[WestG] [AKT] REGIONALE 2016: "Kulturhistorisches Zentrum Westmuensterland" kann jetzt in das Qualifizierungsverfahren gehen
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Mi Nov 3 11:51:49 CET 2010
Von: "Kreis Borken" <info at presse-service.de>
Datum: 03.11.2010, 06:07
AKTUELL
REGIONALE 2016: "Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland"
kann jetzt in das Qualifizierungsverfahren gehen
Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster: "Vorhaben ist aber kein
Selbstläufer, denn nun steht die eigentliche Detailplanung erst
an"
Das "Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland", ein
Gemeinschaftsvorhaben des Kreises Borken und der Stadt Vreden,
hat die erste Hürde auf dem Weg zum REGIONALE 2016-Projekt
gemeistert. Gestern (02.11.2010) gab der Lenkungsausschuss der
REGIONALE grünes Licht dafür, dass die Projektidee nun in das
eigentliche Qualifizierungsverfahren aufgenommen wird.
Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster zeigte sich über diese
Entscheidung sehr erfreut, wies aber gleichzeitig darauf hin,
dass das "Kulturhistorisches Zentrum" beileibe kein
Selbstläufer sei: "Wir haben jetzt ein erstes, wichtiges
Zwischenziel erreicht, aber viele Anforderungen liegen noch vor
uns, bevor endgültig feststeht, ob das Vorhaben tatsächlich
realisiert wird."
Das projektierte "Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland" am
Standort in Vreden ist laut Dr. Hörster eine völlig neue Form
der Kooperation in der Region, bei der es um die nachhaltige
Förderung der kulturellen Bildung im gesamten westlichen
Münsterland gehe. Angelegt sei es als Impulsgeber für die
Auseinandersetzung mit der eigenen regionalen Identität.
"Mithilfe innovativer Angebote wollen wir möglichst viele
Menschen erreichen", so Dr. Hörster.
Vor allem solle ein lebendiger Lernort entstehen, an dem
Geschichte, Kultur und Alltag erforscht und erlebt werden könne;
ein Ort, der gleichzeitig auch als "Labor für Zukunftsfragen
der Region" angelegt werde. Ganz wichtig sei es folglich, neben
dem Hamaland-Museum, dem Landeskundlichen Institut
Westmünsterland und den Archiven des Kreises und der Stadt
Vreden auch die Heimatvereine, Schulen, Stiftungen und weitere
Akteure eng in das Vorhaben einzubeziehen, um fachliches
Know-how zu bündeln. Bezugsrahmen des Kulturhistorischen
Zentrums sei dabei nicht nur der Kreis Borken, sondern der
gesamte REGIONALE-Raum des westlichen Münsterlandes.
"Diese Konzeption hebt sich somit deutlich von der klassischen
Präsentation von Museen, Archiven und Bibliotheken ab", betonte
der Kreisdirektor und machte deutlich: "Wir stehen erst am
Anfang, und es gilt nun im anstehenden Qualifizierungsverfahren
das Vorhaben weiter zu konkretisieren!" Die Entscheidung des
REGIONALE-Lenkungsausschusses mache allen Beteiligten Mut,
diesen sicherlich nicht einfachen Weg engagiert weiterzugehen.
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