[WestG] [AKT] Vortrag: Demokratieentwicklung und Reform von Stadt, Staat und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen, Muenster, 29.06.2012
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Mo Jun 25 11:00:09 CEST 2012
Von: "Dorothea Brahm" <istg at uni-muenster.de>
Datum: 22.06.2012, 14:41
AKTUELL
Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Sommersemester 2012
spricht
PD Dr. Sabine Mecking, Düsseldorf
über
Bürgerwille und Gebietsreform. Demokratieentwicklung und Reform
von Stadt, Staat und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen
"Wutbürger" ist das Schlagwort, mit dem aktuell die Empörung
der Bevölkerung beschrieben wird, politische Entscheidungen
würden über ihren Kopf hinweg getroffen. Bei der Überraschung
über das Ausmaß des öffentlichen Protests in den letzten
Monaten wird vielfach übersehen, dass sich bereits früher im
Zuge der kommunalen Gebietsreform der 1960er und 1970er Jahre
in Westdeutschland Bürgerzorn gegen eine staatliche Planung von
oben zeigte. Über viele Jahre lang prägte die Diskussion und
Auseinandersetzung über Eingemeindungen, Zusammenschlüsse und
Auflösungen von Gemeinden und Kreisen das innenpolitische Klima
der Bundesrepublik.
Wie Bürger während der Planung, Durchführung und auch noch
lange nach Abschluss der Neuordnung "mehr Demokratie wagten"
und wie staatliche und kommunale Entscheidungsträger auf das
neue Partizipationsbedürfnis der "verplanten" Menschen
reagierten, wird am Beispiel von Nordrhein-Westfalen dargelegt.
INFO
Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium
Datum: 29. Juni 2012, 15.00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 - 27512
Fax: 0251 / 83 - 27535
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte
Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
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