[WestG] [AKT] RUB-Podiumsdiskussion: Aktuelle Konflikte um die Entschaedigung von NS-Opfern

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Fr Mai 4 10:59:19 CEST 2012


Von: "Josef Koenig" <josef.koenig at presse.ruhr-uni-bochum.de>
Datum: 03.05.2012, 13:27


AKTUELL

Die Zukunft der Entschädigung der Vergangenheit
Öffentliche Abendveranstaltung im Haus der Geschichte

RUB-Podiumsdiskussion: Aktuelle Konflikte um die Entschädigung 
von NS-Opfern

Wie sollten Opfer kollektiver Gewalt im 20. und auch im 21. 
Jahrhundert entschädigt werden? Warum sollten sie Geld 
bekommen? Und was sind die Folgen materieller Entschädigung? 
Diese Fragen sind Gegenstand einer Podiumsdiskussion über ein 
internationales Forschungsprojekt an der RUB, das in diesem 
Jahr seine Ergebnisse vorlegt. Die öffentliche 
Abendveranstaltung "Die Zukunft der Entschädigung der 
Vergangenheit. Aktuelle Konflikte um die Entschädigung von 
NS-Opfern" findet am Donnerstag, 10. Mai, um 20 Uhr im Haus der 
Geschichte des Ruhrgebiets statt (Clemensstr. 17-19, 44789 
Bochum). Vertreter der Medien und alle Interessierten sind 
herzlich eingeladen.

Forschungsprojekt schließt an Auszahlungsprogramm an

Im Jahr 2000 wurde die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und 
Zukunft" in Berlin gegründet. Sie zahlte ehemaligen 
NS-Zwangsarbeitern als Geste der Anerkennung eine 
Geldentschädigung und sorgte gleichzeitig für Rechtssicherheit 
für von Klagen bedrohte deutsche Unternehmen. Das 
Auszahlungsprogramm wurde 2007 abgeschlossen. Danach begann an 
der Ruhr-Universität das internationale Forschungsprojekt, das 
die Geschichte der Stiftung und des Auszahlungsprozesses 
untersuchte. Die Podiumsdiskussion moderiert Prof. Dr. 
Constantin Goschler vom Lehrstuhl für Zeitgeschichte des 
Historischen Instituts (Fakultät für Geschichtswissenschaft der 
RUB).

Teilnehmer

Als Redner nehmen Günter Saathoff (Stiftung "Erinnerung, 
Verantwortung, Zukunft"), Tomas Jelinek (Deutsch-Tschechischer 
Zukunftsfonds), Konrad Matschke (Conference on Jewish Material 
Claims against Germany), Dariusz Pawlos (Stiftung 
Polnisch-Deutsche Aussöhnung) und Michael Teupen (Bundesverband 
Information und Beratung für NS-Verfolgte) teil.


INFO

Prof. Dr. Constantin Goschler
Fakultät für Geschichtswissenschaft
Historisches Institut, Lehrstuhl für Zeitgeschichte
Ruhr-Universität Bochum
Gebäude GA 4/60
Universitätsstraße 150
44801 Bochum,
Tel.: 0234/32-22540
E-Mail: zeitgeschichte at rub.de 

Angeklickt

Lehrstuhl für Zeitgeschichte
URL: http://www.ruhr-uni-bochum.de/lehrstuhl-ng2


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