[WestG] [AKT] Vortrag: Juedisches Leben im Zweiten Weltkrieg, Bielefeld, 29.11.2012

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Do Nov 22 10:32:35 CET 2012


Von: "Stadt Bielefeld" <info at presse-service.de>
Datum: 21.11.2012, 16:17


AKTUELL

Jüdisches Leben im Zweiten Weltkrieg

Am Donnerstag, 29. November, referiert Bernd Wagner M.A. um 
19.00 Uhr über "Entrechtung - Deportation - 'Wiedergutmachung'? 
Jüdisches Leben in Bielefeld im Zweiten Weltkrieg und in der 
Nachkriegszeit". Ort des Vortrags ist der Veranstaltungssaal 
SO2 des Stadtarchivs (2. Etage), Kavalleriestraße 17.

Der radikale Antisemitismus der NSDAP bestimmte seit der 
"Machtergreifung" den Alltag der jüdischen Bevölkerung auch in 
Bielefeld. Juden wurden ausgegrenzt, entrechtet und in ihrer 
bürgerlichen Existenz gefährdet. Der Pogrom im November 1938 
legte eine bis dahin kaum vorstellbare Gewaltbereitschaft 
offen. Bevor 1941 die Deportationen in Konzentrationslager und 
Ghettos zu einer lebensbedrohenden Realität wurden, waren die 
meisten Juden sozial isoliert, wurde auch in Bielefeld 
demonstriert, dass sie in der Nachbarschaft nicht mehr geduldet 
wurden.

Bernd Wagner (Stadtarchiv) berichtet vor dem Hintergrund des 
radikalen Antisemitismus über die Entrechtung, Verschleppung 
und Ermordung Bielefelder Juden und die "Wiedergutmachung" in 
der Nachkriegszeit. Der Vortrag ist Teil des 
Veranstaltungsprogramms zur Ausstellung "Vier Wochen im 
September - Die Stadtgesellschaften Rzeszów und Bielefeld 1939",
die bis zum 30. Januar 2013 gezeigt wird. Die 
Ausstellungsbroschüre kann beim Stadtarchiv für fünf Euro 
erworben werden.


INFO

Stadtarchiv Bielefeld
Kavalleriestraße 17
Bielefeld
Tel.: 0521 51-2471
Fax: 0521 51-6844
E-Mail: E-Mailstadtarchiv at bielefeld.de



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