[WestG] [AKT] Heimatvereine sprechen ueber Kulturhistorisches Zentrum Westmuensterland

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Do Okt 7 11:08:59 CEST 2010


Von: "Kreis Borken" <info at presse-service.de>
Datum: 06.10.2010, 16:20


AKTUELL

Heimatvereine sprechen über Kulturhistorisches Zentrum 
Westmünsterland
Vorstände aus dem Bereich Ahaus tagten in Vreden

Über die Pläne für ein Kulturhistorisches Zentrum 
Westmünsterland in Vreden haben sich jetzt die Vorstände der 
Heimatvereine aus dem Bereich Ahaus informiert. 35 
Vertreterinnen und Vertreter konnte Kreisheimatpfleger Alfred 
Janning in der Gaststätte Terrahe in Vreden begrüßen. Auch 
Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und der Vorsitzende des 
Heimat- und Altertumsvereins der Vredener Lande, Guido Leeck, 
hießen die Gäste in Vreden willkommen.

Nicole Brögmann vom Bildungsbüro des Kreises Borken und Hubert 
Punsmann, Leiter des Fachbereichs Schule, Kultur und Sport des 
Kreises, erläuterten die Pläne für ein Kulturhistorisches 
Zentrum Westmünsterland, das der Kreis Borken im Rahmen der 
REGIONALE 2016 verwirklichen möchte. In dem Zentrum sollen das 
Hamaland-Museum, das Landeskundliche Institut Westmünsterland, 
das Kreisarchiv Borken mit seinem historischen Bestand und das 
Stadtarchiv Vreden unter einem Dach zusammengeführt werden. 
Angestrebt sei neben einer strukturellen Neukonzeption eine 
inhaltliche vernetzende Profilbildung, betonten Nicole Brögmann 
und Hubert Punsmann. Dieses Zukunftsmodell könne für den 
REGIONALE-Raum zu einem Dreh- und Angelpunkt für die kulturelle 
Bildung werden.

Die beiden Fachleute zeigten auf, welche Perspektiven und 
Möglichkeiten sich für die zukünftige Arbeit in den 
Heimatvereinen ergeben könnten, z.B. in der Forschungstätigkeit,
 bei der Konzeption und Präsentation von Ausstellungen, in der 
"Nachwuchswerbung" oder der Betreuung und Schulung von 
Ehrenamtlichen. Die Vereine seien herzlich eingeladen, sich an 
der Weiterentwicklung des Konzeptes zu beteiligen.

In eine neue Rolle schlüpfte Guido Leeck beim zweiten Teil der 
Veranstaltung. Als Nachtwächter verkleidet führte er die 
Vorstände der Heimatvereine durch die dunklen Gassen und 
finsteren Winkel der Vredener Innenstadt. Einen Abstecher 
machte die Gruppe dabei auch in den "Pulverturm", ein Gebäude 
aus der Zeit um 1400, das einst zu den Befestigungswerken 
Vredens gehörte und bei der Planung des Kulturhistorischen 
Zentrums Westmünsterland einbezogen wird.


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