[WestG] [AKT] Westfalen heute - 16.11.2010

Marcus Weidner Marcus.Weidner at lwl.org
Di Nov 16 13:39:25 CET 2010


Von: "Westfalen heute" <nachrichten at westfalen-heute.de>
Datum: 16.11.2010, 12:51


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen

Westfalen heute - 16.11.2010


Westfalen, Coesfeld, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herne, Münster,
Recklinghausen: Soziales, Stadtentwicklung, Wirtschaft / 16.11.2010
12:00

Zukunftsatlas: Gemischte Bilanz für westfälische Städte

Westfalen (wh). Münster ist die Stadt mit den besten Zukunftschancen in
Westfalen. Das zeigt der Zukunftsatlas 2010 des Berliner Prognos
Instituts für Wirtschaftsforschung und -beratung. Auf Rang 60 von 412
untersuchten deutschen Städten platziert, profitiert die Stadt besonders
von einer guten Lage auf dem Arbeitsmarkt und einer günstigen
demografischen Entwicklung, zum Beispiel durch den Zuzug von jungen
Menschen. Münster liegt mit diesem Ergebnis nur knapp hinter Köln (Rang
56). Die Top-Position im Deutschlandvergleich hat der Landkreis
München.
Während die ländlichen Regionen Westfalens mit einem "ausgeglichenen
Chancen-Risiko-Mix" durchweg gut abschneiden, sehen die
Wirtschaftsforscher vor allem bei industriell geprägten Städten einen
großen Nachholbedarf: Hamm, Hagen, Herne, Gelsenkirchen und der Kreis
Recklinghausen werden "Zukunftsrisiken" bescheinigt. Gründe dafür sind
unter anderem die kommunale Schuldenlast und eine niedrige Kaufkraft
sowie geringe Investitionen und wenige Unternehmensgründungen.
Eine Top-Position in Sachen Arbeitsmarkt zeigt der Atlas beim Kreis
Coesfeld. Mit einer Arbeitslosenquote unter vier Prozent zählt er zu den
sieben Kreisen außerhalb Bayerns und Baden-Württembergs, in denen
Vollbeschäftigung herrscht.

Weitere Informationen:
http://www.prognos.com/Zukunftsatlas-2010-Regionen.753.0.html 

Pressekontakt: Birte Jessen, Leiterin Unternehmenskommunikation
Prognos, Telefon: 030/520059222, E-Mail: birte.jessen[at]prognos.com


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Westfalen, Ennepe-Ruhr-Kreis, Unna, Warendorf: Politik, Soziales,
Stadtentwicklung / 16.11.2010 11:00

Finanzspritze des Landes unterstützt Projekte der "Sozialen Stadt"

Westfalen (wh). Elternbildung in Ahlen, Ausbau des Förderturms in Bönen
zum soziokulturellen Zentrum und die Entwicklung der Industriebrache
Westfalia in Herdecke zu einem neuen Stadtquartier: Diese Projekte
werden zusammen mit 29 weiteren Städtebaumaßnahmen in Westfalen vom Land
NRW gefördert. Das jetzt veröffentlichte Sofortprogramm hat ein Volumen
von insgesamt knapp 40 Millionen Euro, von denen rund 14,5 Millionen in
Westfalen investiert werden. 
Die Landesmittel sollen die Kürzung der Städtebaufördermittel des
Bundes teilweise auffangen, sagte NRW-Bauminister Harry K. Voigtsberger.
Von der Finanzspritze, die sich aus Rückflüssen und Bewilligungsresten
des Landeshaushaltes speist, profitieren auch die Vorhaben der "Sozialen
Stadt" in benachteiligten Stadtvierteln. Den Umbau- und
Bildungsprojekten droht angesichts des Wegfalls von Bundesmitteln
möglicherweise das Aus.

Weitere Informationen und eine Liste der Vorhaben:
http://www.mbv.nrw.de/Presse/Pressemitteilungen/Staedtebaufoerd-Sofortprogramm_15-11-2010/index.php


Pressekontakt: Stefan Grönebaum Pressesprecher NRW-Ministerium für
Wirtschaft und Städtebau, Telefon: 0211/38431015, E-Mail:
stefan.groenebaum[at]mwebwv.nrw.de


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Westfalen, NRW, Deutschland, Bochum: Panorama, Wissenschaft und Bildung
/ 16.11.2010 10:00

Studie: Nur die wenigsten wollen eigenes Geld für den Klimaschutz
ausgeben

Bochum (wh). Trotz einer allgemeinen großen Sorge über die Folgen des
Klimawandels sind nur die wenigsten Menschen bereit, für den Klimaschutz
eigenes Geld auszugeben. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie unter
Beteiligung der Hochschule Bochum, die sich mit der Zahlungsbereitschaft
für den Klimaschutz befasst. 
200 Probanden wurde angeboten, die 40 Euro Aufwandsentschädigung für
die Teilnahme an der Studie in sogenannte CO2-Zertifikate zu
investieren, um so einen realen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. 
Die Ergebnisse bezeichnet der Bochumer Wirtschaftsprofessor Carsten
Vogt als "ernüchternd": Durchschnittlich lag die Zahlungsbereitschaft
bei zwölf Euro für die Vermeidung einer Tonne CO2; 60 Prozent der
Teilnehmer wollten gar kein Geld für die Zertifikate ausgeben. Das sind
die bislang niedrigsten gemessenen Werte zu diesem Thema.
In früheren Untersuchungen stellten Wissenschaftler stets eine höhere
Zahlungsbereitschaft für den Klimaschutz fest - allerdings basierten
diese Studien auf Fragebögen und verlangten von den Teilnehmern keine
"echten" Ausgaben.

Weitere Informationen und ein Pressefoto unter:
http://www.hochschule-bochum.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/artikel/wenn-die-mehrheit-entscheidet-0-euro-fuer-den-klimaschutz.html


Pressekontakt: Detlef Bremkens, Pressestelle der Hochschule Bochum,
Telefon: 0234/3210702, E-Mail: detlef.bremkens[at]hs-bochum.de 


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Westfalen: Freizeit, Kultur und Medien / 16.11.2010 09:00

Positive Bilanz für Internationales Orgelfestival Westfalen-Lippe

Westfalen (wh). Mit einem Konzert von Andreas Sieling und den
Westfälischen Kammersolisten endete am Sonntag in Steinfurt-Borghorst
das vierte Internationale Orgelfestival Westfalen-Lippe. Musiker aus dem
In- und Ausland spielten von April bis November unter der künstlerischen
Leitung von Organist Tomasz A. Nowak 22 Konzerte in westfälischen
Kirchen und Konzerthallen - darunter Leo van Doeselaar, Edgar Krapp oder
Jos van der Kooy. Der Verein Westfalen Initiative zog als Veranstalter
des Festivals eine positive Bilanz und freute sich über "steigende
Besucherzahlen".
Unter dem Motto "Orgel plus" lag der Schwerpunkt in diesem Jahr auf der
Kombination von Orgel und Chor oder anderen Musikinstrumenten wie Harfe,
Gitarre oder Schlagzeug.
Das Internationale Orgelfestival Westfalen-Lippe findet seit 2002 alle
zwei Jahre im Wechsel mit dem Internationalen westfälischen
Orgelwettbewerb statt. Mit dem Festival soll nicht nur ein Netzwerk für
die westfälische Orgellandschaft aufgebaut, sondern auch auf
internationaler Ebene auf die wertvollen Instrumente in der Region
aufmerksam gemacht werden.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto des künstlerischen Leiters Tomasz
A. Nowak finden Sie im Download-Bereich unserer Website
http://www.westfalen-heute.de.

Pressekontakt: Vera Kalkhoff, Verein Westfalen-Initiative e.V.,
Telefon: 0251/5915586, E-Mail: info[at]westfalen-initiative.de


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Westfalen, NRW, Coesfeld: Politik, Wissenschaft und Bildung /
15.11.2010 17:00

Erste Gemeinschaftsschule eröffnet in Ascheberg

Ascheberg (wh). Die landesweit erste Gemeinschaftsschule wird in
Ascheberg im Kreis Coesfeld gegründet und soll zum Schuljahr 2011/12
eröffnen. Am morgigen Mittwoch will Schulministerin Sylvia Löhrmann
die Genehmigung für den neuen Schulstandort erteilen. 
In der Gemeinschaftsschule werden Haupt- und Realschule zusammengelegt.
Um den Übergang zur Oberstufe zu erleichtern, will die Schule in
Ascheberg mit einem Gymnasium in Senden, der Gesamtschule in Nordkirchen
sowie einem Berufskolleg in Lüdinghausen kooperieren. Möglichst vielen
Schülern soll so das Abitur ermöglicht werden, begründete der
Ascheberger Bürgermeister Bert Risthaus die Pläne. 
Rund 50 Kommunen in Nordrhein-Westfalen erwägen nach Auskunft des
Schulministeriums zurzeit die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule.


Pressekontakt: Barbara Löcherbach, Pressesprecherin
NRW-Schulministerium, Telefon: 0211/58673517, E-Mail:
barbara.loecherbach[at]msw.nrw.de; Dr. Bert Risthaus, Bürgermeister
Gemeinde Ascheberg, Telefon: 02593/60912, E-Mail:
risthaus[at]ascheberg.de


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Westfalen, Münster: Kultur und Medien, Panorama / 15.11.2010 16:00

Drehstart: Münster-"Tatort" feiert einen "Herrenabend"

Münster (wh). Die Stadt Münster wird wieder zum "Tatort" - am heutigen
Dienstag starten die Dreharbeiten für einen neuen Fall des
Ermittler-Duos Thiel und Boerne. Bis zum 17. Dezember bildet die
westfälische Stadt die Kulisse für den Film "Herrenabend". Schauplatz
ist unter anderem die Diözesanbibliothek in der Altstadt.
In "Herrenabend" geht es um die möglichen Verstrickungen des
Rechtsmediziners Dr. Karl-Friedrich Boerne in den Münsterischen
Geldadel. Er hat einen ehemaligen Staatssekretär für tot erklärt. Doch
nun tauchen die Fingerabdrücke des angesehenen Politikers bei einem
Mordopfer auf.
Der Münsterische "Tatort" mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers in den
Hauptrollen ist der zurzeit beliebteste Ableger der Krimireihe. Den
letzten Fall "Spargelzeit" verfolgten 10,49 Millionen Zuschauer. 
Der neue Film soll 2011 im Ersten gesendet werden.

Pressekontakt: Barbara Feiereis, WDR Pressestelle, Telefon:
0221/2202705, E-Mail: barbara.feiereis[at]wdr.de



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Westfalen, NRW, Bochum, Dortmund: Panorama, Wissenschaft und Bildung /
15.11.2010 15:00

Unicum-Wettbewerb: "Professoren des Jahres" kommen aus Dortmund und
Bochum

Bochum (wh). Professor Metin Tolan von der Technischen Universität (TU)
Dortmund und Professor Marc Solga von der Ruhr-Universität Bochum (RUB)
sind von dem bundesweiten Karrieremagazin Unicum Beruf mit dem Titel
"Professor des Jahres 2010" ausgezeichnet worden. Mit dem Preis wird ihr
besonderer Einsatz für einen gelungenen Berufseinstieg ihrer Studenten
gewürdigt.
Der Physiker Metin Tolan ist nicht nur für seine Bücher über die Stunts
von James Bond oder die Technik in der Serie Star Trek bekannt, sonder
auch für seine Fähigkeit, Uni-Absolventen erfolgreich in die Arbeitswelt
zu bringen. Der 45-jährige Dortmunder belegt beim Unicum-Wettbewerb den
ersten Platz in der Kategorie "Naturwissenschaften/Medizin".
Frühzeitiger Praxis-Bezug ist für den Wirtschaftspsychologen Marc Solga
der Schlüssel zu einer erfolgreichen Berufskarriere. "Während meines
Studiums habe ich Einblicke in die Praxis vermisst. Jetzt versuche ich
das zu bieten, was ich als Student selbst hätte haben wollen", sagt der
38-jährige Bochumer über seine Lehrtätigkeit. Er ist Professor des
Jahres in der Kategorie "Geistes-, Gesellschafts- und
Naturwissenschaften".
Insgesamt 600  Professoren verschiedenster Fachrichtungen wurden von
Studenten, Kollegen und Arbeitgebern für den Titel "Professor/in des
Jahres" vorgeschlagen. Eine Jury bewertete schließlich die Nominierten
und vergab den Preis in vier Kategorien.

Achtung Redaktionen: Pressefotos der Preisträger finden Sie im
Downloadbereich unserer Website http://www.westfalen-heute.de.

Pressekontakt: Julien Knobloch, Pressestelle Unicum Verlag, Telefon:
0234/9615150, E-Mail: knobloch[at]unicum-verlag.de


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