[WestG] [AKT] Dr. Katrin Minner erhaelt den Preis der STIFTUNG PRO CIVITATE AUSTRIAE des Oesterreichischen Arbeitskreises fuer Stadtgeschichtsforschung
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Mo Aug 23 11:16:29 CEST 2010
Von: "Katrin Minner" <kminn_01 at uni-muenster.de>
Datum: 20.08.2010, 15:58
AKTUELL
Dr. Katrin Minner, Lehrkraft für besondere Aufgaben am
Historischen Seminar der WWU, Abteilung für Westfälische
Landesgeschichte, kann am 8. November 2010 den mit 5.000 €
dotierten Preis der STIFTUNG PRO CIVITATE AUSTRIAE des
Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung
(für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten zum Thema der
vergleichenden Städtegeschichte aus dem Bereich Mitteleuropas)
in Linz entgegennehmen.
Prämiert wird die von Prof. Dr. Werner Freitag betreute
Dissertation mit dem Titel "Was bleibt von der Stadt der
Bürger? Stadtbilder in den Stadtjubiläen der Region
Sachsen-Anhalt (1893-1961)", die gerade in der Reihe "Studien
zur Landesgeschichte" des Mitteldeutschen Verlags, Halle (Saale),
erschienen ist.
Umschlagtext des Buches:
Für die Identitäts- und Gemeinschaftsstiftung in der
Stadtgesellschaft spielt gerade die städtische Festkultur eine
entscheidende Rolle. Der Festtyp der Stadtjubiläen, der seit
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen rasanten Aufstieg
verzeichnete, lebt von Zuschreibungen und Bildern der Stadt,
sowohl im Sinne einer zeitgenössischen Selbstdarstellung als
auch im Sinne von Geschichtsbildern.
Diese Stadt- und Geschichtsbilder entstanden in enger
Verbindung zu den sozialen Führungsschichten der Stadt.
Bestimmte im 19. Jahrhundert das Bürgertum den Wertehimmel, so
wirft das 20. Jahrhundert samt seiner politischen Zäsuren und
sozialen Veränderungen die Frage auf, inwieweit sich damit auch
die im Fest präsentierten Bilder änderten. Was blieb von den
(bürgerlichen) Bildern der Stadt?
In einem Längsschnitt, der vom Kaiserreich bis zum "Dritten
Reich" und einem Ausblick auf die Zeit der DDR reicht, wird der
Wandel von Stadt- und Geschichtsbildern in den Jubiläen der
Städte Wittenberg, Zerbst, Quedlinburg, Neuhaldensleben,
Naumburg, Wernigerode, Salzwedel, Merseburg, Tangermünde,
Staßfurt, Weißenfels, Calbe, Bernburg und Halle untersucht.
Dabei fragt die Studie nach Akteuren und Publikum, nach
Auseinandersetzungen um die Deutungshoheit und nach den
thematisierten Bildern, die sich zwischen Vergangenheit und
Zukunftsvorstellungen bewegten.
INFO
Weitere Infos zum Österreichischen Arbeitskreis für
Stadtgeschichtsforschung und den Stiftungspreis:
URL: http://www.stgf.at/index.html
URL: http://www.stgf.at/stiftungspreis.html
Weitere Infos zum ausgezeichneten Werk:
URL:
http://mdv.mitteldeutscherverlag.de/index.php?page=shop.product_details&flypage=shop.flypage&product_id=760&category_id=74&option=com_virtuemart&Itemid=63
Weitere Infos zur Preisträgerin:
URL:
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/Organisation/Minner/index.html
Für Anfragen steht Ihnen Frau Minner zur Verfügung:
E-Mail: katrin.minner at uni-muenster.de
Tel.: 0251 / 83-24379
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