[WestG] [AKT] Wasserlandschaft noerdliches Ruhrgebiet, 17.08.2007
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Do Jun 21 11:30:53 CEST 2007
Von: "Forum Geschichtskultur" <forum at geschichtskultur-ruhr.de>
Datum: 206.06.2007, 10:54
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"
AKTUELL
Wasserlandschaft nördliches Ruhrgebiet.
Eine Entdeckungsreise zum Thema Strukturwandel
Freitag, 17. August 2007, 9-17 Uhr
"Was heute als Science-fiction beginnt, wird man morgen
vielleicht als Reportage zu Ende schreiben müssen"(Norman Mailer)
Noch ist es an vielen Stellen nur schwer vorstellbar, dass in
der Emscher wieder Fische schwimmen werden. Weil das Ruhrgebiet
jahrzehntelang vom Bergbau geprägt war, konnte man das Abwasser
nicht unterirdisch ableiten - die Gefahr von Bergsenkungen war
zu groß. Jetzt, wo der Bergbau fast verschwunden ist, wird sich
das ändern: Das Abwasser wird in den nächsten Jahren nach und
nach in ein Röhrensystem unter die Erde verbannt. Das bedeutet
Kanalbauarbeiten auf einer Strecke von über 400 Kilometern und
Kosten in Höhe von rund 4,4 Milliarden Euro.
Während unterirdisch gebuddelt wird, renaturieren Biologen die
überirdische Emscher und wollen daraus ein Naherholungsgebiet
machen. Hinter all dem steht die Emschergenossenschaft, die
auch Teil hat an dem Projekt Phoenix-See in Dortmund. Hier
gehört gleichfalls viel Phantasie dazu, sich auf dem Areal der
ehemals verbotenen Stadt, mitten im dicht besiedelten Ortsteil
Hörde, rund um die ehemalige Hermannshütte, einen 24 ha großen
See vorzustellen.
Im gesamten Emscherraum entstehen derzeit neue Wohn-, Freizeit-
und Arbeitsmöglichkeiten. So wird die Stadt Castrop-Rauxel
einen neuen Flächennutzungsplan aufstellen, in dem die Grundzüge
der Stadtentwicklung für die nächsten 15 Jahre festgeschrieben
sind. Die Grundlagen hierzu wurden gemeinsam mit den Bürgern und
Bürgerinnen in neun Planungsgesprächen festgelegt.
Und wussten Sie, dass das nördliche und östliche Ruhrgebiet über
das dichteste Wasserstraßennetz Europas verfügt? Gemeinsam mit
den Flüssen Emscher und Lippe bilden die Kanäle das Rückgrat
einer vom Wasser geprägten Region. Die Regionale Initiative
Fluss Stadt Land hat die Wasserstraßen denn auch zu ihrem
zentralen Thema gemacht. Mit dem Wasser will sich die Region im
Wettbewerb eines Europas der Regionen profilieren.
ABLAUF
09.00 Uhr
Emscherquellhof: Vortrag über den Umbau des Emschersystems (Dr.
Martina Oldengott) und Besichtigung des Emscherquellhofes
11.00 Uhr Weiterfahrt
11.30 Uhr
Vom Stahlwerk zum See. Eine Besichtigung des Areals des
zukünftigen Phoenix-Sees in Dortmund-Hörde unter
wasserwirtschaftlichen Aspekten.
12.30 Uhr Weiterfahrt, unterwegs: Mittagessen
14.00 Uhr
Nördlich der Emscher. Zukunftsprojekte in Castrop-Rauxel:
Werkstattbericht und Besichtigungen (Martin Oldengott, Stadt
Castrop-Rauxel)
16.00 Uhr
Gespräch mit Martin Oldengott und Jutta Pauels,
Geschäftsführerin der Kommunalen Initiative Fluss-Stadt-Land,
Kreis Unna, zum Thema "Strukturwandel im nördlichen Ruhrgebiet.
Bilanz und Ausblick"
17.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Beginn:
9 Uhr am Emscherquellhof, Holzwickede
Ende:
ca. 17 Uhr in Castrop-Rauxel
INFO
Beginn: 9 Uhr am Emscherquellhof, Holzwickede
Ende: ca. 17 Uhr in Castrop-Rauxel
Vorbereitungsteam: Susanne Abeck, Heinz H. Meyer
Veranstalter:
Bildungswerk der Humanistischen Union
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Kulturinitiative Emscher-Lippe (K.I.E.L.)
Anmeldung:
Melden Sie sich bitte bis zum 1. August 2007 an:
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
Emscherallee 11
44369 Dortmund
Fax: 0231 / 931122-10
E-Mail: forum at geschichtskultur-ruhr.de
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Rückfragen:
0231 / 931122-90
Anfahrtsbeschreibung
Die Fahrt erfolgt mit dem eigenen Pkw. Sollten Sie eine
Mitfahrgelegenheit benötigen, rufen Sie bitte an. Wir versuchen,
Ihnen eine solche zu vermitteln. Die Anfahrtsbeschreibung zum
Emscherquellhof laden Sie sich bitte im Netz herunter:
www.eglv.de/veranstaltungen/emscherquellhof_ausstellung.html