[WestG] [KONF] Zwei Jahrzehnte Mauerfall - Spiegelungen in Gesellschaft und Kultur, Paderborn, 07.11.2009

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Di Nov 3 11:04:18 CET 2009


Von: "Frank Goettmann" <goettmann at upb.de>
Datum: 03.11.2009, 10:28


TAGUNG

Fragen der Regionalgeschichte

18. Tagung 2009

Zwei Jahrzehnte Mauerfall - Spiegelungen in Gesellschaft 
und Kultur

Samstag, den 7. November 2009
9.00 Uhr - 15.30 Uhr
Auditorium maximum der Universität Paderborn


Prof. Dr. Peter Fäßler (Universität Paderborn)
Als Ochs und Esel die SED-Herrschaft zu Fall brachten. 
Überlegungen zum Erfolg der Bürgerrechtsbewegung in der 
DDR 1989/90


Michael Wahl (Paderborn)
Der demographische Einfluß der Wende auf die Bevölkerungsstruktur
der Stadt Paderborn


Privatdozent Dr. Hendrik Berth (Technische Universität Dresden)
20 Jahre Mauerfall aus sozialwissenschaftlicher Sicht. 
Ergebnisse aktueller Untersuchungen


Daniela Danz M.A. (Autorin, Halle a.d.S.)
Von Serimunt zum Pontus 
(Autorenlesung; Moderation Prof. Dr. Norbert Eke, Universität 
Paderborn)


Interessenten sind herzlich willkommen

Prof. Dr. Frank Göttmann				
Prof. Dr. Eva-Maria Seng


Der Mauerfall hat diesseits und jenseits der ehemaligen Grenze 
in der Gesellschaft und in den Köpfen der Menschen tiefe Spuren 
hinterlassen. Folgen und Bewältigung der Ereignisse von 1989 
reichen in unsere Gegenwart hinein und sind noch längst nicht 
abgeschlossen. Im diesjährigen Jubiläumsjahr wird allenthalben 
in der Öffentlichkeit und in den Medien der Ereignisse gedacht, 
und sie werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln von 
beteiligten Zeitgenossen und Beobachtern gewürdigt.

Dabei aber stellen gerade die nachhaltigen Verwerfungen in der 
Alltagskultur und in der Mentalität der Menschen ein 
schwieriges Thema dar, verändern sich doch im Laufe der Jahre 
die Erinnerung an historisches Geschehen und der Blick darauf, 
und es verändern sich damit scheinbar festgefügte historische 
Wirklichkeiten. Gerade diese Tatsache anzuerkennen, ist für den 
künftigen politischen und gesellschaftlichen Umgang mit dem 
anhaltenden Integrationsprozeß von West und Ost unabdingbar.

So sieht es die diesjährige Regionalgeschichtstagung als ihre 
Aufgabe an, neben der politischen eine sozialpsychologische und 
kulturelle Analyse zu versuchen, um daraus Denkanstöße für die 
gesellschaftliche Praxis zu gewinnen. Über die 
wissenschaftliche Betrachtungsweise hinaus sollen literarische 
Texte eine gleichermaßen berechtigte und notwendige Perspektive 
eröffnen.


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