[WestG] [AKT] Westfalen heute 24.01.2011

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Mo Jan 24 15:55:32 CET 2011


Von: "Westfalen heute" <nachrichten at westfalen-heute.de>
Datum: 24.01.2011, 12:32


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 24.01.2011

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Westfalen,
 NRW, Coesfeld, Gütersloh, Münster, Paderborn, Steinfurt, 
Warendorf: Politik, Stadtentwicklung, Wirtschaft / 24.01.2011 
12:00

Gemeindefinanzierungsgesetz: Ländliche Regionen befürchten hohe 
Belastungen

Westfalen (wh). Westfälische Städte und Wirtschaftsverbände 
warnen vor steigenden Belastungen durch das 
Gemeindefinanzierungsgesetz 2011, das Anfang Februar in den 
Landtag eingebracht werden soll. Gerade die ländlichen Regionen 
sehen sich als Verlierer bei der Neuverteilung von Zuschüssen 
und den veränderten Steuerregelungen. Kritisiert wird die 
geplante Anhebung der fiktiven Hebesätze bei der Gewerbesteuer 
und der Grundsteuer B. Da diese einem Mindeststeuersatz 
entsprächen, würden sie eine Welle von kommunalen 
Steuererhöhungen für Unternehmen nach sich ziehen, so die 
Industrie- und Handelskammer (IHK) Arnsberg. Auch die IHK 
Nordwestfalen befürchtet deshalb eine "deutliche 
Verschlechterung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit". Die Nähe 
zu den Niederlanden und Niedersachsen, wo die Steuern niedriger 
seien, bedeute für die westfälischen Unternehmen einen 
besonderen Druck. Zudem fürchten gerade kreisangehörige, 
kleinere Städte, durch veränderte Schlüsselzuweisungen weniger 
Geld vom Land zu erhalten. Allein die Städte und Gemeinden des 
Münsterlandes würden im Vergleich zum Vorjahr rund 77 Millionen 
Euro weniger an Zuweisungen aus Düsseldorf bekommen und so in 
die Haushaltssicherung gezwungen, kritisieren die Landräte aus 
dem Münsterland. Auch in Ostwestfalen warnen Städte bereits vor 
dem neuen Gesetz. Die Umstellung der Gemeindefinanzierung 
bedeute für die Stadt Gütersloh ein Minus von 5,8 Millionen 
Euro bzw. 38 Prozent bei den Schlüsselzuweisungen. Unter den 
kreisangehörigen Kommunen sei Gütersloh damit der "mit Abstand 
größte Verlierer", so Stadtkämmerin Christine Lang. Dabei soll 
die Finanzreform nach den Plänen der Landesregierung die 
Kommunen eigentlich entlasten. Gerade Städte, die besonders 
hohe Sozialausgaben und niedrige Gewerbesteuereinnahmen haben, 
sollen vom Land mehr Geld erhalten. Städte mit vielen 
Hartz-IV-Beziehern, wie Paderborn oder Bad Lippspringe, sind 
hier im Vorteil: sie bekommen 9,8 bzw. eine Million Euro mehr. 
Als Verlierer der Reform sehen sich die Städte, die durch den 
Wirtschaftsaufschwung im vergangenen Jahr höhere 
Gewerbesteuereinnahmen erzielen konnten oder deren Quote von 
Sozialhilfe-Empfängern gesunken ist. Sie müssen künftig 
geringere Schlüsselzuweisungen verkraften.

Pressekontakt: Guido Krüdewagen, Leiter Öffentlichkeitsarbeit 
Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, Telefon: 
0251/707233, E-Mail: pressestelle[at]ihk-nordwestfalen.de; 
Christoph Hüsing, Pressestelle Kreis Coesfeld, Telefon: 
02541/189100, E-Mail: chris-toph.huesing[at]kreis-coesfeld.de; 
Dr. Elisabeth Menke, Öffentlichkeitsarbeit Stadt Gütersloh, 
Telefon: 05241/822045, E-Mail: Elisabeth.Menke[at]gt-net.de

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Westfalen,
 NRW, Lippe: Freizeit, Tourismus / 24.01.2011 11:00

Neues Zentrum informiert über Externsteine

Horn-Bad Meinberg (wh). Als interaktive Informations- und 
Erlebnisausstellung wird heute das Informationszentrum 
Externsteine in Horn-Bad Meinberg eröffnet. Auf 200 
Quadratmetern soll hier die wechselvolle Geschichte des 
Naturdenkmals im Teutoburger Wald mit Texten und interaktiver 
Medientechnik erläutert werden. Ermöglicht wird die Einrichtung 
am Zugang zu den Externsteinen durch die Unterstützung der 
Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und 
Kulturpflege. Die Externstensteine stehen bereits seit 1926 
unter Naturschutz. Mit bis zu einer Millionen Besuchern pro 
Jahr gehört das etwa 127 Hektar große Gebiet rund um die 
Felsformation zu den beliebtesten Ausflugszielen Westfalens. 
Das neue Informationszentrum soll Interessierten sowohl die 
menschliche Nutzung und die geologische Entstehungsgeschichte 
als auch den natürliche Lebensraum der markanten 
Sandstein-Formation näher bringen.

Weitere Informationen: 
http://www.landesverband-lippe.de/index.php?id=15#c1453 

Pressekontakt: Peggy Pfaff, Landesverband Lippe, Telefon: 
05261/250238, E-Mail: p.pfaff[at]landesverband-lippe.de

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Westfalen: 
Freizeit, Kultur und Medien, Panorama, Tourismus / 21.01.2011 
17:00

WDR sucht Lieblingsorte - auch in Westfalen

Westfalen (wh). Sechzig Liebeserklärungen zu besonders schönen 
Orten in Nordrhein-Westfalen präsentiert die WDR-Sendung 
"daheim & unterwegs" ab heute in Form von kurzen Filmen. 
Darunter sind viele Plätze in Westfalen, zum Beispiel das 
Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward in Herten oder das 
Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald. Drei Monate lang haben die 
Zuschauer dann die Möglichkeit, im Internet unter 
http://www.daheimundunterwegs.de oder per Post für ihren 
Lieblingsort zu stimmen. Der Sieger der Wahl, also der 
"allerschönste Ort" des Landes, wird am Ostermontag gekürt.

Pressekontakt: Elke Kleine-Vehn, WDR-Redaktion daheim & 
unterwegs, Telefon: 0211/8900949, E-Mail: 
elke.kleine-vehn[at]wdr.de

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Westfalen,
 NRW, Ennepe-Ruhr-Kreis, Gütersloh, Olpe: Panorama, Politik, 
Soziales, Wissenschaft und Bildung / 21.01.2011 16:00

"Starke Schulen" ausgezeichnet: Olpe, Gütersloh und Gevelsberg 
liegen vorn

Westfalen (wh). Nordrhein-Westfalens "stärkste Schule" liegt in 
Olpe: Die Ganztagshauptschule Hakemickeschule wurde von 
NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann mit dem ersten Preis (5000 
Euro) des Landeswettbewerbs "Starke Schule. Deutschlands beste 
Schulen, die zur Ausbildungsreife führen" ausgezeichnet. Die 
Jury überzeugte die individuelle Förderung, das soziale Lernen 
und die frühzeitige Berufswahlorientierung. So hilft zum 
Beispiel eine Sprachheilpädagogin im Unterricht und ermöglicht 
zusammen mit anderen Experten das gemeinsame Lernen von 
Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. Auf den 
Plätzen zwei und drei sind ebenfalls westfälische Schulen: Die 
Städtische Hauptschule Nord in Gütersloh konnte sich durch die 
individuelle Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit und 
ohne Migrationshintergrund als Zweitplatzierte profilieren. Die 
Hauptschule Gevelsberg überzeugte mit einer 
Ausbildungsplatzgarantie, die die Schüler erhalten, wenn sie an 
Förderprogrammen teilnehmen. Deutschlandweit haben sich über 
600 Schulen an dem Wettbewerb beteiligt, darunter 101 aus 
Nordrhein-Westfalen. Der Landessieger nimmt nun an der 
bundesweiten Ausscheidung teil.

Weitere platzierte Schulen und Informationen: 
http://www.nrw.de/meldungen-der-landesregierung/starke-schulen-in-nordrhein-westfalen-ausgezeichnet-10298/

Pressekontakt: 
Barbara Löcherbach, Pressesprecherin NRW-Schulministerium, 
Telefon: 0211/58673517, E-Mail: 
barbara.loecherbach[at]msw.nrw.de

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Westfalen,
 Bochum, Märkischer Kreis, Münster: Freizeit, Kultur und Medien,
 Panorama / 21.01.2011 15:00

Westfalen im TV: Die Geschichte einer Rettung und zwei 
besondere Persönlichkeiten

Eine "Herzenssache" ist es für die 98-jährige Marga Spiegel, 
von ihrer Rettung zu erzählen. Zusammen mit ihrem Mann und 
ihrer Tochter wurde die Jüdin von 1943 bis 1945 von Bauern im 
Münsterland vor den Nazis versteckt und konnte nur so der 
Deportation in ein Konzentrationslager entgehen. Durch den Film 
"Unter Bauern" wurde diese dramatische Geschichte bekannt. In 
der WDR-Dokumentation erzählen Marga Spiegel und ihre Retterin 
Anni Aschoff eine Geschichte von Gefahr, Mut und stillen 
Helden. Eine Herzenssache, Donnerstag, 27. Januar, 7.50 Uhr, WDR

Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer hat sich durch sein Bochumer 
Institut und seine verständlichen Gesundheitsratgeber einen 
Namen gemacht - ganz unabhängig von seinem berühmten Bruder 
Herbert. Zuletzt veröffentlichte er das Buch "Dein Herz - eine 
andere Organgeschichte". In der ZDF-Frühstücksshow "Volle 
Kanne" erzählt er, wie es dazu kam. Volle Kanne, Freitag, 28. 
Januar, 9.05 Uhr, ZDF

Als Kabarettist, Schauspieler und Regisseur ist Jochen Busse 
auf der Bühne zu Hause - und mit seinem trockenen Humor eine 
der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen 
Unterhaltungskultur. Zum 70. Geburtstag feiert der WDR den 
gebürtigen Iserlohner mit einer Dokumentation Die Besten im 
Westen: Jochen Busse zum 70. Geburtstag, Samstag, 29. Januar, 
23.15 Uhr

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Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die 
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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