[WestG] [AUS] Landschaftsverbaende zeigen Ausstellungen von Urmenschen, Koeln/Muenster

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Mi Mär 14 09:33:17 CET 2007


Von: "LWL-Pressestelle" <presse at lwl.org>
Datum: 13.03.2007, 15:20


AUSSTELLUNG

Neanderthaler und Co. als Besuchermagnet: Landschaftsverbände 
zeigen Ausstellungen von Urmenschen bis zum Leben in Extremen

Mit einer besonderen Kooperation haben die Landschaftsverbände 
Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) sowie das Neanderthal 
Museum in Mettmann der 150-jährigen Wiederkehr des Auffinden des 
Neanderthalers in Mettmann gedacht: Im Jubiläumsjahr 2006 
starteten unter dem Titel "Neanderthaler und Co." an zwei 
Museumsstandorten der Landschaftsverbände in Bonn und Herne 
sowie dem Neanderthal Museum in Mettmann spektakuläre 
Ausstellungen. Ein internationaler Kongress in Bonn rundete die 
Reihe ab. Das Projekt stand unter der Schirmherrschaft der 
UNESCO sowie des NRW-Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers.

Das LWL-Museum für Archäologie in Herne beschäftigt sich in 
einer Sonderausstellung mit "Klima und Mensch. Leben in 
Extremen". Die Schau, die noch bis Ende Mai 2007 läuft und die 
bisher fast 100.000 Menschen gesehen haben, beantwortet Fragen 
rund um das Klima und seinen Einfluss auf den Menschen. In einer 
inszenierten Landschaft erleben die Besucher die letzten sechs 
Millionen Jahre.

Das Rheinische LandesMuseum Bonn (LVR) zeigte mit "Roots // 
Wurzeln der Menschheit" über vier Monate eine weltweit noch nie 
da gewesene Zusammenstellung rund 50 bedeutender Hominiden. Zu 
sehen war unter anderem der älteste Europäer aus Dmanisi 
(Georgien), der älteste deutsche Fund, oder ein Fund aus 
Äthiopien, der etwa 3,6 Millionen Jahre alt ist. Diese 
spektakuläre Präsentation sahen über 90.000 Menschen.

Ein weiterer Kooperationspartner von "Neanderthaler und Co." ist 
das Neanderthalmuseum Mettmann, das ab Mai 2006 über vier Monate 
den "Neanderthaler Hautnah" präsentierte. Knapp 65.000 
Interessierte informierten sich über das individuelle Schicksal 
des Neanderthalers: sein Sterbealter, sein Aussehen zu Lebzeiten,
 Krankheiten und Todesursache.

"Wir haben damit ein Konzept entwickelt, dass sich mit der Frage 
nach dem Woher umfassend und mit unterschiedlichen 
museologischen Methoden an unterschiedlichen Standorten 
beschäftigt. Das sind Fragen, die die Menschen nach wie vor 
umtreiben, denn unser kulturelles Erbe bildet die Grundlage der 
heutigen Zivilisation. Mit diesem Projekt haben wir das Thema in 
Nordrhein-Westfalen belebt", beschreibt LWL-Direktor Dr. 
Wolfgang Kirsch die Ziele der Zusammenarbeit.


INFO

Weitere Infos zu dem Projekt unter: 
http://www.neanderthalerundco.de/