[WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe, 18.8.-28.09.2010

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Mo Okt 11 10:45:21 CEST 2010


Von: "Manfred Hartmann" <Manfred.Hartmann at lwl.org>
Datum: 07.10.2010, 16:30


AKTUELL
 
SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste 
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine 
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des 
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann 
erstellt wird. [MW]
 
Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/ 


WDR-Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.09.2010
 
Preis für Kunstquartier (15:43 Uhr) Das Hagener Kunstquartier 
ist mit dem Architekturpreis "Vorbildliche Bauten in NRW" 
ausgezeichnet worden. Der Neubau des Emil Schumacher-Museums 
und die Erweiterung des Karl Ernst Osthaus-Museums sind vor 
knapp einem Jahr eröffnet worden. Der Preis wird alle fünf 
Jahre vom Nordrhein-Westfälischen Bauministerium und der 
Architektenkammer verliehen. Landesweit sind 34 Bauten aus über 
250 Bewerbern mit dem Titel geehrt worden. Ein weiterer 
Preisträger ist der Neubau des Gemeindezentrum der Philipp 
Nicolai Kirche ebenfalls in Hagen. Die Auszeichnung 
vorbildlicher Bauten ehrt Architekten und Bauherren von 
Gebäuden, die in ästhetischer, technischer und sozialer 
Hinsicht als richtungsweisend für die kommenden Jahre gelten.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.09.2010

Tankstelle wird ins Museum verfrachtet (15:54 Uhr)

Eine denkmalgeschützte Tankstelle aus Siegen wird ab morgen ins 
Freilichtmuseum Detmold gebracht. Der Landschaftsverband 
Westfalen-Lippe teilte mit, die Tankstelle aus dem Jahr 1951 
sei ein markantes Zeugnis der zunehmenden Motorisierung nach 
dem Zweiten Weltkrieg. Ihr Abbau wird mehrere Wochen dauern. Im 
Freilichtmuseum soll sie Teil des "Siegerländer Weilers" 
werden. Er zeigt das dörfliche Leben um 1960.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.09.2010

Ausstellung zur Nazi-Propaganda (10:45 Uhr) Das Sauerlandmuseum 
in Arnsberg zeigt jetzt in einer Ausstellung, wie die 
Propaganda im Nationalsozialismus funktionierte. Zur 
Ausstellungseröffnung am Sonntag kamen bereits mehr als 200 
Besucher. Die Exponate wurden vom Sauerlandmuseum und 
ehrenamtlichen Helfern zusammengetragen

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.09.2010

Museumsnacht war gut besucht (07:03 Uhr) Rund 35 000 Menschen 
haben am Samstag die Dortmunder Museumsnacht besucht. Das sind 
etwas mehr, als im Vorjahr. An 60 Orten waren mehr als 500 
Aktionen, Ausstellungen und Konzerte zu sehen. Höhepunkte waren 
das Straßentheater auf dem Dortmunder Friedensplatz und das 
Konzert der Iserlohner Band "Luxuslärm" in der 
Arbeits-Schutz-Ausstellung DASA.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.09.2010

EU-Förderung für Deutsches Fußballmuseum (17:40 Uhr) Das 
Deutsche Fußballmuseum in Dortmund hat eine weitere Hürde 
genommen. Die Europäische Kommission hat die Förderung des Baus 
genehmigt. Das Museum entsteht in Zusammenarbeit zwischen der 
Stadt Dortmund und dem Deutschen Fußballbund, gefördert durch 
das Land Nordrhein-Westfalen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.09.2010

Gefälschte Bilder auch in Ahlen? (11:21 Uhr) In den 
bundesweiten Skandal um gefälschte Bilder ist auch das 
Kunstmuseum in Ahlen verwickelt. Es sollte Gutachten zu zwei 
Gemälden erstellen, die möglicherweise gefälscht sind. Es 
handelt sich dabei um Werke, die zwei französischen Künstlern 
zugeschrieben werden. Das Landeskriminalamt Berlin, das die 
Ermittlungen führt, hat die Bilder Anfang September im Museum 
beschlagnahmt und untersucht sie nun in einem Labor.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.09.2010

Heimathaus wird erweitert (09:34 Uhr) Das Heimathaus 
Münsterland in Telgte soll für 2,3 Millionen Euro modernisiert 
und erweitert werden. Das hat der Kulturausschuss des Kreises 
Warendorf beschlossen. Der Komplex, zu dem auch das 
Krippenmuseum gehört, soll ab dem kommenden Jahr zu einem 
westfälischen Museum für religiöse Kultur umgestaltet werden. 
An den Kosten beteiligen sich unter anderem der 
Landschaftsverband, die Sparkasse Münsterland-Ost und der Kreis.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 23.09.2010

Archive gründen Notfallverbund (15:20 Uhr) In Münster haben 
heute neun Archive und Bibliotheken einen Notfallverbund 
gegründet, um sich im Schadensfall gegenseitig zu helfen. Die 
Vereinbarung sieht einheitliche Notfallpläne vor. Außerdem will 
man sich im in solchen Fällen gegenseitig Räume zur Lagerung 
der Schriften und Archivalien zur Verfügung stellen. Zu den 
Unterzeichnern gehören unter anderem die Stadt Münster, der 
Landschaftsverband, das Bistum sowie die Hochschule.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 22.09.2010

Museum am Ostwall zieht um (15:39 Uhr) Das Museum am Ostwall 
zieht zur Zeit in das Dortmunder U. Es eröffnet am 8. Oktober 
in der vierten und fünften Etage am neuen Standort. Die 
Sammlung soll dann unter dem Titel "Museum als Kraftwerk" neu 
präsentiert werden. Zuletzt gab es Probleme mit dem 
Versicherungsschutz, die den Umzug verzögert hatten.

Nachrichten aus OWL vom 22.09.2010

Eintritt für Paderborner Museen (06:36 Uhr) In Paderborn sollen 
die Besucher der städtischen Museen und Galerien künftig 
Eintritt bezahlen. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss 
beschlossen. Wieviel Geld die Stadt dadurch zusätzlich 
einnehmen kann, ist unklar. Die Kosten für ein neues 
Kassensystem sind noch nicht beziffert. Außerdem rechnet die 
Verwaltung zumindest vorübergehend mit weniger 
Museumsbesuchern. Das letzte Wort hat nächste Woche der 
Stadtrat.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 20.09.2010

Unterrichtsfach "Kultur" (12:34 Uhr) In Arnsberg bekommen 
Kinder zweier Grundschulen in diesem Schuljahr zum ersten Mal 
eine kulturelle Grundausbildung. Sie besuchen während des 
Unterrichts regelmäßig kulturelle Einrichtungen, zum Beispiel 
das Sauerlandmuseum, das Stadtarchiv und den Kunstverein. Bei 
Vorstellungen im Theater und der Kulturschmiede können sie 
hinter die Kulissen schauen. Das Projekt trägt den Titel 
"Kulturstrolche" und wird vom Land mit bis zu 10.000 Euro 
gefördert. [

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 18.09.2010

Ostwall-Museum kann umziehen (11:21 Uhr) Der Umzug des Museums 
am Ostwall in das Dortmunder U kann in der nächsten Woche 
beginnen. Der Versicherungsschutz sei nun gewährleistet, sagte 
Kulturdezernent Jörg Stüdemann dem WDR. Ausschlaggebend dafür 
waren die Anlagen für Brandschutz und die Alarmsysteme. Das 
Ostwallmuseum soll am achten Oktober am neuen Standort eröffnet 
werden. Wegen Zeitverzögerungen beim Bau war der Termin bereits 
um zwei Wochen nach hinten geschoben worden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.09.2010

LWL droht Millionenloch (15:43 Uhr) Dem Landschaftsverband 
Westfalen-Lippe droht im kommenden Jahr ein Haushaltsloch von 
320 Millionen Euro. Um das Defizit auszugleichen, soll bei den 
Zuschüssen für Förderschulen und Museen gespart werden. 
Außerdem sollen die Eintrittspreise bei LWL-Einrichtungen 
erhöht werden. Zusätzliches Geld will der Landschaftsverband 
durch eine Erhöhung der Umlage für die Städte und Kreise 
einnehmen. Der LWL will zudem weitere Schulden von rund 100 
Millionen Euro aufnehmen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.09.2010

Barbaras für Ausstellung gesucht (15:38 Uhr) Die katholische 
St. Barbara-Gemeinde in Dortmund sucht Frauen, die Barbara 
heißen. Die Gemeinde beteiligt sich an der Ausstellung "Glück 
auf mit St. Barbara" im Bochumer Bergbaumuseum. Dort soll eine 
Fotocollage mit 2.010 Barbaras gezeigt werden. Barbara ist die 
Schutzheilige der Bergleute. Dortmunder Barbaras, die an der 
Ausstellung teilnehmen wollen, können ein Foto einsenden oder 
sich Sonntag in der St. Barbara-Gemeinde in Dortmund-Dorstfeld 
ablichten lassen.

Nachrichten aus OWL vom 16.09.2010

Dalheim braucht Zuschüsse (18:40 Uhr) Das Landesmuseum für 
Klosterkultur in Dahlheim ist auf weitere Finanzhilfe 
angewiesen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe soll bis 
2013 jährlich bis zu 500.000 Euro zuschießen. Der 
Kulturausschuss hat am Mittwoch eine Entscheidung darüber 
zunächst vertagt. Der Betrieb des Museums war durch Bauarbeiten 
lange Zeit beeinträchtigt. Zudem muss die Stiftung die 
Zinserwartungen deutlich zurückfahren und hat deshalb weniger 
Geld als geplant zur Verfügung.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.09.2010

Erstes Exponat für Fußballmuseum (17:28 Uhr) Das erste 
Ausstellungsstück für das neue deutsche Fußballmuseum ist in 
Dortmund angekommen. Es ist der Lederball, mit dem die deutsche 
Nationalmannschaft 1954 Fuballweltmeister wurde. Er ist Teil 
des Museumskonzeptes, das jetzt vorgestellt wurde. Das 
Fußballmuseum soll im Sommer 2014 eröffnet werden - und zwar 
dort, wo bisher der Busbahnhof ist. Das Gelände hat die Stadt 
zur Verfügung gestellt. Der Bau soll rund 30 Millionen Euro 
kosten. Zwei Drittel davon trägt das Land NRW, den Rest der 
Deutsche Fußballbund.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 16.09.2010

Wetter: Ruhrtalbahn soll wieder halten (08:37 Uhr) Die 
Museumszüge der Ruhrtalbahn sollen bald wieder am Bahnhof in 
Wetter-Wengern halten. Die Deutsche Bahn hatte den Haltepunkt 
im Frühjahr nach rund 30 Jahren aus Sicherheitsgründen 
gesperrt. Jetzt soll der Bahnhof an die "Touristik Eisenbahn 
Ruhrgebiet GmbH" verpachtet werden. Das Tochterunternehmen des 
Regionalverbandes Ruhr will so die Wiederaufnahme des 
Museumszug-Verkehrs ermöglichen.

Nachrichten aus dem Rheinland vom 14.09.2010

Protest gegen Bibliotheksschließung (12:35 Uhr) Mit Protesten 
vor der Kölner Ratssitzung am Nachmittag soll gegen die 
geplante Schließung der Kunst- und Museumsbibliothek 
demonstriert werden. Um Geld zu sparen, hatte die 
Stadtverwaltung die Schließung vorgeschlagen. Für den Erhalt 
wurden bis jetzt zudem mehr als 6.500 Unterschriften gesammelt. 
Aber auch internationale Kultureinrichtungen wie beispielsweise 
die Tate-Galerie fordern den Bestand der renommierten Sammlung 
von Büchern und Fotografien.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 13.09.2010

"Krieg und Frieden" im Dortmunder Hoesch-Museum (16:54 Uhr) Das 
Dortmunder Hoesch-Museum zeigt seit Sonntag die 
Sonderausstellung "Krieg und Frieden. Feindbilder auf 
politischen Plakaten und Flugblättern aus Westfalen 1914-1932". 
Bis 24. Oktober sind rund 50 Originale aus dem Westfälischen 
Wirtschaftsarchiv zu sehen. Politische Plakate wurden laut 
Museum mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs zum wichtigsten 
Mittel der nationalen Propaganda und der psychologischen 
Kriegsführung. Führende Werbegrafiker und Plakatkünstler 
stellten sich damals in den Dienst der nationalen Sache und 
entwarfen Plakate und Postkarten für Kriegsanleihen sowie 
Sammel- und Spendenaktionen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.09.2010

(11:30 Uhr) In Bochum findet am Samstag und Sonntag der 8. 
Nordrhein-Westfälischen Knappentag statt. Er wird vom Deutschen 
Bergbau-Museum Bochum und dem Landesverband der Berg- und 
Knappenvereine ausgerichtet. Etwa 2.000 Bergleute aus ganz 
Europa werden sich in Bochum treffen; in ihrer traditionellen 
Knappentracht. Mehr als 90 Vereine, Chöre und Spielmannszüge 
präsentieren sich und ihre bunten Fahnen. Vor dem 
Bergbau-Museum ist ein großes Festzelt aufgebaut. Höhepunkte fr 
die Zuschauer ist um 22 Uhr der feierliche Zapfenstreich unter 
dem Förderturm, mit anschließendem Höhenfeuerwerk. Am Sonntag 
gibt es ab 15:30 Uhr eine etwa drei km lange Bergparade durch 
die Bochumer Innenstadt. Veranstaltet wird der Knappentag nur 
alle fünf Jahre.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.09.2010

Landschaftsverband fördert Ostwall-Museum (07:39 Uhr) Für das 
Museum Ostwall im Dortmunder U-Turm stellt der 
Landschaftsverband Westfalen-Lippe 680.000 Euro bereit. Damit 
sollen unter anderem Bodenbeläge, Vitrinen und Regale im Depot 
des Museums bezahlt werden. Dieses zieht von seinem früheren 
Standort am Ostwall in den neuen Museumskomplex in der 
westlichen Innenstadt um. Die Sammlung des Museums Ostwall 
umfasst Werke der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst.

Nachrichten aus OWL vom 09.09.2010

Mehr Platz für Oerlinghauser Museum (14:52 Uhr) Das 
Freichtlichtmuseum in Oerlinghausen möchte sich vergrößern. 
Damit soll langfristig die Existenz gesichert werden. Das 
erklärte die Museumsleitung vor dem Hauptausschuss des 
Landesverbandes Lippe. In den kommenden fünf Jahren soll ein 
Konzept für die Erweiterung des derzeit 1,5 Hektar großen 
Geländes entwickelt werden. Im Archäologischen Freilichtmuseum 
ist zu sehen, wie die Menschen etwa 8 000 Jahre vor Christus 
gelebt haben. Jährlich kommen rund 40 000 Besucher.

Nachrichten aus OWL vom 09.09.2010

Sammlung des Bädermuseums bleibt erhalten (10:42 Uhr) Große 
Teile der Sammlung des Bädermuseums Bad Salzuflen bleiben 
erhalten. So sollen stadtgeschichtliche Exponate künftig im 
Kurgastzentrum zu sehen sein. Weitere Ausstellungsstücke nimmt 
das Lippische Landesmuseum in Detmold auf. Diese Veränderungen 
hat der Landesverband Lippe auf Wunsch der Stadt beschlossen. 
Das in OWL einzigartige Bädermuseum wird Ende Oktober 
geschlossen, weil Bad Salzuflen sparen muss

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 08.09.2010

Bochum: Museum und Schule kooperieren (11:43 Uhr) Das 
Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen kooperiert in Zukunft mit 
einem Gymnasium. Damit sollen kulturelle und technische 
Kompetenzen von Jugendlichen gestärkt werden. Projekte und 
Unterrichtseinheiten der Bochumer Theodor-Körner Schule sollen 
im Museum stattfinden, da sich an den alten Zügen viele 
technische Beispiele erklären lassen. Ebenfalls geplant ist, 
dass Theater-AGs und Chöre dort Auftrittsmöglichkeiten 
bekommen. In Zukunft werden auch Führungen durch das Museum von 
Schülern angeboten.

aus dem Münsterland vom 08.09.2010

Zehn Jahre Picasso-Museum (06:39 Uhr) Das Picasso-Graphikmuseum 
in Münster ändert seinen Namen in Kunstmuseum Pablo Picasso. 
Der neue Name sei ein Geschenk der Erbengemeinschaft Picassos 
zum zehnjährigen Bestehen des Museums, sagte ein Sprecher des 
Museums in Münster. Bislang gab es in dem Haus 50 
Sonderausstellungen. Im Herbst erwartet es seinen 800.000 
Besucher.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.09.2010

Ausstellung im Dortmunder U verschoben (17:46 Uhr) Die 
Ausstellung des französischen Centre Pompidou im Dortmunder U 
verschiebt sich voraussichtlich auf Mitte Dezember. Grund ist, 
dass die Organisatoren der Ruhr 2010 die Ausstellung als großen 
Abschluss des Kulturhauptstadtjahres vorgesehen haben. Die 
Schau soll im neuen Ostwallmuseum zu sehen sein. Es ist im 
U-Turm untergebracht und eröffnet - anders als geplant - nicht 
schon zur Dortmunder Museumsnacht am 25. September, sondern 
erst am achten Oktober. Die Ursache sind Bauverzögerungen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.09.2010

Ausstellung zu Stolpersteinen in Hilchenbach (16:37 Uhr) In 
Hilchenbach wird am Abend eine Ausstellung zu so genannten 
Stolpersteinen im Kreis Siegen-Wittgenstein eröffnet. Mit den 
vor Hauseingängen in den Boden eingelassenen Steinen erinnert 
der Künstler Gunter Demnig an Menschen, die im 
Nationalsozialismus verfolgt wurden. Im Hilchenbacher 
Stadtmuseum gibt es nun bis Oktober Informationen zu den 
Stolpersteinen, die der Künstler im Kreis Siegen Wittgenstein 
verlegt hat.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.09.2010

Schlagermuseum in Dortmund geplant (13:07 Uhr) In Dortmund soll 
ein Schlagermuseum etabliert werden. Initiator ist der 
Historiker, Buchautor und Schlagerforscher Dr. Ingo Grabowsky. 
Das Museum soll im Brückstrassenviertel eröffnet werden und 
Exponate der Schlagerszene beheimaten. Die Pelzmütze von Iwan 
Rebroff wäre genauso denkbar wie der Königsmantel von Jürgen 
Drews oder Heinos Sonnenbrille. 3 Millionen Euro soll das 
Projekt kosten. Dafür werden nun Sponsoren gesucht.

Nachrichten aus OWL vom 06.09.2010

Heimatbund warnt vor Traditionsverlust (12:20 Uhr) Der 
Lippische Heimatbund wendet sich mit einer Resolution an den 
Landesverband und die Städte des Kreises. Trotz der 
finanziellen Situation der Kommunen dürfe die Kulturlandschaft 
Lippe nicht dem Rotstift zum Opfer fallen. Der Heimatbund 
fordert intelligente Lösungen, damit Museen, Musikschulen und 
Archive erhalten bleiben.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 04.09.2010

"Je mehr ich zeichne" (13:15 Uhr)

Im Museum für Gegenwartskunst Siegen beginnt morgen die 
Ausstellung „Je mehr ich zeichne“. Darin sind Arbeiten von 41 
Künstlern wie Joseph Beuys und Tomas Schmit zu sehen - aber 
auch Werke der jungen Generation wie von Jorinde Voigt oder 
Katrin Ströbel.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 04.09.2010

Nacht der Museen (12:01 Uhr) Der Höhepunkt des 
Schauraum-Festivals in Münster ist heute (04.09.10) mit der 
Nacht der Museen und Galerien. Von 16 bis 24 Uhr haben 50 
Kultur- und Kunstgebäude geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei. 
Die Stadt bietet dazu auch Kunstführungen an. Es werden 
insgesamt mehrere 10.000 Besucher erwartet

Nachrichten aus OWL vom 03.09.2010

Ausstellung über Bielefelder Industriegeschichte (16:25 Uhr) 
Ein bedeutender Teil der Bielefelder Industriegeschichte ist 
Thema einer neuen Ausstellung. Im historischen Museum geht es 
in den kommenden Monaten um die Entwicklung der beiden 
Bielefelder Firmen Dürkopp und Adler. Unter anderem erfährt der 
Besucher, dass Bielefeld fast 30 Jahre lang eine bedeutende 
Autostadt war. Die Ausstellung mit rund 250 Objekten dauert bis 
Anfang Dezember.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.09.2010

Video-Protest gegen Nazis am U-Turm (15:32 Uhr) Ab Freitagabend 
wird vom Dortmunder U-Turm aus per Video gegen Neonazis 
demonstriert. An dem ehemaligen Brauereigebäude und heutigen 
Museum wird statt der normalen Videoinstallation ein 
Protest-Spruch zu sehen sein mit den Worten "Ich, der Turm, 
fand schon damals Nazis voll uncool". Der U-Turm wurde 1927 
fertiggestelllt, noch bevor die Nationalsozialisten 1933 an die 
Macht kamen. Am Samstag wird in Dortmund mit rund 40 
Demonstrationen, Kundgebungen und anderen Aktionen gegen einen 
Neonazi-Aufmarsch in der Nordstadt protestiert.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 02.09.2010

30 Jahre Wittgensteiner Kunstgesellschaft (14:50 Uhr) Aktuelle 
Kunst aus der Region zeigen 22 Künstler ab heute Abend im Bad 
Berleburger Stadtmuseum. Die Wittgensteiner Kunstgesellschaft 
wird 30. Sie wurde 1980 zur Förderung der zeitgenössischen 
Kunst gegründet.

Nachrichten aus OWL vom 01.09.2010

Familienforscher tagen in Detmold (15:15 Uhr) Um die 
Besonderheiten der jüdischen Familienforschung geht es am 
Mittwoch auf einer Fachtagung in Detmold. Im Landesarchiv NRW 
treffen sich rund 100 Archivare, Wissenschaftler und private 
Familienforscher. Im Detmolder Archiv lagern alle erhaltenen 
Geburts- und Sterberegister jüdischer Familien aus dem 19. 
Jahrhundert aus ganz Westfalen-Lippe.

Radionachrichten vom 28.08.2010

Museum in Münster zeigt Einblicke in Picassos Atelier (11:04 
Uhr) Das Grafik-Museum Pablo Picasso in Münster wird zehn Jahre 
alt.

Aus diesem Anlass gibt es eine Sonderausstellung, in der das 
Museum Einblicke in das Atelier Pablo Picassos bietet. Bis zum 
21. November sind rund 160 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und 
Fotografien von oder mit Picasso zu sehen. Die Werke decken 
fast 70 Schaffensjahre ab.

Nachrichten aus OWL vom 28.08.2010

Luftakrobatik, Klosterkultur und Museumsnacht (10:43 Uhr) 
Gleich mit drei Großveranstaltungen lockt der Kreis Paderborn 
an diesem Wochenende. Der Flughafen erwartet über 10.000 
Besucher zu seinem Sommerfest mit spannender Luftakrobatik. Das 
Klostermuseum Dalheim lädt zum Klostermarkt ein, dem nach 
eigenen Angaben größten in Europa. Die Veranstalter rechnen mit 
20.000 Besuchern aus ganz Deutschland. Und in Paderborn öffnen 
Museen und Galerien ihre Türen zur Museumsnacht mit einem 
attraktiven Sonderprogramm.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.08.2010

Bochum: Planungen für das Eisenbahnmuseum (10:43 Uhr) Die 
Planungen für eine Vergrößerung des Eisenbahnmuseums 
Bochum-Dahlhausen nehmen konkretere Formen an. Im September 
wollen die Stadt Bochum und der Betreiber, die Deutsche 
Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, eine Stiftung gründen. 
Sie ist organisatorische Voraussetzung für die Ausbaupläne. Die 
Ideen sind ambitioniert: Dahlhausen soll mit den großen 
Eisenbahnmuseen wie Nürnberg konkurrieren können. Ein neues 
Eingangsgebäude mit Museumsshop und Café soll entstehen, 
außerdem ein neuer Ausstellungsbereich zur Geschichte der 
Eisenbahn. Im Frühjahr hatte sich die DGEG für die Ausbaupläne 
entschieden. Doch woher das Geld kommt, ist weiter unklar. Die 
DGEG hofft auf möglichst viel öffentliche Förderung und 
benötigt dennoch erhebliche Eigenmittel. Bis die Pläne Realität 
werden, so schätzt man dort, werden also noch ein paar Jahre 
vergehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.08.2010

Zehn Jahre Picasso-Museum (15:42 Uhr) Das Graphikmuseum Pablo 
Picasso erwartet im Oktober den 800.000 Besucher. Das Haus 
wurde vor zehn Jahren als das nach wie vor einzige 
Picasso-Museum Deutschlands gegründet. Zu den 
Jubiläumsfeierlichkeiten im September kommen der Picasso-Enkel 
Olivier Picasso und die nordrhein-westfälische 
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.08.2010

Keime: Kunstquartier schließt (16:00 Uhr) Das Hagener 
Kunstquartier wird für drei Tage geschlossen. Grund sind die 
noch immer im Trinkwasser vorhandenen Keime. Nach Angaben der 
Stadt hat das Durchspülen der Leitungen im Emil-Schumacher- und 
Karl-Ernst-Osthaus-Museum nicht gereicht, um die Verunreinigung 
zu beseitigen. Jetzt hat das Gesundheitsamt dringend geraten, 
das Leitungsnetz mit chemischen Substanzen zu desinfizieren. 
Das Kunstquartier bleibt deshalb vom 31. August bis 2. 
September geschlossen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 23.08.2010

Ehrenamt und Sponsoren sollen Kultur retten (09:25 Uhr) Leiter 
von Museen und Kulturämtern in Südwestfalen setzten in Zeiten 
knapper Kassen auf das Ehrenamt und auf Sponsoren. Außerdem 
warnen sie davor, Kultur nur unter betriebswirtschaftlichen 
Gesichtspunkten zu betrachten. Sie reagieren damit auf eine 
Studie, die davon ausgeht, dass bis 2020 jedes zehnte deutsche 
Museum oder Theater von der Schließung bedroht ist. Betroffen 
seien vor allem kleinere Einrichtungen, die von Städten und 
Gemeinden finanziert würden. [

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.08.2010

Picasso-Museum zufrieden (10:23 Uhr) Das Graphikmuseum Pablo 
Picasso in Münster ist mit der Resonanz auf seine morgen 
(22.8.2010) zu Ende gehende Foto-Ausstellung zufrieden. Seit 
dem Juni haben 8.000 Besucher die Schau mit Werken des 
französischen Künstlers Jacques Henri Lartigue gesehen. Sie 
zeigte 170 Schwarz-Weiß-Fotos mit Motiven der Cote d'Azur.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.08.2010

Museum zählt viele Besucher (17:24 Uhr) Das Hagener 
Freilichtmuseum haben in den letzten fünfzig Jahren rund sieben 
Millionen Menschen besucht. Als Jubiläumsbesucher wurde am 
Donnerstag eine Familie aus Bergneustadt unter anderem mit 
einer Museums-Jahreskarte beschenkt. In Hagen wird zur Zeit 
heftig gebaut, unter anderem entsteht eine neue Gastronomie. 
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe investiert dieses Jahr 
rund vier Millionen Euro ins Freilichtmuseum.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 18.08.2010

Keine Kamera für Picasso (11:39 Uhr) Die Stadt Münster will nun 
doch keine Kamera am Picasso-Museum installieren. Grund seien 
Bedenken, die durch die Debatte um "Google Street View" 
aufgekommen seien. Die Kamera sollte das gepflasterte Konterfei 
Picassos filmen und auf einen Bildschirm projizieren. Das 
Picasso-Portrait erschließt sich den Besuchern bislang nur aus 
der Vogelperspektive.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org 
URL:: www.service-fuer-museen.de


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