[WestG] [AKT] Vreden: Missa Nova, 16.11.2008

Marcus Weidner Marcus.Weidner at lwl.org
Di Nov 11 09:28:07 CET 2008


Von: "Hubert Krandick" <hubert.krandick at vreden.de>
Datum: 11.11.2008, 08:22


AKTUELL

"Missa Nova" von Söntgen und geistliche Musik des süddeutschen Barock
schließen am 16.11.2008,19.00 Uhr, die Reihe "Variationen" im Kulturraum
Stiftskirche ab. 

Quasi eine Uraufführung bringt das vierte und letzte Konzert der Reihe
"Variationen" im November 2008: die 1746 speziell für Vreden entstandene
"Missa Nova" von Johann C. T. Söntgen, seinerzeit Organist an der
Pfarrkirche. Die Noten der Messe finden sich in einem Graduale aus dem
18. Jahrhundert im Vredener Hamaland-Museum und gehören zu den wenigen
überlieferten Belegen an Vredener Musikalien. Inhaltlich wird an dem
Abend die Missa Nova um geistliche Musik des süddeutschen Barock
ergänzt, nämlich drei Kirchen-Sonaten von Mozart (KV 66 – 68),
geistliche Lieder von Valentin Rathgeber "Ohrenvergnügendes und
Gemüthergötzendes Tafelconfect (Augsburg 1733 – 1746), und eine
Sinfonie von Johann Georg Zechner (Graz/Bad Aussee, ca. 1750). Die
Vredener orientierten sich an der Musik des katholischen
Süddeutschlands, so dass diese Musik einen starken Einfluss auf die
in Vreden gespielte Musik gehabt hat und gemeinsam aufgeführt werden
kann. Herr Bernd Sikora wird die Zusammenhänge zwischen der Musik des
süddeutschen Barock und der im kath. Westmünsterland gespielten Musik
erläutern. Die Person des Komponisten Söntgen wird von Herrn Dr. Volker
Tschuschke kurz vorgestellt. 

Für die Aufführung konnten Frau Ursula van der Linde-Bancken (Violine),
Frau Tina Nijman-Hirte (Violine) und Frau Martha Walczak (Violoncello)
als Instrumentalistinnen gewonnen werden. 

Die Frauen-Projekt-Schola wird bei der Söntgen-Messe durch einen
kleinen Chor Vredener Kinder ergänzt. Das Konzert setzt einen würdigen
Schlusspunkt für eine rundum gelungene und hochkarätige
Veranstaltungsreihe - die ohne Eintrittskosten auskam und deshalb ohne
die großzügigen Spenden der Besucher und Sponsoren (Bürgerstiftung
Vreden und Sparkassenstiftung Vreden) nicht denkbar gewesen wäre. Der
Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.