. Den Schlusspunkt der Reihe setzt
am Sonntag, 11.11. (17 Uhr) ein "Blockbuster" des
DDR-Kinos: Mit "Solo Sunny" (1980) widmete sich Konrad Wolf
der DDR-Gegenwart und den Gefühlen und Hoffnungen einer
jungen Generation. Renate Krößner, die am Abend zum
Filmgespräch zu Gast sein wird, verkörperte neben weiteren
Stars wie Alexander Lang und Dieter Montag den Typus der
halb selbstbewussten, halb verzweifelten DDR-Jugend jener
späten Jahre des "real existierenden Sozialismus".
Weitere Informationen
Silke Flegel, Frank Hoffmann, Institut für
Deutschlandforschung, Ruhr-Universität Bochum, Tel.
0234-32-27863, -28863, E-Mail: idf at rub.de
Angeklickt
Institut für Deutschlandforschung:
http://www.rub.de/deutschlandforschung
(dort sind auch Filmfotos des Progress Filmverleihs für
Artikel abrufbar)
Redaktion: Jens Wylkop
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