[WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraeche, A. von Plato: Bombardierung Dresdens, 21.02.2007, Luedenscheid
Alexander Schmidt
Alexander.Schmidt at lwl.org
Fr Feb 16 09:42:41 CET 2007
Von: "igb" <igb at FernUni-Hagen.de>
Datum: 15.02.2007, 20:14
AKTUELL
"Lüdenscheider Gespräche"
Alexander von Plato:
Erinnerungen an ein Symbol - die Bombardierung Dresdens
Am Mittwoch, den 21. Februar, lädt das Institut für Geschichte
und Biographie zum "Lüdenscheider Gespräch", diesmal mit
Alexander von Plato selbst, der sich damit zugleich von
Lüdenscheid und seinem Institut verabschiedet. Von Plato ist zur
Zeit Mitglied einer Historiker-Kommission, die sich mit der
Bombardierung Dresdens befasst, einem Ereignis, das in der
Nachkriegszeit - je nach Standort - zum Inbegriff für die Leiden
der Zivilbevölkerung im Bombenkrieg oder für die Bestrafung der
Deutschen, zum Symbol für die Kriegsverbrechen der Alliierten
oder für Versöhnung in Europa wurde.
Mit den unterschiedlichen Deutungen veränderten sich zugleich
die Verarbeitungen der persönlichen Leiden und die Erinnerungen
der Beteiligten, die den Forschungs-Ergebnissen von Bomben- und
Feuerwehrspezialisten, Archäologen und Historikern gegenüber
gestellt werden. Am Beispiel der Bombardierung Dresdens geht es
in dem Vortrag um das Verhältnis von Erinnerung und
Realgeschichte, von Geschichte und ihren Instrumentalisierungen.
Damit zieht Alexander von Plato zugleich Bilanz über die
Entwicklung der Erfahrungsgeschichte in Deutschland und seiner
Arbeit als Direktor des Instituts für Geschichte und Biographie,
das er zum März verlassen wird. Das Institut und die
"Lüdenscheider Gespräche" bestehen natürlich weiterhin, und auch
Alexander von Plato ist bald wieder hier: Am 16. März wird er
die Veranstaltung mit dem Namensforscher Jürgen Udolph
moderieren.
INFO
Zeit:
Mittwoch, den 21. Februar 2007
17.00 Uhr
Ort:
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid