[WestG] [AKT] Uebergabe: Kreis erhaelt Burgmodell als Dauerleihgabe

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Di Jan 25 09:48:15 CET 2011


Von: "Ennepe-Ruhr-Kreis" <info at presse-service.de>
Datum: 24.01.2011, 14:57


AKTUELL

Übergabe: Kreis erhält Burgmodell als Dauerleihgabe

Das Westfälische Landesmuseum für Archäologie des 
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat dem Ennepe-Ruhr-Kreis 
das Modell der Burg Isenberg (Isenburg) als Dauerleihgabe 
überlassen. Es war Teil der Ausstellung "Aufruhr 1225", die im 
vergangenen Jahr im Landesmuseum in Herne zu sehen war, und 
dort zu einem neuen Besucherrekord beitrug. In Zukunft wird die 
Nachbildung im Maßstab 1:50 der Öffentlichkeit im Schwelmer 
Kreishaus zugänglich sein.

Die offizielle Übergabe durch Dr. Barbara Rüschoff-Thale, 
LWL-Kulturdezernentin, an Landrat Dr. Arnim Brux. findet am 
Dienstag, 25. Januar, um 17 Uhr im Foyer des Sitzungstraktes im 
Schwelmer Kreishaus, Hauptstr. 92 statt. Für mittelalterliche 
Atmosphäre sorgen der Ennepetaler Roman Autor Uwe Schumacher, 
der Verleger Bernd Arnold und der Barde Ludmillus. Sie werden 
die Veranstaltung, zu der auch interessierte Bürger eingeladen 
sind, musikalisch und literarisch begleiten.

Die Burg Isenberg (Isenburg) war nach rund 20-jähriger Bauzeit 
nach Schätzung von Experten 1216/17 bezugsfertig. Das Stammhaus 
des Grafen Friedrich von Isenberg erhob sich strahlend weiß 
über dem Hattinger Ruhrtal und zählte seinerzeit nicht nur zu 
den eindrucksvollsten Anlagen der Ruhrregion sondern auch zu 
den größten Burganlagen des Reiches im frühen 13. Jahrhundert. 
Nachdem Friedrich von Isenberg 1225 des Mordes am Kölner 
Erzbischof beschuldigt wurde, war die Isenburg dem Untergang 
geweiht. Der Nachfolger des Bischofs ließ die Anlage belagern 
und zerstören.

Das Modell im Schwelmer Kreishaus zeigt sie, wie sie im 
Mittelalter ausgesehen haben könnte, und veranschaulicht dem 
Betrachter, wie eine mittelalterliche Burg aufgebaut war. Der 
imposante Nachbau aus Holz und Gips ist sechs Meter lang und 
zwei Meter breit. Da heute nur noch die Ruine der Isenburg 
steht, ist das Modell ein Vorschlag der Forscher. Sie haben 
sich an den Überresten orientiert und anhand anderer Bauten aus 
dieser Zeit auf den Originalzustand geschlossen.


Mehr Informationen über die Mailingliste Westfaelische-Geschichte