[WestG] [AKT] Wechsel an der Spitze des Heimatgebietes Muensterland

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Mo Apr 7 09:13:03 CEST 2008


Von: "Kreis Borken" <info at presse-service.de>
Datum: 04.04.2008, 15:53


AKTUELL

Wechsel an der Spitze des Heimatgebietes Münsterland
Theodor Reimann aus Ascheberg-Herbern löst Wolfgang Feldhege aus 
Bocholt ab

Theodor Reimann aus Ascheberg-Herbern ist neuer Vorsitzender des 
Heimatgebietes Münsterland im Westfälischen Heimatbund. Er tritt 
damit die Nachfolge von Wolfgang Feldhege aus Bocholt an. Der 
Vorsitz wechselt alle drei Jahre unter den fünf 
Kreisheimatpflegerinnen und –pflegern aus dem Münsterland.

Sie trafen sich jetzt mit den Vertreterinnen und Vertretern 
einiger Heimatvereine und Dr. Edeltraud Klueting, der 
Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes, zu einer 
Arbeitstagung im kreiseigenen Hamaland-Museum in Vreden. 
Wolfgang Feldhege dankte "für die Unterstützung im besten 
gegenseitigen Vertrauen" und wünschte seinem Nachfolger, der 
Kreisheimatpfleger in Coesfeld ist, alles Gute für seine 
Aufgabe.

Dazu gehört unter anderem die Unterstützung bei der Organisation 
der jährlichen Heimatgebietstage. In diesem Jahr treffen sich 
die Heimatvereine aus der Region am 23. August in Münster. Ruth 
Betz, Stadtheimatpflegerin in Münster, stellte das Programm vor. 
Nach dem Treffen im Mühlenhof folgt ein Empfang im Rathaus. Am 
Nachmittag können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 
vier Exkursionen wählen.

Ein weiterer Höhepunkt für die Heimatfreunde aus dem Münsterland 
folgt am 21. September. An diesem Tag sollen die Glocken 
Westfalens und der angrenzenden niederländischen Provinzen im 
Mittelpunkt stehen. In Gescher findet dann ein großer Glockentag 
statt, dem weitere Aktivitäten folgen sollen. Der zuständige 
Arbeitskreis hat bereits die Entwicklung einer "Glockenroute" 
durch die Region im Blick. Der Sprecher des Arbeitskreises, 
Franz-Josef Menker aus Gescher, stellte die Planungen vor.

In die letzte Phase geht zurzeit der Plattdeutsche 
Lesewettbewerb in der Region. In den Kreisen Borken und 
Steinfurt und der Stadt Münster haben die Endausscheidungen 
bereits stattgefunden, der Kreis Coesfeld folgt am 26. April. 
Knapp 150 Schulen beteiligten sich an dem Wettbewerb, der seit 
einigen Jahren mit den Kreisentscheiden endet. Darin sehen die 
Vertreter der Heimatbewegung aber auch Vorteile. "Der große 
westfälische Wettbewerb hat durchaus seine Tücken", verwies Dr. 
Edeltraud Klueting vom Westfälischen Heimatbund auf die 
verschiedenen Ausprägungen des Plattdeutschen zwischen 
Münsterland und Minden-Ravensberg.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitstagung nutzten den 
Besuch im Westmünsterland gleichzeitig für einige 
Besichtigungen. Dr. Hermann Terhalle, Vorsitzender des 
Heimatvereins Vreden, führte die Gruppe in den 
Ausgrabungsbereich unter der Pfarrkirche St. Georg und in die 
Krypta der Stiftskirche. Bruder Hubert Müller erklärte den 
Besucherinnen und Besuchern in Zwillbrock, warum dort eine so 
prächtige Barockkirche steht.