[WestG] [AKT] Treffen der westfaelischen Preistraeger des "Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz" in Warendorf
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Di Jun 2 10:41:29 CEST 2009
Von: "LWL-Pressestelle" <presse at lwl.org>
Datum: 29.05.2009, 12:12
AKTUELL
Treffen der westfälischen Preisträger des "Deutschen
Nationalkomitees für Denkmalschutz" in Warendorf
Die westfälischen Preisträger des "Deutschen Nationalkomitees
für Denkmalschutz" kommen am Mittwoch, 3. Juni, auf Initiative
des LWL-Amtes für Denkmalpflege zu einem Treffen in Warendorf
zusammen. Ziel des Treffens ist es, die oft schon
jahrzehntelange, bedeutende Arbeit der westfälischen
Preisträger anzuerkennen und zugleich ein Informations- und
Kontakt-Netzwerk nicht-öffentlicher, erfahrener und hoch
motivierter Denkmalpfleger zu bilden.
Das "Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz" hat 1977 den
"Deutschen Preis für Denkmalschutz" gestiftet, mit dem all
diejenigen ausgezeichnet werden, die sich in beispielhafter
Weise der Rettung von Gebäuden, Ensembles, Altstadtkernen,
Dörfern und archäologischen Denkmälern verschrieben haben. Der
Deutsche Preis für Denkmalschutz wird jährlich verliehen und
besteht in der Vergabe des Karl-Friedrich-Schinkel-Ringes, der
silbernen Halbkugel und des Journalistenpreises.
In den letzten hat das Deutsche Nationalkomitee für
Denkmalschutz 16 Preisträger aus Westfalen-Lippe ausgezeichnet.
Sie stehen für das bürgerschaftliche Engagement im
Denkmalschutz in der Region und haben wichtige Projekte zu
einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Fast alle haben ihre
Arbeit nach der Preisverleihung fortgeführt.
Im vergangenen Jahr 2008 fand ein erstes Treffen im ehemaligen
Kloster/ Eisenhütte Bredelar in Marsberg (Hochsauerlandkreis)
statt, dessen Förderverein 2007 mit der silbernen Halbkugel des
"Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz" ausgezeichnet
worden ist. Von den dreizehn noch lebenden Preisträgern waren
alle gekommen, denen es möglich war: von der ersten
westfälischen Preisträgerin Sissi Fürstin Bentheim-Tecklenburg
aus Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh), die 1979 die
silberne Halbkugel für ihre Arbeiten an Haus Bosfeld in Rheda
erhalten hat, bis zum Arbeitskreis Dortmund im Förderverein
Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V., der 2007 für seine
Bemühungen um die Bewahrung originaler Zeugnisse des
historischen Bergbaus mit der silbernen Halbkugel ausgezeichnet
wurde.
Die Resonanz war ausgesprochen positiv. Die Preisträger wollen
sich deshalb wieder zu einem Erfahrungsaustausch treffen, auf
Einladung der 1985 ausgezeichneten Altstadtfreunde jetzt in
Warendorf. Bei dem Treffen wollen nicht nur die Altstadtfreunde
ihre Arbeit vorstellen, die Preisträger beschäftigen sich auch
mit dem Thema "Stiftungen und Denkmalpflege".
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