[WestG] [AKT] Westfalen heute 20.12.2010

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Mo Dez 20 15:00:29 CET 2010


Von: "Westfalen heute" <nachrichten at westfalen-heute.de>
Datum: 20.12.2010 12:06


AKTUELL

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Westfalen heute - 20.12.2010


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Westfalen, NRW, Deutschland, Dortmund: Wirtschaft, Wissenschaft 
und Bildung / 20.12.2010 12:00

Bundesanstalt für Arbeitsschutz: Langes Arbeiten schadet der 
Gesundheit

Dortmund (wh). Je länger die Arbeitswoche, desto häufiger 
treten Schlafstörungen, Rückenschmerzen oder Herzbeschwerden 
auf. So lässt sich eine Untersuchung der Dortmunder 
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) 
zusammenfassen, die jetzt vorgestellt wurde. Demnach nimmt der 
Anteil von Beschäftigten, die über gesundheitliche Beschwerden 
klagen, mit der Dauer der geleisteten Arbeitszeit zu. 
Schichtarbeit, variable Arbeitszeiten und schwere Tätigkeiten 
wirken sich ebenfalls negativ auf den Gesundheitszustand von 
Berufstätigen aus. Für die Studie hat die BAuA vier unabhängige 
Befragungen ausgewertet und analysiert. Insgesamt 50.000 
Menschen haben sich an den Untersuchungen beteiligt.

Weitere Informationen: 
http://www.baua.de//de/Publikationen/Fachbeitraege/Gd59.html 

Pressekontakt: Jörg Feldmann, Pressereferent Bundesanstalt für 
Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Telefon: 0231/ 90712330, 
E-Mail: presse[at]baua.bund.de

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Westfalen,
 NRW, Bottrop, Dortmund, Gelsenkirchen: Kultur und Medien, 
Panorama / 20.12.2010 11:00

Kritikerumfrage: Lorbeeren für Bottroper Quadrat und Zitronen 
für Gelsenkirchener Herkules

Bottrop (wh). Großes Lob für ein kleines Haus: Das Quadrat in 
Bottrop ist von der Welt am Sonntag zum Museum mit dem "Besten 
Jahresprogramm 2010" in Nordrhein-Westfalen gewählt worden. 
"Das kleine Haus hat sich in den vergangenen Jahren zum 
Geheimtipp der Kunstszene entwickelt", schreibt die Zeitung, 
die zehn renommierte Kritiker zu ihren Eindrücken des 
Kunstjahres 2010 befragte. Das Quadrat im Stadtgarten von 
Bottrop zeigt unter anderem die Sammlung des Künstlers Josef 
Albers (1888 - 1976). Der in Bottrop geborene Maler gehört zu 
den bedeutendsten Künstlerfiguren der zweiten Hälfte des 20. 
Jahrhunderts. Weniger schmeichelhaft sind die Meinungen der 
Welt am Sonntag-Kritiker über die neue Gelsenkirchener 
Herkules-Statue von Markus Lüpertz: "Mehr Klüngel als Kunst", 
lautet das Urteil. Das 18 Meter hohe Werk gehört damit ebenso 
zu den "Gewinnern" einer "Zitrone des Jahres" wie das neue 
Museum Ostwall im Dortmunder U. Hier monierten die Kritiker zu 
kleine Ausstellungsräume.

Pressekontakt: Viviana Plasil, Öffentlichkeitsarbeit der Axel 
Springer AG, Telefon: 030/259177641, E-Mail: 
viviana.plasil[at]axelspringer.de

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Westfalen,
 NRW, Dortmund, Münster: Panorama, Stadtentwicklung, Wirtschaft 
/ 20.12.2010 10:00

Dortmunder Westenhellweg ist die erste Wahl für Filialisten

Westfalen (wh). Der Westenhellweg in der Dortmunder Innenstadt 
ist die Einkaufsstraße mit den meisten Filialisten in 
Westfalen. 86,8 Prozent aller Einzelhändler dort gehören zu 
einer "Kette", zeigt eine aktuelle Untersuchung des 
Immobilienspezialisten Brockhoff & Partner. Auf Platz zwei und 
drei in Westfalen folgen die Ludgeristraße in Münster mit einem 
Filialisierungsgrad von 79,6 Prozent und die Bielefelder 
Bahnhofstraße mit 76,6 Prozent. NRW-weit ist die Düsseldorfer 
Schadowstraße mit 91,3 Prozent der Spitzenreiter. Der 
sogenannte Filialisierungsgrad von Einkaufsstraßen steigt nach 
Angaben von Brockhoff & Partner mit der Größe und Attraktivität 
einer Stadt. Einen Nachteil dieser Entwicklung sehen Geographen 
in der zunehmenden Uniformität von Innenstädten. Münster gilt 
dabei unter Immobilienexperten als beispielhaft. Hier sei die 
Mischung zwischen Filialen und regionalen Einzelhändlern 
praktisch ideal, sagt Werner Altenschmidt, Mitglied der 
Geschäftsleitung von Brockhoff & Partner.

Die Untersuchung mit Daten zu einzelnen Städten: 
http://www.brockhoff.de/images/stories/Filialisierungsgrad.pdf 

Pressekontakt: Werner Altenschmidt, Geschäftsführer Brockhoff & 
Partner, Telefon: 0201/8109236, E-Mail: 
altenschmidt[at]brockhoff.de

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Westfalen,
 NRW, Deutschland, Ennepe-Ruhr-Kreis: Panorama, Wirtschaft, 
Wissenschaft und Bildung / 20.12.2010 09:00

Nachruf auf das Kleingeld: Wittener Wissenschaftler 
prognostiziert Ende des Münzzeitalters

Witten (wh). Die Tage des Kleingelds sind gezählt, Euro- und 
Cent-Münzen werden in wenigen Jahren nur noch Sammlerwert 
haben. Diese These stellt der Wittener Ökonom und Philosoph 
Birger P. Priddat in seinem neuen Buch "Kleingeld. Die 
verborgene Seite des Geldes" auf. Statt an der Supermarktkasse 
nach Kleingeld zu kramen, werden Menschen trotz ihrer 
Vorbehalte schon bald per Handy zahlen, prognostiziert der 
Professor für politische Ökonomie an der Universität 
Witten/Herdecke. Priddat selbst nimmt diese Entwicklung zum 
Anlass für einen Blick zurück auf die historische Bedeutung von 
Münzen. Er erzählt dabei kuriose Geschichten rund um das 
"seltsame Zeug, das alle lästig finden, auf das aber - in 
Deutschland zumindest - niemand verzichten will."

Weitere Informationen und ein Pressefoto: 
http://www.uni-wh.de/universitaet/presse/presse-details/artikel/vom-absehbaren-ende-des-kleingelds-ein-wirtschaftswissenschaftlicher-rueckblick/

Pressekontakt: 
Prof. Dr. Birger P. Priddat, Universität Witten/Herdecke, 
Telefon: 02302/926849, E-Mail: birger.priddat[at]uni-wh.de

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Westfalen,
 Bochum: Politik, Soziales, Wissenschaft und Bildung / 
17.12.2010 17:00

Landesweiter Kongress in Bochum stellt Bildungssystem auf den 
Prüfstand

Bochum (wh). "Spart sich Deutschland dumm?" Diese und weitere 
Fragen wollen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die 
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die 
Ruhr-Universität Bochum bei einem landesweiten Bildungskongress 
beantworten. Teilnehmen werden unter anderem 
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die ehemalige 
Landesbischöfin Margot Käßmann sowie die Präsidentin des 
Wissenschaftszentrums Berlin, Jutta Allmendinger. "Von Kita, 
Schule, Ausbildung, Hochschule bis zur Weiterbildung wollen wir 
das vollständige Bildungssystem auf den Prüfstand stellen", 
sagt der DGB-Bezirksvorsitzende Andreas Meyer-Lauber zum 
Programm. Die Themen Interkulturelle Bildung und Migration 
sollen Schwerpunkte bilden. Der Kongress findet am 17. und 18. 
Februar 2011 an der Ruhr-Universität statt. Die 
Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat die Unesco 
übernommen.

Weitere Informationen und das komplette Programm: 
http://www.gew-nrw.de/index.php?id=2224 

Pressekontakt: Anja Blanke, Pressestelle DGB Bezirk NRW, 
Telefon: 0211/3683119, E-Mail: Anja.Blanke[at]dgb.de

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Westfalen,
 Gelsenkirchen, Lippe, Münster, Olpe, Steinfurt: Freizeit, 
Kultur und Medien / 17.12.2010 15:00

Westfalen im TV: Tierische Menschen und ein umstrittenes 
Wahrzeichen

In der ersten Folge der kleinen Cordula Stratmann Show geht es 
gleich ans Eingemachte. Mit Jörg Adler, dem Direktor des 
Allwetterzoos Münster, unterhält sich die Komikerin über 
schwule Pinguine, lesbische Hyänen und darüber, dass Menschen 
auch nur Tiere sind. Außerdem geht sie einem der letzten 
Geheimnisse des Allwetterzoos Münster und seines Direktors auf 
den Grund: "Gibt es Tiere, von denen Sie sich nicht ernst 
genommen fühlen?" Die kleine Cordula-Stratmann-Show, Donnerstag,
 23. Dezember, 23 Uhr, EinsFestival

Von Frischlingen zu Keilern: Günter Goldmann hat ein Jahr lang 
eine Wildschweinrotte begleitet und zeigt in seiner 
Dokumentation eine der schönsten Mittelgebirgslandschaften in 
Deutschland - den Teutoburger Wald. Goldmanns Aufnahmen zeigen 
nicht nur seltene Verhaltensweisen der Tiere, sondern erklären 
auch, warum ihre Wühlerei für andere Waldbewohner sehr nützlich 
ist. Wildschweine im Teutoburger Wald, Samstag, 25. Dezember, 
15.10 Uhr, WDR

Professor Boerne wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Bei 
dem in einem Waldstück bei Münster gefundenen Skelett handelt 
es sich eindeutig um die sterblichen Überreste von Raimund 
Stielicke, den er noch aus seiner aktiven Zeit bei Münsters 
ältester Studentenverbindung kennt. Um den Fall aufzuklären 
lässt Boerne seine alten Verbindungen neu aufleben. Kommissar 
Thiel hingegen ist diese Welt von Seilschaften und Säbelrasseln 
äußerst suspekt. Tatort, Samstag, 25. Dezember, 20.15 Uhr, WDR

Die Adolphsburg im sauerländischen Oberhundem ist ein barockes 
Wasserschloss, errichtet 1670 im Auftrag von Johann Adolph von 
Fürstenberg. Zu den Prunkstücken gehört der Rittersaal. Er 
bietet die passende Kulisse für den Jahresrückblick der 
Reisemagazins "Wunderschön!". Die Moderatoren Tamina Kallert 
und Stefan Pinnow präsentieren ihre Lieblingsziele, stellen 
ihre verrücktesten Fahrzeuge vor und erinnern sich an ihre 
ungewöhnlichsten Reisegefährten. Wunderschön! - Die Höhepunkte 
des Jahres, Sonntag, 26. Dezember, 20.15 Uhr, WDR

Das Ruhrgebiet hat ein umstrittenes neues Wahrzeichen. In 80 
Meter Höhe auf dem Dach der Zeche Nordstern montiert, ragt seit 
einigen Tagen die 18 Meter hohe Herkules-Statue des Künstlers 
Markus Lüpertz in den Gelsenkirchener Himmel. Nicht alle sind 
von dem Aluminium-Helden begeistert. Der Koloss von 
Gelsenkirchen, Montag, 27. Dezember, 10.15 Uhr, ZDFinfokanal


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