[WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe, 23.01.05.03.2009
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Do Apr 2 11:16:10 CEST 2009
Von: "Manfred Hartmann" <Manfred.Hartmann at lwl.org>
Datum: 06.03.2009, 11:32
AKTUELL
SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]
Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/
Nachrichten aus OWL vom 05.03.2009
Archive helfen Kölner Stadtarchiv (14:05 Uhr) Nach dem Einsturz
des Kölner Stadtarchivs haben viele Archive aus der Region
Hilfe angeboten. Das Staatsarchiv in Detmold erklärte sich
bereit, gerettetes Material einzulagern. Das Stadtarchiv
Bielefeld will Kartons und Mappen für die Archivierung
beisteuern und den Kölner Kollegen helfen, eine neue Bibliothek
aufzubauen.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 05.03.2009
Ruhrgebiet: Fußballmuseum kommt Ende April (08:35 Uhr) Am 24.
April entscheidet der Deutsche Fußball-Bund in Düsseldorf, wo
das nationale Fußballmuseum angesiedelt werden soll. Die 250
Delegierten müssen sich zwischen Dortmund und Gelsenkirchen
entscheiden. Mit der Vergabe des Fußballmuseums an einen der
Reviernachbarn wolle man zeigen, dass in "NRW das Herz des
Fußballs" schlage, sagte DFB-Sprecher Harald Stenger.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.03.2009
Bilanz der Chagall-Ausstellung (08:11 Uhr) Die große
Chagall-Ausstellung im Graphikmuseum Pablo Picasso in Münster
haben mehr als 52.000 Menschen gesehen. Damit seien wesentlich
mehr Besucher gekommen als erwartet, sagte eine
Museumssprecherin. Die Ausstellung zeigt rund 100, zum Teil
selten gezeigte Gemälde, Zeichnungen und Grafiken Marc Chagalls.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 04.03.2009
Archivamt hilft Köln (15:18 Uhr) Restauratoren des
westfälischen Archivamtes in Münster helfen in Köln nach dem
Einsturz des historischen Stadtarchives.So bergen sie Urkunden
und anderes Archivmaterial. Das Archivamt ist auf die
Wiederherstellung alter Schriften und Urkunden spezialisiert.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.02.2009
Neue Ausstellung im Römermuseum (11:45 Uhr) Im Römermuseum in
Haltern wird die große Ausstellung "Imperium" vorbereitet. Das
Museum hat deshalb ab Montag bis zum 16. Mai geschlossen. Die
neue Ausstellung beschäftigt sich mit dem Thema 2000 Jahre
Varusschlacht. Bis zum Ausstellungsende am 11. Oktober erwartet
das Römermuseum weit mehr als 100.000 Besucher.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.02.2009
Ausstellung: Tod in der Rockmusik (17:18 Uhr) Das Gronauer
Rock- und Popmuseum eröffnet am Sonntag eine Auststellung, die
sich mit dem Tod und dem Sterben befasst. Wie Rockmusiker das
Thema Tod verarbeiten, zeigen vor allem Plattencover,
Musiktexte und Videoclips. Die Ausstellung endet am 26. April.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.02.2009
Varus-Schlacht-Ausstellung gefragt (11:36 Uhr) Die kommende
Ausstellung "Imperium" des Römermuseums in Haltern ist bereits
drei Monate vor der Eröffnung stark gefragt. Wie das Museum
mitteilte, wurden schon 400 Führungen gebucht. Insgesamt drei
große Ausstellungen in Haltern, Detmold und Kalkriese zeigen ab
Mitte Mai archäologische Funde und römische Kunstwerke, die die
Varus-Schlacht vor 2.000 Jahren dokumentieren.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 25.02.2009
Kunst- und Antiquitätentage beginnen (14:07 Uhr) Mit einer
Vernissage beginnen am Abend die 33. Kunst- und
Antiquitätentage in der Halle Münsterland. Bis Sonntag
präsentieren 70 Aussteller unter anderem Schmuck, Möbel,
Grafiken, Porzellan und Spielzeug. In einer Sonderschau zeigt
das Grafikmuseum Pablo Picasso Werke des Meisters. Trotz
Wirtschaftskrise rechnen die Veranstalter weder mit einem
Besucherrückgang noch mit nachlassender Kauflust.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.02.2009
Siegener Dorf im Freilichtmuseum Detmold (14:05 Uhr) Das
westfälische Freilichtmuseum in Detmold plant eine Attraktion
mit Exponaten aus dem Siegerland. Heimatforscher im Siegerland
suchen gegenwärtig nach Gebäuden, die im Museum platziert
werden können.
Nachrichten aus OWL vom 24.02.2009
Freilichtmuseum baut aus (10:36 Uhr) Das Westfälische
Freilichtmuseum in Detmold will sein Angebot ausbauen. Mit rund
15 Häusern soll ein Siegerland-Dorf im Stil der 60er Jahre
enstehen. Als erstes Objekt für das neue Dorf hat sich das
größte deutsche Freilichtmuseum eine Tankstelle gesichert.
Nachrichten aus OWL vom 23.02.2009
Freilichtmuseum profiliert sich (16:17 Uhr) Das Westfälische
Freilichtmuseum in Detmold hat zwei neue Magazine in Betrieb
genommen. Die Aufbewahrung von rund 300.000 Gegenständen kann
nun schonend und energiesparend erfolgen. Auch die rund 2500
Gemälde des Museums werden dort gelagert. [Nach oben]
Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.02.2009
"Minox"-Ausstellung in Iserlohn (12:43 Uhr) Im Stadtmuseum
Iserlohn ist ab Sonntag die Ausstellung „Minox - Kameralegende
nicht nur für Spione“ zu sehen. Sie informiert über die
Geschichte der Kleinstbildkamera, die auch von Geheimdiensten
eingesetzt wurde. Das erste Modell, das der Erfinder Walter
Zapp in den 30er Jahren entwickelte, war etwa so groß wie eine
Zigarre.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.02.2009
Entscheidung über Fußball-Museum im April (12:38 Uhr) Die
Entscheidung, ob das nationale Fußball-Museum nach Dortmund
kommt, fällt Ende April. Dann will sich der Deutsche Fußball
Bund in einer außerordentlichen Sitzung auf einen Standort
festlegen. Sicher ist, dass das Museum ins Ruhrgebiet kommt,
offen ist aber noch, ob Dortmund oder Gelsenkirchen den
Zuschlag bekommt. Eine Eröffnung ist für das Jahr 2012
angedacht. 14 Städte in Deutschland wollten das Projekt
verwirklichen, darunter auch Berlin, Frankfurt und Köln.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.02.2009
Veranstaltungstipps zum Wochenende (12:37 Uhr) Das Gustav-Lübke
Museum in Hamm zeigt Bilder von Lyonel Feininger und Paul Klee.
Beide Maler arbeiteten in den 20er Jahren an der weltbekannten
Weimarer Kunstschule „Bauhaus“. 80 Gemälde und Zeichnungen aus
bedeutenden nationalen und internationalen Sammlungen sollen
zeigen, wie sich Feininger und Klee gegenseitig beeinflusst
haben. Die Ausstellung öffnet am Sonntag um 11 Uhr. - „Me and
my Cello“ nennt Rebecca Carrington ihr Musik-Kabarett. Das
Cello namens „Joe“ klingt mal wie ein Dudelsack, mal wie eine
Flamenco-Gitarre. Dazu spielt Rebecca Carrington Luft-Trompete.
Dabei ist sie eine studierte Musikerin und spielte beim London
Symphony Orchestra. Das war ihr aber zu ernst. Jetzt macht sie
Spaß in der Rohrmeisterei Schwerte, am Samstag um 20 Uhr. -
Helau und Alaaf rufen Beppo Besen, Klodwig Bürste und der
strubbelige Moppel. "Die Schmuddels feiern Karneval" ist
Puppen-Comedy für Kinder ab fünf Jahren im Fletch Bizzel in
Dortmund, am Samstag um 15 Uhr, am Sonntag um elf Uhr.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 23.02.2009
Luisenhütte stärker besucht (12:00 Uhr) Die Luisenhütte in
Balve-Woklum, ein technisches Denkmal, hatte im vergangenen
Jahr wieder mehr Besucher als im Vorjahr. Insgesamt kamen knapp
7.800 Gäste. Das waren über 2.000 mehr als im Jahr 2007. Nach
Angaben der Museumsleitung hat sich vor allem das bessere
Wetter positiv ausgewirkt. Allerdings sei die Luisenhütte noch
zu wenig bekannt. Deshalb soll die Werbung verbessert werden.
Eine spezielle Broschüre mit museumspädagogischen Angeboten
soll vor allem Schulen als neue Kunden werben.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 18.02.2009
Toulouse-Lautrec-Ausstellung ab März (08:58 Uhr) "Henri de
Toulouse-Lautrec und Stars vom Montmartre" sind vom 1. März bis
zum 21. Juni im Schloss Cappenberg in Selm zu sehen. Das Museum
zeigt mehr als 100 Originaldruckgrafiken und Bücher, die die
künstlerische Entwicklung des Malers nachzeichnen.
Toulouse-Lautrec gilt als einer der bedeutendsten Chronisten
der Belle Époque. Er fand seine Themen vor allem in den Bars,
Cafés und Variétés des Montmartre in Paris
Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.02.2009
Erste Ehrenamtskarten ausgegeben (11:07 Uhr) Rund 400 Bürger
haben innerhalb der letzten Monate eine Ehrenamtskarte in
Siegen beantragt und gestern abend überreicht bekommen. Damit
ist die Stadt Siegen landesweit Spitzenreiter bei der
Verteilung der Karten. Die Inhaber bekommen Ermäßigungen in
Hallenbädern und Museen. Um die Karte zu erhalten, müssen sie
seit mindestens drei Jahren fünf Stunden in der Woche
ehrenamtlich engagiert gewesen sein. Bisher haben nur wenige
Städte in Nordrhein-Westfalen die Ehrenamtskarte eingeführt.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.02.2009
Ausstellung: "Sonderzüge in den Tod" (13:04 Uhr) Im Jüdischen
Museum in Dorsten wird ab Sonntag die Wanderausstellung
"Sonderzüge in den Tod" gezeigt. Die Exponate widmen sich der
Rolle der Reichsbahn bei der Deportation von Juden während der
NS-Zeit. An den Transporten in Arbeits- und Konzentrationslager
verdiente die Reichsbahn erheblich. Aus dem Münsterland gingen
diese Transporte meist nach Riga. Die Ausstellung ist bis zum
8. März in Dorsten zu sehen.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 13.02.2009
"Heimvorteil" im Ostwall-Museum (17:16 Uhr) Mit der Ausstellung
"Heimvorteil 11:1" verabschiedet sich das Dortmunder Museum am
Ostwall von seinem jetzigen Standort. Elf Künstler setzen die
Räume des Hauses noch einmal in Szene. Im Sommer wird das
Museum nach rund 60 Jahren am Standort Ostwall schließen. Im
Kulturhauptstadtjahr 2010 soll es im sanierten Dortmunder
U-Turm wieder eröffnen
Nachrichten aus OWL vom 13.02.2009
Ausstellung Nazi-Justiz (16:12 Uhr) Über die Justiz in der
Nazi-Zeit informiert ab Sonntag das Historische Museum
Bielefeld. Für sechs Wochen steht dort eine Wanderausstellung
über Wehrmachtsgerichte und ihre Urteile. Gleichzeitig
informiert eine regionale Initiative über die NS-Justiz in
Ostwestfalen-Lippe. Im Zentrum steht das Gefangenenlager
Oberems, in dem Tausende Menschen für kleine Vergehen über
Jahre festgehalten wurden. Bielefelder Studenten haben zusammen
mit dem Verein für Zeitgeschichte und regionale
Erinnerungskultur die Schicksale nachrecherchiert.
Nachrichten aus OWL vom 13.02.2009
Landesverband Lippe zum Nationalpark (15:48 Uhr) Der
Landesverband Lippe will entschädigt werden, wenn er Flächen
für einen geplanten Nationalpark zur Verfügung stellt. Dem
Landesverband gehört etwa die Hälfte der Wälder im geplanten
Nationalpark in Lippe. Dazu gehören auch das Hermannsdenkmal
und die Externsteine. Ihr Unterhalt und kulturelle
Einrichtungen wie die Lippische Landsbibliothek und das
Landesmuseum in Detmold werden über den Holz-Verkauf aus
verbandseigenen Wäldern finanziert. In einem Nationalpark ist
die kommerzielle Nutzung nur noch eingeschränkt möglich.
Sollten diese Einnahmen aber wegfallen, ließe sich das
Kulturangebot nicht mehr finanzieren, so Verbandsvorsteher Dr.
Andreas Kasper.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 12.02.2009
Urzeit-Ausstellung in Arnsberg (16:25 Uhr) Im Sauerlandmuseum
in Arnsberg wird am Wochenende eine Ausstellung zur Entwicklung
des Lebens in der Region eröffnet. Unter dem Titel „Eine Reise
durch die Urzeit“ startet sie in der Zeit vor mehr als 500
Millionen Jahren. Neben originalgroßen Modellen sind auch
Dino-Funde aus Brilon-Nehden zu sehen.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.02.2009
Feuer fahrlässig entfacht (10:30 Uhr) Die Ursache des Brandes
in einem Künstleratelier in Schwerte ist fahrlässige
Brandstiftung. Davon geht die Polizei inzwischen aus. Nach
ersten Ermittlungen wurde das Feuer durch Schweißarbeiten
verursacht. Dabei wurden fast alle Werke des
Installationskünstlers Thomas Klegin zerstört. Der
Design-Professor bereitet zur Zeit eine Ausstellung für das
Dortmunder Museum am Ostwall vor. Einen Teil seiner
Installationen hatte er dort bereits untergebracht, so dass
diese vom Feuer verschont blieben.
Nachrichten aus OWL vom 10.02.2009
Geldspritze für Falkenburg (17:37 Uhr) Die Sanierung der
Falkenburg-Ruine in Detmold kann weitergehen. Der Bund hat
Denkmalschutzgelder in Höhe von 175.000 Euro bewilligt. Damit
können weitere Grabungen finanziert werden. Die Falkenburg
wurde im 12. Jahrhundert von lippischen Fürsten errichtet und
gilt als die „Wiege des Landes Lippe“. Seit vier Jahren
restaurieren der Falkenburg-Verein und das Westfälische Museum
für Archäologie die Burganlage. Sie wollen später die Ruine für
Besucher zugänglich machen.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 09.02.2009
Weniger Besucher auf der Burg Altena (17:23 Uhr) Im vergangenen
Jahr haben deutlich weniger Menschen die Burg Altena und das
deutsche Drahtmuseum besucht als im Jahr 2007. Die Burg zählte
rund 61.500 Besucher und damit knapp sieben Prozent weniger als
im Vorjahr. Nach Auskunft des Museumsleiters haben die
Bauarbeiten an den Mauern und den Burghöfen vor allem in der
zweiten Jahreshälfte Besucher abgehalten. Das Deutsche
Drahtmuseum hatte gut 13.000 Besucher, das waren fünf Prozent
weniger als im Vorjahr.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 09.02.2009
Ehrenamtskarte Kreis Siegen wird ausgegeben (15:13 Uhr) Der
Kreis Siegen-Wittgenstein gibt von heute an Ehrenamtskarten
aus. NRW-Familienminister Armin Laschet verteilt am Nachmittag
in einer Feierstunde die ersten Karten an einige Bürger. Wer
seit mindestens drei Jahren fünf Stunden in der Woche
ehrenamtlich arbeitet, bekommt Vergünstigungen u.a. in
Hallenbädern, Museen und Büchereien. Bisher haben mehr als 550
Menschen aus Vereinen und Initiativen die Karte beantragt. Der
Kreis Siegen-Wittgenstein ist in NRW der erste Flächenkreis,
der die Karte ausstellt.
Nachrichten aus OWL vom 07.02.2009
Messe "Zukunft und Beruf" (18:46 Uhr) Eine positive Bilanz der
Messe "Zukunft & Beruf" zieht das Heinz Nixdorf Museums-Forum
in Paderborn. Rund 9000 Schüler und Studenten haben sich
während der dreitägigen Ausstellung über die Berufswelt
informiert. Besonders gefragt waren in diesem Jahr Sport- und
Gesundheitsberufe. Zufrieden sind die Aussteller auch mit dem
Interesse junger Menschen an Informationstechnologie und
Ingenieurswesen. Bereiche, die in Zukunft viel Nachwuchs
benötigen.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 07.02.2009
Barlach und Kollwitz (13:08 Uhr) Im Bocholter Stadtmuseum wird
am Sonntag eine Ausstellung mit Werken von Ernst Barlach und
Käthe Kollwitz eröffnet. Zu sehen sind Grafiken und Plastiken,
in denen sich die beiden Künstler gegenseitig beeinflussten und
zitierten. Gezeigt wird auch ein Gipsmodell des berühmten
'schwebenden Engels von Güstrow' der das Gesicht von Käthe
Kollwitz trägt. Die Nazis hatten das Original 1937 aus dem Dom
entfernt und eingeschmolzen.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.02.2009
Preußen in Hamm (11:49 Uhr) Im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm
eröffnet am Sonntag eine Ausstellung zum preußischen Hamm. Mit
der Rolle Preußens in Westdeutschland befassen sich in diesem
Jahr insgesamt acht Museen. Die Ausstellung im Hamm porträtiert
wichtige Persönlichkeiten der preußischen Politik wie
Generalleutnant Carl Friedrich von Wolffersdorff oder Karl
Freiherr vom Stein und veranschaulicht ihre Bedeutung für die
Geschichte der Stadt Hamm: Mit ihnen begann in der Lippestadt
um 1800 der Aufbruch in die Moderne.
Nachrichten aus OWL vom 05.02.2009
MARTa Herford wird erweitert (18:40 Uhr) Das Museum MARTa in
Herford wird erweitert. Für knapp drei Millionen Euro entsteht
in der direkten Nachbarschaft ein Depot für die ständige
Sammlung des Hauses. Finanziert wird das Ganze nach Angaben der
Museumsleitung aus eigenen Mitteln. Das MARTa besitzt rund 130
Werke namhafter zeitgenössischer Künstler.
Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.02.2009
Glockenmuseum soll wachsen (06:35 Uhr) Das Glockenmuseum in
Gescher soll erweitert und saniert werden. Geplant ist eine
zusätzliche Ausstellungshalle. Außerdem sollen die
Heizungsanlage erneuert und behindertengerechte Toiletten
eingebaut werden. Die Kosten wurden gestern im Bauausschuss mit
rund 500.000 Euro beziffert. Mit dem Umbau kann frühestens im
Jahr 2010 begonnen werden. [Nach oben]
Radionachrichten vom 04.02.2009
Picasso-Ausstellung bricht Rekorde (17:53 Uhr) Knapp 800.000
Besucher haben in Paris die Ausstellung "Picasso und die
Meister" gesehen, die Anfang dieser Woche zu Ende gegangen ist.
Damit war sie eine der bestbesuchten, mit fünf Millionen Euro
aber auch teuerste Kunstschau in Frankreich. Im Durchschnitt
seien jeden Tag 7.000 Menschen gekommen, erklärte der Verbund
der nationalen Museen. Wegen des großen Andrangs war die
Ausstellung im Grand Palais zuletzt vier Tage und drei Nächte
hintereinander geöffnet.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 04.02.2009
Hagen bewirbt Kunstquartier (16:20 Uhr) Die Stadt Hagen will
ihr neues Kunst- und Museumsquartier bundesweit bekannt machen.
Beauftragt wurde eine Wuppertaler Werbeagentur. Mit dem Slogan
"Auf, auf!" wirbt sie auf Plakaten und im Internet für die
Eröffnung des Karl-Ernst-Osthaus- und Emil-Schumacher-Museums
am 28. August. Die Kampagne kostet 300.000 Euro und wird vom
Land NRW, der Stadt Hagen und der Schumacher-Stiftung
finanziert.
Nachrichten aus OWL vom 04.02.2009
Dalheim bleibt teuer (08:35 Uhr) Die hohen Verluste bei der
Stiftung Kloster Dalheim werden vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe übernommen. Ziel sei es, das Klostermuseum bei
Lichtenau dauerhaft zu erhalten, heißt es in einem Papier, das
heute im Kulturausschuss des LWL diskutiert wird. Der
Landschaftsverband rechnet weiterhin mit Defiziten von bis zu
einer halben Million Euro pro Jahr. Um mehr Einnahmen zu
erzielen, sollen demnächst die Eintrittspreise erhöht werden.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 31.01.2009
Preußen-Ausstellung in Lüdenscheid (13:14 Uhr) Im Lüdenscheider
Geschichtsmuseum beginnt am Sonntag um 11 Uhr eine Ausstellung
zur Geschichte der Preußen. Bedeutende Gebiete Westfalens wie
die Grafschaft Mark fielen vor 400 Jahren unter preußische
Herrschaft. 420 Bilder und Objekte verdeutlichen die Bedeutung
der Militärmacht, aber auch, wie die Herrscher aus dem Osten
hier Wirtschaft, Straßenbau und Kultur unterstützten. Möglich
ist die 20.000 Euro teure Ausstellung, weil das Land NRW und
der Verein für die Geschichte Preußens den größten Teil der
Kosten übernehmen.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 31.01.2009
Preußen-Ausstellung in Lüdenscheid (10:38 Uhr) In Lüdenscheid
beginnt morgen um 11 Uhr eine große Ausstellung zur Geschichte
der Preußen. Vor 400 Jahren fielen bedeutende Gebiete
Westfalens wie die Grafschaft Mark, unter preußische
Herrschaft. Das Lüdenscheider Geschichtsmuseum hat darum seine
bislang aufwändigste Ausstellung zusammengetragen. Auch auf der
Burg Altena beschäftigt sich ab morgen eine Ausstellung mit der
Geschichte der Preußen. Undzwar mit dem Streit um den
Wiederaufbau der Burg vor 100 Jahren.
Nachrichten aus OWL vom 30.01.2009
Neuer MARTa-Direktor vorgestellt (05:58 Uhr) Im MARTa Herford
hat sich am Abend der neue Museumsdirektor der Öffentlichkeit
vorgestellt. Roland Nachtigäller hatte dazu zeitgenössische
Künstler eingeladen, die den Gästen Einblicke in die aktuelle
Kunstszene gaben. Nachtigäller hat die Leitung des Museums
MARTa zum Jahreswechsel übernommen und damit die Nachfolge von
Jan Hoet angetreten. Zuvor leitete der 49-Jährige die
Städtische Galerie im niedersächsischen Nordhorn.
Nachrichten aus OWL vom 29.01.2009
Kanzlerin eröffnet Ausstellung in Detmold (15:58 Uhr)
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am 15. Mai die Ausstellungen
zum Varusjahr in Detmold eröffnen. 2000 Jahre nach der Schlacht
soll gezeigt werden, wie der Cheruskerfürst Arminius die Römer
besiegen konnte und welche Bedeutung die Schlacht am
Teutoburger Wald für die Geschichte hatte. Das Lippische
Landesmuseum dokumentiert dabei den "Mythos Herrmann",der in
über 300 Opern, Kunst- und Literaturwerken bearbeitet wurde.
Zwei Ausstellungen in Kalkriese und Haltern am See beleuchten
weitere Schwerpunkte der Varusschlacht.
Nachrichten aus OWL vom 26.01.2009
Herford will Ingenieursnachwuchs fördern (16:44 Uhr) Die Stadt
und die Wirtschaftsinitiative des Kreises Herford wollen enger
mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zusammenarbeiten.
Gemeinsam will man in der Wirtschaft für die duale
Ingenieursausbildung werben. Unternehmen aus der Region sollen
sich so künftig besser über die Nachwuchsförderung von
Ingenieuren informieren können. Als erster Schritt ist ein
Informationsbüro der Hochschule in der Nähe des Herforder
Museums MARTa geplant.
Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.01.2009
Verleihung August-Macke-Preis (13:26 Uhr) Die japanische
Künstlerin Leiko Ikemura erhielt am Samstag den
August-Macke-Preis des Hochsauerland-Kreises. Er ist mit 20.000
Euro der höchstdotierte Kunstpreis Südwestfalens. Weitere
20.000 Euro kostet ihre Ausstellung im Herbst im Arnsberger
Sauerland-Museum. Die 57-jährige Malerin und Bildhauerin aus
Köln wurde damit für ihre Verbindung europäischer
Darstellungsformen mit dem Geist Japans ausgezeichnet. Die
Verleihung fand in der Christus-Kirche in Meschede statt.
Nachrichten vom Niederrhein vom 24.01.2009
"Wir sind Preußen" (11:09 Uhr) Fünf Museen im Rheinland und in
Westfalen graben an den Wurzeln Nordrhein-Westfalens. "Wir sind
Preußen" heißt das Projekt, das ab Februar die Rolle der Region
bei der Entstehung und Entwicklung Preußens dokumentiert. Das
teilte das Preußen-Museum in Wesel mit. Gezeigt werden in den
historischen Ausstellungen Dokumente, Akten, Bilder und andere
"Reliquien" preußischer Herrschaft zwischen Rhein und Weser.
Das Themenspektrum reicht von Preußens "Aufbruch im Westen"
über die Rolle Westfalens als "Laboratorium der Moderne"
Preußens bis zum Widerstand gegen die Herrschaft Napoleons.
Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 23.01.2009
Entscheidung über Fußball-Museum vertagt (15:42 Uhr) Der
Deutsche Fußball-Bund hat die Entscheidung über den Standort
des geplanten "Nationalen Fußball-Museums" vertagt. Der DFB
will aber weiterhin nur mit Dortmund und Gelsenkirchen über das
Museum sprechen. Die beiden Ruhrgebietsstädte seien die einzig
verbliebenen Kandidaten, sofern sie ein wirtschaftlich
tragfähiges Konzept umsetzen könnten. Darüber hinaus würden
keine Verhandlungen mit anderen Städten geführt, so der DFB. In
den vergangenen Tagen hatte es geheissen, auch Köln sei wieder
als Standort des Fußball-Museums im Gespräch.
Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 24.01.2009
Ruhrgebiet: Einheitliches Archiv für "Ruhrgedächtnis" (09:35
Uhr) Das "Gedächtnis des Ruhrgebiets" soll als einheitliches
Archiv der Industriegeschichte entstehen. Dafür setzt sich der
Regionalverband Ruhr und die Bibliothek des Ruhrgebiets in
Bochum ein. Dort diskutierten Freitagabend 150 Wissenschaftler
über eine gemeinsame Identität der Region. Das Ruhrgebiet hat
bislang keinen Ort, wo das regionale Gedächtnis zu Hause ist.
So die Bilanz des Treffens von Geschichtswissenschaftlern und
Archivaren im Haus der Geschichte in Bochum. In den
Anfangsjahren der Industrialisierung wurde nur ausschnittsweise
archiviert: Stadtarchive sammelten Kommunalakten, Bergbau- und
Unternehmensarchive konzentrieren sich auf ihre Branche. Doch
Kultur und private Lebensgeschichte sind nur fragmentarisch
gespeichert. Eine Ursache dafür ist, dass bislang finanzstarke
Institutionen im Ruhrgebiet fehlen, die dies übernehmen könnten.
INFO
LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstrasse 38
Erbdrostenhof
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de
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