[WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe 02.12.2008-21.01.2009
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Do Jan 22 10:55:29 CET 2009
Von: "Manfred Hartmann" <Manfred.Hartmann at lwl.org>
Datum: 22.01.2009, 09:46
AKTUELL
SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]
Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/
Nachrichten vom 21.01.2009
Neue Hoffnung auf DFB-Museum (17:05 Uhr) Köln ist wieder im
Rennen als zukünftiger Standort für das geplante
DFB-Fußballmuseum. Das bestätigte die Fraktionsvorsitzende der
Kölner Grünen, Barbara Moritz. Laut Moritz hat wegen der
Wirtschaftskrise ein Umdenken beim Deutschen Fußballbund
stattgefunden. Köln garantiere unter den Bewerbern die höchsten
Einnahmen, so Moritz. Mitte November hatte der DFB noch erklärt,
das Museum in Dortmund oder in Gelsenkirchen zu eröffnen.
Nachrichten vom 21.01.2009
Ehrenamtspreise verliehen (07:45 Uhr) Ministerpräsident Jürgen
Rüttgers hat in der Bundeskunsthalle in Bonn zum ersten Mal die
Ehrenamtspreise des Landes Nordrhein-Westfalen vergeben. Unter
den Preisträgern sind der Förderverein des Heimatmuseums Windeck,
der Fachwerkhäuser saniert hat - und eine Kölnerin, die
Nachwuchs- Wettbewerbe für DJs organisiert. Der Musikverein
Heddinghausen bei Nümbrecht erhielt den Preis für die
musikalische Förderung von 140 Jugendlichen. Der kulturelle
Ehrenamtspreis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.01.2009
Gelsenkirchen: Ringen um Fußball-Museum (07:34 Uhr) Die
Industrie- und Handelskammer Westfalen Nord setzt sich für ein
nationales Fußball-Museum in Gelsenkirchen ein. Die Stadt sei
Bundeshauptstadt der Fußball-Fankultur, heißt es in einem Brief
an DFB-Chef Theo Zwanziger. Am Freitag könnte auf einer
DFB-Präsidiumssitzung die Entscheidung über das Museum fallen.
Unterdessen scheint neben Mitbewerber Dortmund auch Köln als
möglicher Standort wieder mit im Rennen zu sein
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.01.2009
Weniger Gäste im Freilichtmuseum (13:40 Uhr)
Das Hagener Freilichtmuseum hat unter dem verregneten Sommer
gelitten: Im letzten Jahr kamen 152.000 Gäste, das sind knapp
14.000 weniger als im Jahr zuvor. Gleichzeitig nahm die
Besucherzahl im Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern um rund
13.000 zu. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Betreiber
führt das auf die Veranstaltung "Extraschicht" und die
Dortmunder Museumsnacht zurück
Nachrichten aus OWL vom 20.01.2009
Mehr Besucher in LWL-Museen (09:21 Uhr) Im vergangenen Jahr
haben fast 350.000 Menschen die Museen des Landschaftsverbandes
(LWL) in der Region besichtigt. Das ist eine Zunahme um 10.000
gegenüber 2007. Mehr Zuspruch hatten vor allem Kloster Dalheim
und die Kaiserpfalz Paderborn. Beide Museen des LWL waren wieder
ganzjährig geöffnet. Einen Besucheranstieg von über 2.000 Gästen
hat die Glashütte Gernheim in Petershagen erlebt
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 20.01.2009
Bochum: Krimi-Preis für Linus Reichlin (07:29 Uhr) Der Deutsche
Krimi Preis geht in diesem Jahr an den Schweizer Schriftsteller
Linus Reichlin für sein Werk "Die Sehnsucht der Atome". Nach
Angaben des Bochumer Krimi Archivs wird die Auszeichnung in
diesem Jahr zum 25. Mal vergeben. Mit dem Preis werden Autoren
gewürdigt, die literarisch gekonnt und inhaltlich originell dem
Genre neue Impulse geben. Im internationalen Wettbewerb siegte
Richard Stark mit seinem Buch "Fragen Sie den Papagei".
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 19.01.2009
Ruhrgebiet: Entscheidung zu Fußballmuseum (12:09 Uhr) Das
Präsidium des Deutschen Fußballbundes (DFB) wird sich an diesem
Freitag mit dem Standort für das "Deutsche Fußballmuseum"
befassen. Zur Wahl stehen die Ruhrgebietsstädte Dortmund und
Gelsenkirchen. Eine Entscheidung könnte durchaus fallen. Sollte
Gelsenkirchen den Zuschlag erhalten will sie einen Standort in
der Nähe der Schalke-Arena kostenlos zur Verfügung stellen.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 13.01.2009
Herne: "Schuhtick für Frauen" (07:30 Uhr) Das Archäologie-Museum
in Herne bietet jetzt auch spezielle Führungen durch die derzeit
laufende Schuhausstellung. Unter dem Motto "Schuhtick für
Frauen" erfahren die Besucherinnen beispielsweise, welche Schuhe
Frauen im Mittelalter getragen und wieso die Schuhe von Marilyn
Monroe deren Hüftschwung verbessert haben. Die erste Führung
inklusive einer Schuhanprobe ist am kommenden Donnerstag. [Nach
oben]
Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.01.2009
Archiv der Niederdeutschen Sprache (16:16 Uhr)
Sprachwissenschaftler der Universitäten Münster und Bielefeld
arbeiten derzeit an einem digitalen Textarchiv zur
Niederdeutschen Sprache. Die Internetseite wird tausende Texte
vom 9. bis zum 19. Jahrhundert bündeln und soll mit ersten
Einträgen in Kürze freigeschaltet werden. Das Projekt, das auf
sieben Jahre angelegt ist, wird von der Westfalen-Initiative und
dem Land NRW mit jährlich 70.000 Euro finanziert.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.01.2009
Lange Nacht im Landesmuseum (13:04 Uhr) Im Landesmuseum Münster
geht an diesem Samstag die Ausstellung „Orte der Sehnsucht“ zu
Ende. Insgesamt haben mehr als 90.000 Kunstinteressierte die
Ausstellung besucht. Sie zeigt 550 Werke berühmter Maler, unter
anderem von Albrecht Dürer und Emil Nolde. Zum Abschluss lädt
das Landesmuseum am Samstag abend zu einer langen Nacht ein: Von
19 bis 24 Uhr ist der Eintritt frei.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.01.2009
Stadtmuseum feiert Jubiläum (13:43 Uhr) Mit einem Festakt und
gleich fünf Ausstellungen feiert das Stadtmuseum Münster in
diesem Jahr sein dreißigjähriges Jubiläum. Gezeigt werden unter
anderem die bekannten textilen Westfalenstoffe von Hanne-Nüte
Kämmerer und Fotos zur Motorisierung in Münster in den 50er und
60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Das Haus zählt zu den größten
stadthistorischen Museen in Deutschland.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 09.01.2009
Bochum: Neues Medizintechnikzentrum (12:50 Uhr) In Bochum hat
ein neues Medizintechnik-Zentrum seine Arbeit aufgenommen. In
den ehemaligen Räumen der Clinical House haben sich zwei neue
Unternehmen der Medizintechnik-Branche angesiedelt. Die Mathys
Orthopädie GmbH, eine Tochter des Schweizerischen
Implantatherstellers Mathys AG, hat von Bochum aus den Vertrieb
hochwertiger Orthopädieimplantate aufgenommen. Gemeinsam mit dem
Produzenten von Zahnimplantaten, Clinical House dental, werden
die über 6.000 Quadratmeter großen Räume neben dem Bergbaumuseum
zur Schulung und Fortbildung von Mitarbeitern und Medizinern
genutzt. Clinical House dental hatte sich 2007 vom
Mutterunternehmen abgekoppelt und wird ebenfalls von Bochum aus
deutschlandweit hochwertige Zahnimplantate vertreiben.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.01.2009
Islam-Institut zu Gaza-Konflikt (05:43 Uhr) Das Zentralinstitut
Islam-Archiv in Soest glaubt nicht an ein schnelle Lösung im
Gaza-Konflikt. Der Leiter des Archivs, Salim Abdullah sagte,
Frieden zwischen der Hamas und Israel sei Jahrzehnte nicht mehr
möglich. Ein Ende der Kämpfe könne nur ein hartes
internationales Durchgreifen bewirken, zum Beispiel indem
Geldzuflüsse gesperrt werden.
Niederländische Museen forschen nach NS-Raubkunst (10:50 Uhr)
Mehr als 400 Museen in den Niederlanden wollen ihre Bestände auf
Kunstwerke durchsuchen, die jüdischen Besitzern in der Nazi-Zeit
geraubt wurden.
Nach Angaben der Museumsvereinigung soll in den nächsten vier
Jahren ein vollständiger Katalog aller Objekte zusammengestellt
werden, an deren rechtmäßigem Erwerb Zweifel bestehen. Um wie
viele Kunstwerke es sich handeln könnte, sei völlig unklar. Bei
einer ähnlichen Suche in der staatlichen Niederländischen
Kunstsammlung wurde herausgefunden, dass 10 Prozent der
Kunstobjekte in der Nazi-Zeit enteignet oder zwangsverkauft
worden waren.
Nachrichten aus OWL vom 05.01.2009
Kunststiftung fördert die Region (10:36 Uhr) Die Kunststiftung
NRW wird in diesem Jahr ein Projekt in Ostwestfalen-Lippe
fördern. Die Ausstellung mit dem Titel "Mythos" im Lippischen
Landesmuseum in Detmold wird finanziell unterstützt. Sie gehört
zu rund 200 Projekten, für die die Landesstiftung insgesamt
sieben Mio. Euro ausgibt.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 05.01.2009
Bottrop: Jugendamt dreht im Ofenmuseum (10:23 Uhr) Das Bottroper
Jugendamt dreht heute im Ofenmuseum in Legden im Kreis Borken
Teile des Films "Der Zauberer von Oz". Vorlage ist der
Originalfilm von 1939 mit Judy Garland. Die Szenen werden ab
Februar im aktuellen Bottroper Musical-Projekt zu sehen sein.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 03.01.2009
Riesen-Kinderspielplatz, verbogene Eisenstangen und weitere
Veranstaltungstipps zum Wochenende (12:44 Uhr) Die Zentralhallen
im Hamm werden am Wochenende zum Riesen-Kinderspielplatz. Es
gibt Bauklötze und Rutschbahnen, Geschicklichkeitsspiele und
einen Fahrrad-Parcours. Ein Kinderkino zeigt Zeichentrick- und
Kurzfilme. In den Zentralhallen Hamm am Samstag und Sonntag von
11 bis 19 Uhr. - Die Shaolin-Mönche aus China: Jahrzehntelang
haben sie ihre Körper gestählt und können nun mit bloßer Hand
Eisenstangen verbiegen und Holzbretter zertrümmern. Eine tausend
Jahre alte Kunst. „Die Rückkehr der Shaolin“ heißt die rasante
Show in der Stadthalle Unna, am Sonntag um 15 Uhr30. - Die
Künste der Germanen sind das Thema im Gustav Lübke-Museum Hamm.
Die „Capella Antiqua Bambergensis“ spielt 1.000 Jahre alte Musik
auf historischen Instrumenten, am Samstag um 18 Uhr. Einen
Vortrag über das Wirtschaftswunderland Germanien vor 1.000
Jahren und früher ist hier am Sonntag zu hören, um 11.30 Uhr. -
Das „Winterleuchten“ im Westfalenpark Dortmund endet am Sonntag.
Bis dahin leuchten tausende bunter Lichter den Park, und
Märchenerzähler tragen Legenden aus aller Welt vor. Nur noch am
Samstag und Sonntag von 17 bis 22 Uhr.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.01.2009
Kulturelle Höhepunkte erwartet (09:57 Uhr) Das Münsterland
erwartet in diesem Jahr besonders viele Kultur-Veranstaltungen
mit überregionaler Bedeutung. Den Anfang macht schon am 9.
Januar das Internationale Jazzfestival in Münster. Daneben
stehen das Lyrikertreffen und das WDR-Musikfest in Münster auf
dem Programm. In Heek und Schöppingen feiern die
Landes-Musik-Akademie und das Künstlerdorf ihr 20jähriges
Bestehen. Auf besonders viele Gäste freut sich auch das
Römermuseum in Haltern. Es zeigt eine vielseitige Ausstellung zu
"2000 Jahre Varusschlacht".
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 02.01.2009
Hattingen: Publikumsmagnet Henrichshütte (15:47 Uhr) Der Leiter
der Hattinger Henrichshütte hat eine positive Bilanz des
vergangenen Jahres gezogen. Das Industriemuseum habe bei 200
Veranstaltungen mehr als 100.000 Besucher angezogen, ein Viertel
mehr als 2007, so Museumsdirektor Robert Laube. In diesem Jahr
feiert das Industriemuseum sein 20-jähriges Bestehen. Mit mehr
als drei Millionen Euro sollen der historische Teil der
Gebläsehalle sowie das Bessemer Stahlwerk saniert werden, um
dann auch für das Kulturhauptstadtjahr 2010 gewappnet zu sein.
Nachrichten aus OWL vom 02.01.2009
Paderborn feiert Meinwerk-Jahr (11:39 Uhr) Das Erzbistum
Paderborn hat das Jahr 2009 zum Meinwerk-Jahr erklärt. Mit
Konzerten und Vorträgen erinnert die katholische Kirche an
Bischof Meinwerk, der vor 1000 Jahren in Paderborn gewirkt hat.
Das Eröffnungskonzert ist am 9. Januar im Paderborner Dom.
Außerdem bereiten das Museum Kaiserpfalz und das Diözesanmuseum
eine große Ausstellung vor, die ab Oktober zu sehen ist.
Nachrichten aus OWL vom 29.12.2008
Rechte Szene in OWL-Museen (18:36 Uhr) Mehrere Museen in der
Region befürchten, dass sie im Varusjahr 2009 vermehrt zu
Pilgerstätten der Neonazi-Szene werden. Schon jetzt ziehen
Einrichtungen mit Nazi-Vergangenheit viele Besucher aus der
rechten Szene an. Dazu gehören das Kreismuseum Wewelsburg bei
Paderborn, das Widukindmuseum in Enger und das Freilichtmuseum
Oerlinghausen. Die Museen wollen jetzt ihre Mitarbeiter schulen.
Sie sollen Neonazis schon beim Verkauf der Eintrittskarte
erkennen und ihr demonstratives Auftreten verhindern.
Nachrichten aus OWL vom 22.12.2008
(12:25 Uhr) Die NRW-Stiftung unterstützt die Ausstellung zum
Varusjahr 2009 im Lippischen Landesmuseum in Detmold. Der
Stiftungs-Vorstand hat einen Zuschuss von rund 140000 Euro
bewilligt. Die Ausstellung wird im Mai von Bundeskanzlerin
Angela Merkel eröffnet.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.12.2008
Borusseum eröffnet (11:28 Uhr) Borussia Dortmund hat ein
Fußballmuseum. Das "Borusseum" wurde am Freitag offiziell
eröffnet. Zu den Gästen gehörten viele aktuelle und ehemalige
Spieler des Vereins. Das Museum befindet sich in der Nord-Ost
Ecke des Dortmunder Stadions. Finanziert haben es zum größten
Teil die Fans der Borussia. Bis zum 18. Januar kann das laut BVB
"schönste Fußball-Museum Deutschlands" nur in geführten Touren
besichtigt werden. Danach ist es täglich von 10 bis 18 Uhr
geöffnet. Neben Filmen, Trophäen und Trikots gibt es auch die
Gründungskneipe "Zum Wildschütz" als Nachbau zu sehen und
Karaoke mit BVB- Liedern zu hören.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.12.2008
Veranstaltungstipps zum Wochenende (11:21 Uhr) „Zeit ist Geld“
heißt eine neue Ausstellung in Dortmund. Zum Thema „Industrielle
Arbeitszeit und Zeiterfassung“ zeigt das Industrie-Museum Zeche
Zollern 2/4 Kontroll-Uhren und Schichtpläne. Die Ausstellung
demonstriert, wie sich der Mensch den Industrie-Arbeitszeiten
unterwerfen musste und fragt, wie die Uhr heutzutage auch das
Freizeit-Verhalten bestimmt. Ausstellungseröffnung ist am
Sonntag um 11.00 Uhr.
Weihnachtsparty im Dortmunder Freizeitzentrum West: Die
französische Ska-Band „Two Tone Club“ trifft auf das legendäre
Berliner Boom Orchestra. Die outer space association aus Bochum
bereitet das heimische Publikum auf die Exoten vor - am Samstag
um 19.00 Uhr.
In der Hammer Pauluskirche singt der Ruhrkohle Chor
Weihnachtslieder, am Samstag um 16.00 Uhr, der Gospelchor „The
Believers“ singt Spirituals in der Herz-Jesu-Kirche in Hamm
Bockum-Hövel - ebenfalls Samstag um 18.00 Uhr, hier ist der
Eintritt frei.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.12.2008
Borusseum wird eröffnet (17:46 Uhr) Der Fußball-Bundesligist
Borussia Dortmund feiert heute sein 99-jähriges Bestehen und
eröffnet am Abend sein "Borusseum". Die Museumseröffnung im
Dortmunder Stadion ist der Auftakt zu den
100-Jahr-Feierlichkeiten im kommenden Jahr. Das Museum haben die
Fans der Dortmunder zum größten Teil selbst finanziert. Die
Geschichte von Borussia Dortmund wird auf rund 1000
Quadratmetern erzählt. Neben Filmen, Trophäen und Trikots gibt
es auch die Gründungskneipe "Zum Wildschütz" als Nachbau zu
sehen und Karaoke mit BVB- Liedern zu hören.
Nachrichten aus OWL vom 19.12.2008
Erzbistum erhält Urkunden zurück (11:18 Uhr) Das Erzbistum
Paderborn hat wertvolle Urkunden aus dem zehnten Jahrhundert
zurückerhalten. Die Stücke waren ein Jahr lang gereinigt und
restauriert worden. Es sind die ältesten Urkunden im
Erzbistums-Archiv, darunter eine Schrift von Kaiser Otto I. aus
dem Jahre 964.
Nachrichten aus OWL vom 19.12.2008
MARTa Herford gut besucht (09:23 Uhr) Das Museum MARTa in
Herford konnte in diesem Jahr wieder deutlich steigende
Besucherzahlen verzeichnen. Mit über 70.000 Gästen sei man sehr
zufrieden, sagte Geschäftsführerin Helga Franzen. Sie führt den
Besuchereinbruch des Vorjahres auf das Finanzdebakel zurück,
durch das das Haus in die Schlagzeilen geraten war. Nachdem das
Museum bewiesen habe, dass mit dem vorgegebenen Jahresbudget ein
gutes Ausstellungsprogramm geboten werden könne, seien die
Besucher nun zurückgekehrt.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.12.2008
Dortmunder Rat für Fußballmuseum (00:25 Uhr) Die Stadt Dortmund
bleibt im Rennen um den Standort für das geplante „Deutsche
Fußballmuseum“. Der Rat beschloß gestern am späten Abend in
nichtöffentlicher Sitzung, dem Deutschen Fußball-Bund DFB
kostenlos ein Grundstück zur Verfügung zu stellen. Außerdem will
sich die Stadt an den Betriebskosten beteiligen, falls das
Museum wider Erwarten Verluste bringen sollte. Ende Januar will
der DFB entscheiden, ob Dortmund den Zuschlag erhält- oder der
letzte Mitbewerber, Gelsenkirchen.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.12.2008
Stiftung für Landesmuseum (11:54 Uhr) In Münster hat sich eine
neue Kunststiftung zugunsten des Landesmuseums gegründet.
Private Geldgeber wollen damit den Ankauf einzelner Kunstwerke
und besondere Ausstellungen in dem Museum unterstützen.
Nachrichten aus OWL vom 17.12.2008
Keine neue Geschichtsschreibung (07:52 Uhr) Der Fund eines
Schlachtfeldes aus der Antike im Harz hat keine Auswirkungen auf
die Erkenntnisse über die Varusschlacht. Die Gefechte zwischen
Germanen und Römern hätten sich weit nach der Varusschlacht
abgespielt, so ein Sprecher des Lippischen Landesmuseums in
Detmold. Die Funde im Harz belegten aber, dass die Römer auch
Jahrhunderte nach der Schlacht im Teutoburger Wald noch in
Germanien gekämpft haben.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.12.2008
Große Pläne für Hamaland-Museum (11:38 Uhr) Der Kreis Borken
will das Hamaland-Museum in Vreden ausbauen. Die Fläche des
stark sanierungsbedürftigen Gebäudes soll mehr als verdoppelt
werden - auf fast 5.000 Quadratmeter. Dort sollen in Zukunft
neben dem Heimatkundemuseum auch Archive und ein
landeskundliches Institut untergebracht werden. Der Umbau soll
rund 13 Millionen Euro kosten.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 13.12.2008
Gladbeck: Schüler recherchieren Stolpersteine (12:25 Uhr) Mit
einem besonderen Projekt erinnern Gladbecker Schüler an Menschen,
die Opfer des Nationalsozialismus wurden. In Zusammenarbeit mit
einem Kölner Künstler wird Ende März für jeden Betroffenen ein
so genannter Stolperstein verlegt. Stolpersteine sind
Gedenksteine in Gehwegen. Die Schüler recherchieren die
Geschichte jedes einzelnen Gladbeckers, der Opfer der
Nationalsozialisten wurde. Sie suchen im Stadtarchiv nach
Informationen und befragen Zeitzeugen. Die Schüler wollen auch
Pate jedes einzelnen Stolpersteins sein, das heißt, sie sammeln
Geld, um sie zu bezahlen. Zudem erarbeiten sie eine Ausstellung
zum Leben in Gladbeck während der Nazi-Zeit. Insgesamt
beteiligen sich sieben Schulen an dem Projekt. Sie werden vom
„Gladbecker Bündnis für Courage“ - ein Zusammenschluss aus
Gewerkschaften, Kirchen, Parteien und Flüchtlingshilfswerk -
unterstützt.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 13.12.2008
Avantgarde Ausstellung Ahlen (11:33 Uhr) Das Kunstmuseum in
Ahlen zeigt ab Sonntag mehr als einhundert Gemälde, Zeichnungen
und Photographien von Westfälischen Künstlern - darunter auch
Werke von Emil Schumacher und dem Ehepaar Becher. Die
Ausstellung dokumentiert das Schaffen der
Konrad-von-Soest-Preisträger in den vergangenen 50 Jahren. Der
Preis wird alle zwei Jahre vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe vergeben.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.12.2008
Teure Gebäude (16:34 Uhr) Der Stadt Münster laufen die Kosten
für ihre Gebäude davon. Allein für das kommende Jahr rechne man
mit Ausgaben u.a. für Schulen und Museen von weit über 30
Millionen Euro, so Finanzexperten der Stadt. Sie empfehlen, dass
sich die Stadt mittelfristig von einigen Immobilien trennt.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.12.2008
Bremer Kunst im Picasso-Museum (10:54 Uhr) Das Graphikmuseum
Pablo Picasso in Münster hat zehn Meisterwerke verschiedener
Künstler aus der Kunsthalle in Bremen erhalten. Darunter sind
auch drei Ölgemälde von Picasso. Das Graphikmuseum zeigt die
Ausstellung ab sofort dauerhaft für zwei Jahre, weil die
Kunsthalle in Bremen in dieser Zeit umgebaut wird. Insgesamt
schickt das Bremer Haus 200 Meisterwerke auf Reisen.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 12.12.2008
Gelsenkirchen: Stadt will Fußballmuseum (07:08 Uhr) Der Rat der
Stadt Gelsenkirchen hat sich in einer Resolution dafür
ausgesprochen, die Bewerbung um den Standort des Deutschen
Fußballmuseums beim DFB mit Nachdruck voranzutreiben. Im Fall
des Zuschlags werde der geplante Standort in der Nähe der
Schalke-Arena kostenlos zur Verfügung gestellt. Als Konkurrent
um den Standort ist nur noch Dortmund im Rennen.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.12.2008
Museum erhält 200 Rohlfs-Werke (16:38 Uhr)
Hagen hat seit Mittwoch die umfangreichste Sammlung des Malers
Christian Rohlfs. Der Neffe und Nachlassverwalter des Hagener
Künstlers schenkt dem Karl-Ernst-Osthaus-Museum insgesamt 200
Werke. Damit besitzt das Hagener Museum jetzt 500 Gemälde und
Zeichungen des Expressionisten. Sie werden im kommenden August
in einer Sonderausstellung präsentiert, wenn das renovierte
Museum wiedereröffnet wird. Rohlfs verbrachte die letzten 37
Jahre seines Lebens in Hagen und lehrte dort auch an der
ehemaligen Folkwangschule.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 09.12.2008
Ruhrgebiet: Nachhaltige Kulturhauptstadt (12:47 Uhr)
Bundestagspräsident Norbert Lammert erwartet von der
europäischen Kulturhauptstadt 2010 im Ruhrgebiet eine
nachhaltige Wirkung über das Festivaljahr hinaus. Das
Hauptstadtjahr müsse Impulse liefern, sagte der Unionspolitiker
in Bochum. Dazu gehörten der Bau von Museen und Konzerthäusern
wie in Essen und Bochum.
Nachrichten aus OWL vom 06.12.2008
Wohnungslose im Museum MARTa (18:58 Uhr) Im Museum MARTa in
Herford hat am Samstag ein Tag der offenen Tür für Menschen ohne
Wohnung stattgefunden. Organisiert wurde die Veranstaltung von
obdachlosen Herfordern. Für alle 300 Teilnehmer gab es Mittags
im Museum eine warme Mahlzeit. Unter ihnen waren rund 100
Obdachlose. Das Motto der Veranstaltung lautete: "Unsere Welt
ist nicht eure Welt". Dabei diskutierten die Obachlosen mit
Vertretern von Politik und sozialen Einrichtungen. Bei der
Veranstaltung wollten sie zeigen, wie arme Menschen in unserer
Gesellschaft ausgegrenzt werden.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 06.12.2008
Herne: Archäologen stellen Schuhe aus (10:24 Uhr) Im Museum für
Archäologie in Herne öffnet Samstag die Ausstellung „Schuhtick -
von kalten Füßen und heißen Sohlen“. Zu sehen sind unter anderem
Fellstiefel der Eiszeitjäger, Pumps von Marlene Dietrich und
Fußballschuhe von Jürgen Klinsmann. 400 Ausstellungsstücke
dokumentieren die Kulturgeschichte der Schuhe und erzählen
Geschichten. Ob praktisch, erotisch oder einfach nur
schick-„Schuhtick“ zeigt die bunte Schuhpalette quer durch alle
Epochen: etwa die älteste Sandale Europas aus Rinde und Bast
gefertigt, 4900 Jahre alt. Sie diente Bauern in Süddeutschland
zum Schutz vor Nässe, Kälte und Verletzungen. Schuhe schmücken
aber auch die Füße und können Aufschluss darüber geben, wie und
wo der Mensch lebt. So liefen Sklaven der römischen Antike
Barfuß, und rote Schuhe standen für Macht und Reichtum.
„Schuhtick“ präsentiert Geschichten und Geschichte über Schuhe-
verpackt in vier überdimensionale Schuhkartons. Außerdem können
Besucher sich auf einem Laufsteg probieren, etwa in so genannten
Schnabelschuhen aus dem Mittelalter und selbst Teil der
Ausstellung werden, wenn sie ihre eigenen Schuhgeschichten
erzählen.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 05.12.2008
Fördermittel für Schiffshebewerk bewilligt (16:45 Uhr) Die
Bezirksregierung Münster hat 600.000 Euro für die weitere
Erschließung des Industriemuseums "Altes Schiffshebewerk
Henrichenburg" in Waltrop bewilligt. So soll ein Aufzug
eingebaut werden, der Rollstuhlfahrern den Besuch der Anlage
ermöglicht. Für Kinder kann jetzt ein Wasserspielplatz
eingerichtet werden, auf dem sie das Leben am Kanal nachspielen
können.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.12.2008
Sehnsucht-Ausstellung gefragt (10:48 Uhr) Im Landesmuseum in
Münster haben bereits mehr als 50.000 Menschen die Ausstellung
"Orte der Sehnsucht" besucht. Seit Ende September präsentiert
sie mehr als 500 Werke zum Thema "Künstler auf Reisen". Die
Bilder unter anderem von Rubens, Dürer und Gauguin sind noch bis
Mitte Januar zu sehen.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.12.2008
Klee-Feininger-Ausstellung in Hamm (15:26 Uhr) Bilder der Maler
Paul Klee und Lyonel Feininger werden im kommenden Jahr in Hamm
ausgestellt. Von Ende Februar bis Ende Mai 2009 zeigt das
Gustav-Lübcke-Museum mehr als 80 Gemälde, Aquarelle und
Zeichnungen unter dem Titel "Malerfreunde am Bauhaus". Klee und
Feininger hatten in den 1920er Jahren gemeinsam am Bauhaus in
Weimar gearbeitet. Die Bilder für die Ausstellung in Hamm
stammen aus bedeutenden nationalen und internationalen privaten
und öffentlichen Sammlungen.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 02.12.2008
Museumsschau zu Jung-Stilling (11:43 Uhr) Das Hilchenbacher
Stadtmuseum zeigt eine Ausstellung zu dem Wissenschaftler und
Schriftsteller Jung-Stilling. In der Museumsschau in der
Wilhelmsburg sind unter anderem Kupferstiche, Portraits,
Originalbriefe und Exponate aus seinem Leben zu sehen. Johann
Heinrich Jung-Stilling war 1740 im Ortsteil Grund geboren
worden. Im 18 Jahrhundert war er ein bekannter Arzt,
Wissenschaftler und Schriftsteller. Zu seinen Freunden gehörte
Johann Wolfgang von Goethe.
INFO
LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstrasse 38
Erbdrostenhof
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de
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