[WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe, 03.02.2012 - 12.04.2012

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Di Apr 17 10:51:56 CEST 2012


Von: "Manfred Hartmann" <Manfred.Hartmann at lwl.org>
Datum: 12.04.2012, 15:57


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe 
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen des 
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste 
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine 
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des 
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann 
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/

WDR- Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.04.2012

Alex Katz-Ausstellung endet (16:30 Uhr) Im Dortmunder Museum 
Ostwall geht am Abend die Ausstellung von Alex Katz zu Ende. 
Katz malt große, farbenfrohe Bilder. Seine Motive sind schöne 
Menschen und weite Landschaften. Mehr als 7.000 Besucher haben 
sich die Ausstellung angeschaut.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 07.04.2012

Die Scorpions in Gronau (10:20 Uhr) Das Rock- und Popmuseum in 
Gronau setzt den Scorpions, der erfolgreichsten deutschen 
Rockband aller Zeiten, schon zu Lebzeiten ein Denkmal - mit der 
Ausstellung "Rock you like a hurricane". Auf 650 Quadratmetern 
sind Bühnenkleidung, Filme und allerlei verblüffende Details zu 
sehen. Bis Ostermontag ist das Museum täglich von 10 bis 18 Uhr 
geöffnet. Der Eintritt kostet 7,50 Euro.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 03.04.2012

Dortmunder U bleibt Baustelle (15:11 Uhr) Die Besucherzahlen im 
Museumkomplex "Dortmunder U" haben sich stabilisiert. In den 
vergangenen drei Monaten kamen 24.000 Besucher. Das entspricht 
den Zahlen des Vorjahres mit insgesamt 100.000 Besuchern. Die 
Stadt hofft immer noch, dass es irgendwann drei Mal soviele 
werden. Am Ostermontag endet die Ausstellung des 
US-amerikanischen Pop-Art-Malers Alex Katz. Sie besuchten seit 
Januar 7.000 Menschen, das sind rund einhundert pro Tag. Das 
"U" ist derzeit immer noch eine Baustelle: Unter anderem fehlt 
die geplante Außengastronomie. Auch der Vorplatz muss gestaltet 
werden

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.04.2012

Dauer-Fehlalarm im Museum (16:55 Uhr) Das 
Emil-Schumacher-Museum in Hagen produziert seit Monaten immer 
wieder Fehlalarme. Fast wöchentlich rückt die Feuerwehr 
vergeblich zu den Einsätzen aus. Mittlerweile stand 15 Mal ein 
kompletter Löschzug der Feuerwehr Hagen mit Blaulicht und 
Martinshorn vor dem Museum. Der Fehlalarm wird durch die 
Sprinkleranlage ausgelöst. Die Stadt liegt im Rechtsstreit mit 
einer Baufirma, der sie die Kosten für die unnötigen 
Feuerwehreinsätze auferlegen will. [

Nachrichten aus Südwestfalen vom 02.04.2012

Internationaler Preis für Museum (06:46 Uhr) Das Museum für 
Gegenwartskunst in Siegen bekam am Samstag den Preis als Museum 
des Jahres 2011. Der Preis ist bei Kunstschaffenden ähnlich 
begehrt wie der Echo bei den Musikern. Kein anderes Museum in 
Deutschland habe so überzeugend die Vergangenheit über die 
Gegenwart mit der Zukunft verbunden, sagte die Jury in ihrer 
Begründung. Vergeben wird der Preis vom internationalen 
Kunstkritikerverband seit 2004

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.03.2012

Freiwilliges Kulturjahr stark nachgefragt (14:56 Uhr) Noch bis 
Freitag läuft die Bewerbungsfrist für das Freiwillige Soziale 
Jahr. Dabei arbeiten junge Leute in der Regel ein Jahr lang für 
ein Taschengeld, zum Beispiel im Kulturbereich. Im östlichen 
Ruhrgebiet ist das z.B. möglich beim Dortmunder Kindermuseum 
"mondo mio", der Zeche Zollern oder dem Westfälischen 
Landestheater in Castrop-Rauxel. Im letzten Jahr haben sich 
bundesweit fast 1.400 junge Menschen für ein Freiwilliges 
Soziales Jahr im Bereich Kultur beworben. Doch nur jeder Achte 
bekam einen Platz. In diesem Jahr ist der Andrang ähnlich groß, 
und wieder werden nicht alle Interessenten zum Zuge kommen. 
Denn viele Kultureinrichtungen in Nordrhein-Westfalen sind 
finanziell dazu gar nicht in der Lage, weil ein Freiwilliger 
pro Jahr rund 7.000 Euro kostet

Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.03.2012

Anröchter Steinmuseum eröffnet (10:18 Uhr) In Anröchte hat das 
Steinmuseum eröffnet. Darin gibt es alles Wissenswerte über den 
weltweit bekannten Anröchter Grünstein. Der ist 90 Millionen 
Jahre alt und wird in Steinbrüchen rund um Anröchte abgebaut. 
Er ziert zum Beispiel die Fassade der Zentralbibliothek im 
amerikanischen Denver und die Französische Botschaft in Mali. 
Das Museum hat der Heimatverein eingerichtet. Rund die Hälfte 
der Kosten hat die Nordrhein-Westfalen-Stiftung übernommen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 22.03.2012

Picasso-Linolschnitte für Münster (05:51 Uhr) Das 
Picasso-Museum in Münster ist seit gestern (21.3.2012) im 
Besitz der größten Sammlung von Picasso-Linolschnitten 
Deutschlands. Die rund einhundert Meisterwerke des spanischen 
Künstlers hat das Museum vom Londoner Kunsthändler Frederik 
Mulder gekauft, einer Top-Adresse in der internationalen 
Kunstwelt. Museumsleiter Markus Müller brauchte einen langen 
Atem: “Es war ein extrem angenehmer Umgang mit ihm, weil er ein 
britischer Gentleman ist, der nie gepusht hat, der uns nie 
gedrängt hat, sondern der schon relativ überzeugt von der 
Qualität dessen ist, was er anbietet. Es ist immer nur 
allerhöchste, allerbeste Qualität, und als der Fisch dann am 
Haken war, hat er noch ein bisschen gezappelt, aber das Zappeln 
hat immerhin anderthalb Jahre gedauert.“ Ab Ende August will 
das Picasso-Museum zumindest einen Teil der Sammlung zeigen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.03.2012

Wanderausstellung "Zwangsarbeiter" (09:28 Uhr) Am Sonntag 
startet im Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern die 
Wanderausstellung "Zwangsarbeiter". Vorher war sie in Berlin zu 
sehen, danach in Moskau. Sie ist nun zum ersten Mal an einem 
Ort, wo im 2. Weltkrieg auch Zwangsarbeiter beschäftigt waren. 
20 Millionen Menschen aus ganz Europa mussten für die 
Nationalsozialisten arbeiten. In der Wanderausstellung wird 
ihre Geschichte erzählt, beispielsweise die von Wladyslaw 
Karasinski. Die Gestapo verhaftete ihn 1941, weil er vor Hunger 
seinen Arbeitsplatz verlassen hatte. 'Bilder sagen mehr als 
tausend Worte', dieses Sprichwort haben die Ausstellungsmacher 
sehr Ernst genommen. In den Archiven fanden sie unzählige Fotos 
von Zwangsarbeitern. Mit Hilfe der Bilder schaffen sie es, dass 
diese Zeit lebendig wird. [Nach oben]

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.03.2012

Einigung über beschädigtes Kunstwerk (15:53 Uhr) Das Drama um 
das von einer Putzfrau beschädigte Kunstwerk im Dortmunder 
Ostwallmuseum ist beendet. Die Versicherungen von Museum und 
Reinigungsfirma einigten sich auf einen Schadensersatz. 
Konkrete Summen werden aber nicht genannt. Betroffen war Martin 
Kippenbergers Installation "Wenn's anfängt durch die Decke zu 
tropfen". Aus einem Plastiktrog, der zu dem Werk gehört, hatte 
die Putzfrau die Patina weggeschrubbt. Das Werk gehört einem 
Privatsammler und bleibt als

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 14.03.2012

Steuerzahler kritisieren Fußballmuseum (15:22 Uhr) Der Bau des 
DFB-Fußballmuseums könnte die Stadt Dortmund teuer zu stehen 
kommen. Das jedenfalls befürchtet der Bund der Steuerzahler. Er 
hat eine Liste mit zwanzig kritischen Fragen bei der 
Stadtverwaltung eingereicht. Darin geht es unter anderem darum, 
ob Dortmund für mögliche Verluste des Museums aufkommen muss 
und was die Stadt die Verlegung des Busbahnhofs kostet. Das 
Fußballmuseum soll auf dem Gelände des bisherigen Busbahnhofs 
gegenüber dem Hauptbahnhof gebaut werden. Die Stadt hat 
angekündigt, die Fragen in den kommenden zwei Wochen zu 
beantworten.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 13.03.2012

Viel Arbeit für die Archivare (15:21 Uhr) Mit der 
Digitaliserung des deutschen Archivgutes werden die Archivare 
noch die nächsten 100 Jahre beschäftigt sein. Darauf haben 
Experten bei einer Fachtagung in Gronau hingewiesen. Dabei 
diskutieren 200 Archivare aus Westfalen-Lippe heute (13.3.2012) 
und morgen über die Herausforderungen des Internetzeitalters an 
ihre Arbeit. Ein Problem sei es auch, die Akten, Bilder und 
Dokumente auf elektronischen Datenträgern dauerhaft zu sichern. 
Nach Schätzungen stehen in deutschen Archiven derzeit etwa 
2.500 Regalkilometer Akten.

Dortmunder Museum würdigt den Gelehrten Mercator (15:03 Uhr) 
Das Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte widmet dem 
Duisburger Universalgelehrten Gerhard Mercator eine Ausstellung.

Anlass ist sein 500. Geburtstag. Berühmt wurde der in Antwerpen 
geborene Mercator mit seiner für die Seefahrt bestimmten 
Weltkarte. Unter dem Titel "Vom Weltbild der Renaissance zum 
Kartenbild der Moderne" werden in Dortmund bis zum 10. Juni 
mehr als 500 Exponate gezeigt, darunter der Original-Atlas 
Mercators.

Thema in OWL-Museen: Holz (09:42 Uhr) Rund 40 Museen in 
Ostwestfalen-Lippe werden in diesem Jahr Ausstellungen rund um 
das Thema Holz zeigen. Gezeigt werden neben alten Schatztruhen 
auch moderne Holz-Architektur und Holzmöbel. Neben der 
kulturellen Bedeutung von Holz wird auch der Wald rund um 
Eggegebirge, Wiehengebirge und Teutoburger Wald als 
Naturerlebnis vorgestellt. Eröffnet wird das Themenjahr Sonntag 
(11.03.) von der NRW-Familien- und Kulturministerin Ute Schäfer 
in Nieheim auf dem Gut Holzhausen

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 01.03.2012

LWL erhöht Umlage für Städte (17:27 Uhr) Unsere Städte und 
Kreise müssen demnächst mehr an den Landschaftsverband 
Westfalen-Lippe überweisen. Der LWL hat am Donenrstag in 
Münster beschlossen, dass die sogenannte Umlage um 0,4 
Prozentpunkte erhöht wird. Für die Stadt Dortmund heißt das zum 
Beispiel konkret: Sie muss jährlich 17,5 Millionen Euro mehr 
zahlen. Mit seinem Geld sorgt der LWL vor allem für die 
Betreuung von behinderten und kranken Menschen, zum Beispiel in 
Werkstätten und Kliniken. Auch Museen werden von ihm 
unterstützt und betrieben

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.02.2012

Putzfrau zerstört Kunst (17:13 Uhr) In Dortmund ist erneut ein 
Kunstwerk Opfer eines übereifrigen Reinigungstrupps geworden. 
Diesmal ist eine aufgesprühte Banane des Kölner Künstlers 
Thomas Baumgärtel im Foyer des RWE-Towers weggeputzt worden. 
Die Banane hat nur ideellen Wert und wird in der Kunstszene aus 
Auszeichnung verstanden. Der Künstler will jetzt eine neue 
Banane anfertigen. Vor vier Monaten im November hatte eine 
Putzfrau im Museum Ostwall eine rund 800.000 Euro teure 
Installation gereinigt und damit beschädigt.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.02.2012

BLB: Förderverein für Museum gegründet (08:35 Uhr) Die Stadt 
Bad Berleburg will mit dem gerade gegründeten Förderverein für 
das Heimat-Museum über die Zukunft des Museums reden. 
Eigentlich wollte sie es schließen, weil es jährlich Verluste 
von rund 50.000 Euro verursacht. Die Stadt macht allerdings zur 
Bedingung, dass der Verein Ideen entwickelt, wie das 
sanierungsbedürftige Gebäude erhalten und auf Vordermann 
gebracht werden kann. Auch den Stadtrat muss der Förderverein 
noch überzeugen.

Nachrichten aus OWL vom 18.02.2012

Ziegeleimuseum Lage wird erweitert (10:09 Uhr) Das 
Ziegeleimuseum in Lage ist um eine Attraktion reicher. Der 
Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat die ehemalige Villa der 
Firmenbesitzer umfangreich saniert. In den Räumen gibt es jetzt 
historische Fotografien und Erinnerungsstücken zu sehen, an 
denen die Geschichte des Unternehmens und der 
Fabrikanten-Familie nachvollziehbar wird. Die neue 
Dauerausstellung in der Villa Beermann wird am Sonntag um 11 
Uhr eröffnet

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.02.2012

WDR2-Moderator Uwe Schulz live in Schwerte (15:49 Uhr) Die 
Stadt Schwerte beteiligt sich aktiv an der Aktion „WDR2 für 
eine Stadt“. Am Samstag trifft sich Moderator Uwe Schulz mit 
Hörern im Ruhrtal-Museum. Bei einem „Moderatoren-Speed-Dating“ 
können die Schwerter Bürger jeweils fünf Minuten Fragen zu WDR2 
stellen oder Fragen von Uwe Schulz über Schwerte beantworten. 
Die besten Dialoge sind dann mittags im Radio zu hören und 
stehen später im Internet. Ende des Monats kommt der 
WDR2-Ü-Wagen nach Fröndenberg, auch hier können die Hörer dann 
für ihre Stadt im Radio werben.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org 
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Museumsamt


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