[WestG] [KONF] Ruhe nach dem Friedensschluss? Osnabrueck 1650 bis 1800, Osnabrueck, 11.03.2011
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Mo Jan 31 11:09:12 CET 2011
Von: "Karsten Igel" <karsten.igel at uni-muenster.de>
Datum: 28.01.2011, 17:06
KONFERENZ
Arbeitskreis Stadtgeschichte im Verein für Geschichte und
Landeskunde von Osnabrück
6. Kolloquium des Arbeitskreises
Osnabrück 11.03.2011, Rathaus, Ratssitzungssaal
Ruhe nach dem Friedensschluss? Osnabrück 1650 bis 1800
Die Zeit zwischen dem Dreißigjährigen Krieg und Napoleon ist
für die allgemeine wie für die Osnabrücker Stadtgeschichte
bisher kein bevorzugter Gegenstand gewesen. Nach dem
Westfälischen Frieden gelten die Fürstenstaaten als bestimmende
Mächte, die Städte allenfalls noch als Kulturpotenz. Auch in
Osnabrück hat der Zeitraum nach der Verfestigung der
konfessionellen und politischen Situation 1648/50
vergleichsweise wenig Interesse auf sich gezogen - am ehesten
das späte 18. Jahrhundert im Zeichen Justus Mösers sowie die
klassizistischen Bauten an der Jahrhundertwende. Was die
städtische Politik-, Sozial- und Alltagsgeschichte angeht,
bleibt vieles erst noch zu entdecken.
Mit seinem sechsten Forschungskolloquium möchte der 2005
gegründete Osnabrücker Arbeitskreis für Stadtgeschichte ein
Forum bieten, um aktuelle Arbeiten und Vorhaben aus diesem
Themenfeld vorzustellen und zu diskutieren. Die Vorträge sind
in diesem Jahr auf die Stadt Osnabrück bezogen. Inhaltlich und
methodisch spannt sich ihr Bogen von grundlegenden politischen
Rahmenbedingungen (Bischof, Landstände, Garnison) über
Schlaglichter aus der Kultur- und Sozialgeschichte
(Textzeugnisse und Lebenswege bürgerlicher Familien, Quellen
der niederen Gerichtsbarkeit) bis zur Vorstellung studentischer
Ausstellungsprojekte.
Anmeldungen bitte bis zum 28. Februar an:
karsten.igel at uni-muenster.de
oder
nicolas.ruegge at nla.niedersachsen.de
Programm:
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Begrüßung, Einführung
Thorsten Heese (Osnabrück)
"Pater patriae" oder Regent auf Durchreise? Zum
Erscheinungsbild der Bischöfe des Hauses Braunschweig-Lüneburg
in der Stadt Osnabrück (1661-1802)
Karl H. L. Welker (Frankfurt am Main/Osnabrück)
Die Stadt Osnabrück auf dem Landtag
Teresa Minnich (Osnabrück)
Osnabrücker Garnison und Bürgerschaft im 17./18. Jahrhundert
16.30 Uhr bis 17.45 Uhr
Barbara Stiewe (Marburg/Osnabrück)
Hochzeits- und Trauergedichte in Osnabrücker
Gelegenheitsschriften des 18. Jahrhunderts
Thomas Vogtherr (Osnabrück)
Die Osnabrücker Juristenfamilie Lodtmann im 18. Jahrhundert
18.00 Uhr bis 19.30 Uhr
Inken Schmidt-Voges (Osnabrück)
Gerichtsherrenprotokolle als Quellen der Osnabrücker
Sozial- und Alltagsgeschichte
Leben und Tod am Markt. Zwei Ausstellungsprojekte von
Studierenden der Universität Osnabrück
INFO
Kontakt:
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
E-Mail: histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL:
http://www.verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de
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