[WestG] [AKT] Rahden ist neues Mitglied im "Buendnis fuer regionale Baukultur in Westfalen"
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Fr Sep 10 11:15:36 CEST 2010
Von: "LWL-Pressestelle" <presse at lwl.org>
Datum: 08.09.2010, 15:01
AKTUELL
"Alltagsbauten mit Qualität"
Rahden ist neues Mitglied im "Bündnis für regionale Baukultur
in Westfalen"
"Die kulturelle Identität unserer Städte und Regionen wird ganz
wesentlich durch die gebaute Umwelt geprägt. Diese wollen wir
pflegen und angemessen weiterentwickeln." So umriss
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale die Ziele des
"Bündnisses für regionale Baukultur in Westfalen", das der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zusammen mit weiteren
Partnern im Jahr 2005 initiiert hat. Am Mittwoch (08.09.) wurde
auch die Stadt Rahden Mitglied in diesem Bündnis.
"Wir wollen Westfalen-Lippe aber nicht zum Freilichtmuseum
machen und die baulichen Zeugen unserer Vergangenheit nur noch
kopieren", stellte Rüschoff-Thale klar. Stattdessen gehe es den
Mitgliedern des Bündnisses um eine verstärkte
Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt sowie um den Erhalt
und die Stärkung der baulichen Unverwechselbarkeit der Regionen
Westfalen-Lippes. "Ein Friesenhaus, ein Schwarzwaldhaus oder
ein Schwedenhaus bieten in einer westfälischen Wohnsiedlung den
Menschen keinen wirklichen Ansatzpunkt zur Identifikation mit
ihrer Region", so Rüschoff-Thale weiter.
Das Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen wurde ins
Leben gerufen, um bei Bauherren und Architekten, aber auch in
Politik und Verwaltungen Überzeugungsarbeit zu leisten. Das
Bündnis leistet diese Überzeugungsarbeit mit verschiedenen
Aktionen, die beispielhafte Projekte im Städtebau, in der
Dorfentwicklung und in der Architektur in Westfalen-Lippe
initiieren und unterstützen. Im Fokus der Bemühungen stehen
dabei weniger die Sonderbauten und herausragenden
Einzelprojekte als vielmehr die alltäglichen Planungs-, Bau-
und Gestaltungsaufgaben.
Bürgermeister Bernd Hachmann zeigte sich von den Zielen des
Bündnisses überzeugt: "Regionale Baukultur ist ein wichtiger
Beitrag zur Identifikation der Bürger mit ihrer Heimat." in
Rahden gebe es eine ganze Reihe guter Beispiele dafür, dass man
sich dem verantwortungs- und respektvollen Umgang mit dem
baukulturellen Erbe verschrieben habe. "Wir werden das Bündnis
unterstützen und unseren Teil dazu beitragen, dass Westfalen
auch zukünftig ein ebenso vielfältiges wie identifizierbares
baukulturelles Profil hat", fasste er abschließend die Rolle
der Stadt Rahden im Bündnis zusammen.
Hintergrund
Im Sommer 2005 wurde das "Bündnis für regionale Baukultur in
Westfalen" vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), von
Stiftung und Verein Westfalen-Initiative sowie von der
Interes-sengemeinschaft Planen und Bauen in Westfalen ins Leben
gerufen. Zwischenzeitlich sind die Kreise Minden-Lübbecke,
Borken, Paderborn, Coesfeld und Steinfurt sowie die Städte
Coesfeld, Dülmen, Haltern am See, Heiden, Reken, Sendenhorst,
Rheine, Gütersloh, Gronau, Herford und Telgte dem Bündnis
beigetreten.
Mehr Informationen über die Mailingliste Westfaelische-Geschichte