[WestG] [AKT] Westfalen heute 08.12.2010

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Mi Dez 8 12:32:39 CET 2010


Von: "Westfalen heute" <nachrichten at westfalen-heute.de>
Datum: 08.12.2010, 12:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 08.12.2010


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Westfalen,
 NRW, Borken, Coesfeld, Hochsauerlandkreis, Recklinghausen, 
Steinfurt: Politik, Soziales, Wirtschaft / 08.12.2010 12:00

Minijobs: Hohe Quoten im ländlichen Westfalen

Westfalen (wh). In den ländlich geprägten Regionen Westfalens 
ist der Anteil der Minijobber am Arbeitsmarkt besonders hoch; 
Spitzenreiter in der Region ist mit einer Quote von 29,1 
Prozent der Kreis Borken. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte 
Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts 
(WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zur "Atypischen Beschäftigung" 
in Deutschland. 821.601 Menschen arbeiten in Westfalen auf 400 
Euro Basis. Das sind laut den Erhebungen des WSI 175.754 
Menschen mehr als 2003. Am weitesten verbreitet ist die 
geringfügige Beschäftigung auf dem Land. So verzeichnen neben 
dem Kreis Borken auch die Kreise Coesfeld, Steinfurt, 
Recklinghausen und der Hochsauerland-Kreis einen Minijob-Anteil 
von knapp 30 Prozent. NRW-weit liegt diese Quote bei 23,3 
Prozent mit insgesamt 1.765.339 geringfügig Beschäftigten. Etwa 
zwei Drittel der 400-Euro-Kräfte sind Frauen. Grund dafür ist 
laut dem Arbeitsmarktexperten des WSI, Dr. Alexander 
Herzog-Stein, eine oft traditionelle Arbeitsteilung von Paaren 
auf dem Land. Durch ein "unzureichendes Angebot an 
Kinderbetreuung" sei es dort schwieriger für Frauen, Beruf und 
Familie miteinander zu vereinbaren. Sie könnten oft nur durch 
einen Minijob mit niedrigem Stundenlohn etwas hinzuverdienen.

Weitere Informationen zur Studie und Daten zu einzelnen Städten 
und Kreisen: http://www.boeckler.de/datyp/index.php 

Pressekontakt: Dr. Alexander Herzog-Stein, Arbeitsmarktexperte 
WSI, Telefon: 0211/7778235, E-Mail: 
Alexander-Herzog-Stein[at]boeckler.de; Rainer Jung, Leiter 
Pressestelle Hans-Böckler-Stiftung, Telefon: 0211/7778150, 
E-Mail: Rainer-Jung[at]boeckler.de

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Westfalen,
 NRW, Gelsenkirchen, Herford, Münster: Politik, Soziales, 
Wissenschaft und Bildung / 08.12.2010 11:00

Gesundheitspreis 2010 für Gelsenkirchen, Herford und Münster

Westfalen (wh). Für ihre vorbildlichen Beiträge zu einer 
verbesserten Kindergesundheit hat das 
Landesgesundheitsministerium heute die Städte Gelsenkirchen, 
Herford, Münster und Köln mit dem "Gesundheitspreis 
Nordrhein-Westfalen 2010" ausgezeichnet. Der mit 5000 Euro 
dotierte erste Preis ging nach Gelsenkirchen, wo das "Netzwerk 
und Aktionsprogramm - Gesunder Start ins Leben" dazu 
beigetragen hat, die Säuglingssterblichkeit kontinuierlich zu 
senken. Der zweite Preis (3000 Euro) wurde zweimal vergeben: 
Die Stadt Herford wird für das Projekt "Frühe Hilfe für 
benachteiligte Familien" ausgezeichnet, das besonders 
erstgebärende junge Frauen und junge Mütter anspricht, die für 
soziale und medizinische Angebote nur schwer erreichbar sind. 
Die Universitätsklinik Münster (UKM) erhält den Preis für den 
Aufbau einer Hörscreeningzentrale, die Kinder und Eltern so 
lange begleitet, bis die Hörfähigkeit des Kindes abschließend 
geklärt ist und - wenn notwendig - behandelt wird. Der 
"Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen" wird jährlich vergeben. 
2010 lautete der Titel: "Für einen guten Start ins Leben: 
Kindergesundheit in Nordrhein-Westfalen verbessern". Insgesamt 
haben sich 65 Institutionen mit 74 Projekten beworben.

Weitere Informationen: http://www.gesundheitspreis.nrw.de 

Pressekontakt: Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, 
Emanzipation, Pflege und Alter NRW, Telefon: 0211/86184246, 
E-Mail: presse[at]mgepa.nrw.de

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Westfalen,
 NRW, Deutschland, Bochum: Panorama, Politik, Wissenschaft und 
Bildung / 08.12.2010 10:00

Amtsdeutsch a.D.: Bochumer machen Behördensprache seit zehn 
Jahren bürgerfreundlich

Bochum (wh). Kampf dem Bandwurmsatz: Seit zehn Jahren entwirren 
Sprachwissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB) 
kompliziertes Behördendeutsch und sorgen so dafür, dass die 
Briefe der Stadtverwaltung für Bürger verständlich sind. Das 
Projekt ist so erfolgreich, dass eine Gesellschaft gegründet 
wurde, um auch andere Städte beraten zu können. Die 
RUB-Germanisten ersetzen altertümliche Wörter und sperrige 
Fachgriffe durch moderne Sprache. Juristen und städtische 
Mitarbeiter überprüfen dann, ob die Vorschläge fachlich und 
rechtlich in Ordnung sind. Aus diesem Projekt sind in den 
vergangenen zehn Jahren die Datenbank IDEMA (Internet-Dienst 
für eine moderne Amtssprache) und das Wörterbuch "Amtsdeutsch - 
Deutsch" entstanden. Dort wird den Verwaltungsangestellten zum 
Beispiel vorgeschlagen, das Wort "Lernmittel" durch "Bücher" zu 
ersetzen, die dann nicht "ausweislich Ihrer Akte", sondern 
"laut unseren Unterlagen" vorliegen.

Weitere Informationen: 
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2010/pm00421.html.de 

Pressekontakt: Dr. Josef Koenig, Pressesprecher RUB, Telefon: 
0234/3222830, E-Mail: pressestelle[at]presse.rub.de; Prof. Dr. 
Hans-R. Fluck, Germanistisches Institut der RUB, Telefon: 
0234/3225099, E-Mail: hans.r.fluck[at]rub.de; Michaela Blaha, 
IDEMA GmbH, Telefon: 0234/5883220, E-Mail: idema[at]rub.de

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Westfalen,
 Münster: Kultur und Medien / 07.12.2010 16:00

Turner-Preisträgerin 2010 beschallt den Aasee

Münster (wh). Ihre Arie erklingt seit drei Jahren jeden Sonntag 
unter der Torminbrücke am Aasee, jetzt erhält die Künstlerin 
Susan Philipsz für eine ähnliche Klang-Installation den 
renommierten britischen Turner-Preis. Die mit 25.000 Pfund 
(29.500 Euro) dotierte Auszeichnung für zeitgenössische Kunst 
wurde der in Berlin lebenden Schottin jetzt im Londoner Museum 
Tate Britain überreicht. Susan Philipsz war nominiert für ihr 
Werk "Lowlands", das sie für ein Kunstfestival in ihrer 
Heimatstadt Glasgow entworfen hatte. Die Klang-Installation 
beschallte drei Brücken mit einem schottischen Volkslied. In 
Münster schickt Philipsz seit 1997 ihre Stimme per Lautsprecher 
über den Aasee. Das Werk "The Lost Reflection" wurde zur 
vierten Auflage der skulptur projekte münster installiert und 
erklingt sonntags zwischen 10 und 18 Uhr zu jeder vollen Stunde 
mit einer Arie aus Jacques Offenbachs Oper Hoffmanns 
Erzählungen.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden 
sie im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen: 
http://www.tate.org.uk/britain/turnerprize/turnerprize2010/artists/philipsz.shtm

Pressekontakt: 
Tate Press Office - Tate Britain and Tate Modern, Telefon: + 44 
(0)20 7887 8730/4939/4906, E-Mail: pressoffice[at]tate.org.uk

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Westfalen,
 Bielefeld: Kultur und Medien, Wirtschaft / 07.12.2010 15:00

"Created in Ostwestfalen": Kreativszene trifft sich in Bielefeld

Bielefeld (wh). Die Wirtschaftsleistung in Ostwestfalen ist 
nicht nur von großen Marken wie Dr. Oetker, Miele oder Melitta 
geprägt. Auch kleinere Betriebe aus der Kreativszene gewinnen 
laut Industrie- und Handelskammer (IHK) Bielefeld stark an 
wirtschaftlicher Bedeutung. Mit dem für den 14. Dezember 
geplanten ersten Forum Kreativwirtschaft will die IHK die 
Branche zum Austausch anregen und besser vernetzen. Unter dem 
Titel "Created in Ostwestfalen" berichten im IHK-Gebäude unter 
anderem Roland Nachtigäller, Künstlerischer Direktor des 
Museums Marta Herford, und Professor Martin Roman Deppner, 
Dekan des Fachbereiches Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld,
 über den Zusammenhang von Kultur und Wirtschaft sowie den 
Hochschulstandort Ostwestfalen.

Weitere Informationen: 
http://www.bielefeld.ihk.de/nc/german/main-navigation-bottom/veranstaltungen/veranstaltungs-details/1-forum-kreativwirtschaft-created-in-ostwestfalen/

Pressekontakt: 
Jörg Deibert, Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu 
Bielefeld, Telefon: 0521/554128, E-Mail: 
j.deibert[at]bielefeld.ihk.de

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Westfalen,
 NRW, Recklinghausen: Kultur und Medien, Panorama, Politik, 
Soziales / 07.12.2010 14:00

Marlerin wird erste Pfarrerin der Evangelischen Gemeinde in der 
Türkei

Marl (wh). Mit der Pfarrerin Ursula August aus Marl übernimmt 
zum 1. Februar 2011 erstmals eine Frau die Evangelische 
Gemeinde deutscher Sprache in der Türkei. Die Islambeauftrage 
des Kirchenkreises Recklinghausen folgt auf Pfarrer Holger 
Nollmann, der nach Deutschland zurückkehrt und künftig in einer 
Gemeinde in Bochum arbeitet. Ursula August wird in Istanbul und 
Ankara zunächst bis 2016 Gottesdienste halten, Kinder taufen, 
Konfirmanden unterrichten und als Seelsorgerin präsent sein. Zu 
ihrer Gemeinde gehören mehrere Hundert Deutsche, die zum großen 
Teil aus beruflichen Gründen in der Türkei leben. Darunter sind 
Angestellte deutscher Firmen, Diplomaten sowie Mitarbeiter von 
Botschaft und Konsulaten.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto von Ursula August finden 
Sie im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen: 
http://www.evangelisch-in-westfalen.de/presse/nachrichten/artikel/erste-pfarrerin-der-evangelischen-gemeinde-in-der-tuerkei.html

Pressekontakt: 
Andreas Duderstedt, Pressesprecher Evangelische Kirche von 
Westfalen, Telefon: 0521/594254, E-Mail: presse[at]lka.ekvw.de

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