[WestG] [KONF] Zum Verhaeltnis von Kuratierung, Museumspaedagogik u. Gestaltung, Bensberg 30.11.-01.12.2005

Marcus Weidner Marcus.Weidner at lwl.org
Don Mar 9 08:55:57 CET 2006


Von: "Pressestelle des BfK" <presse at b-f-k.de>
Datum: 06.03.2006, 23:28


TAGUNG

Bericht zur Studienkonferenz
"Das magische Dreieck - Zum Verhältnis von Kuratierung, Museumspädagogik
und Gestaltung"

Thomas-Morus-Akademie Bensberg, 30.11./1.12.2005
Veranstalter: Bundesverband freiberuflicher Kulturwissenschaftler e.V.
und Thomas-Morus-Akademie Bensberg
in Kooperation mit dem Bundesverband Museumspädagogik e.V.

Die Grenzen zwischen Bildung und Unterhaltung sind fließend geworden.
Schlagworte wie Infotainment und erlebnisorientiertes Lernen haben
Eingang auch in die museologischen Diskurse gefunden. Science-Centres
und Erlebnisparks machen den Museen das Ausstellungsmonopol streitig und
zwingen diese im Kampf um das Publikum zu einer Neupositionierung.
Wie ist die personelle Infrastruktur in den Museen auf diese
Anforderungen vorbereitet? Wie kann das Zusammenspiel zwischen
Kuratierung, Museumspädagogik und Gestaltung sinnvoll organisiert
werden? Wie sind die Kompetenzen miteinander zu klären? Wie können sich
die Beteiligten am Ausstellungsprojekt gegenseitig unterstützen? Diese
und weitere Fragen standen im Zentrum der Tagung "Das magische Dreieck -
Zum Verhältnis von Kuratierung, Museumspädagogik und Gestaltung".
Geladen und erschienen waren mehr als hundert Vertreter der drei
angesproche-nen Fachbereiche.

In ihrem Eröffnungsreferat forderte Christiane Bäumler, Autorin des
Buches "Bildung und Museum - Das museale Selbstbild im Wandel" (Münster
2004), eine Neupositionierung der Museen sowohl hinsichtlich ihres
Selbstverständnisses wie in Hinblick auf die Außenwahrnehmung. Der
klassische bildungsbürgerliche und somit immer auch distinktive
Bildungsbegriff, unter dessen Prämisse die Institution Museum seit dem
19. Jahrhundert stehe, schlage zunehmend gegen diese selber zurück. Das
Museum werde als knöchern, verstaubt und schulmeisterhaft
abqualifiziert. Dem stellte Frau Bäumler den additiven
Unterhaltungsbegriff gegenüber, der sich stärker an den gewandelten
Wahrnehmungs- und Unterhaltungsinteressen seiner Besucher orientiere.
Aus der Besucherorientierung ziehe das Museum als eine gesellschaftliche
Institution seine Legitimation. Die museale Vermittlung beruhe
prinzipiell auf zwei Säulen: einer objekt- und einer
gestaltungsbezogenen. Für erstere stehe der Kurator, für letztere der
Ausstellungsgestalter. Ihr beidseitiges Verhältnis müsse in Hinblick auf
die beiden Pole Bildung und Unterhaltung immer wieder neu verhandelt
werden. Für die letzten Jahre konstatierte Frau Bäumler eine
Verselbständigung des Ausstellungsdesigns als Konzession an den
Besucher. In Hinblick auf den musealen Kernkonflikt, der Objektauswahl
und -präsentation, habe einer Hinterfragung der Leitfunktion des
Originals für das Museum begonnen, der gegenüber die emotionalisierenden
Strategien der Gestaltung an Bedeutung gewonnen hätten. Auch vor diesem
Hintergrund plädierte Frau Bäumler für eine neue Symbiose aus Bildung
und Unterhaltung, zwischen denen sich das Museum positionieren müsse.

Von den sich nun anschließenden Referenten ging Herr Prof. Dr. Heiner
Treinen von der IATW NRW in Gelsenkirchen unmittelbar auf das
Eröffnungsreferat ein. Die Opposition der Begriffe Bildung und
Unterhaltung lehnte er mit Verweis auf die Ergebnisse der
Besucherforschung ab. Ziel des Ausstellungsbesuches sei weder die
Belehrung noch die Unterhaltung durch das Museum, als vielmehr der
Ausstellungsbesuch selber, das authentische Erleben des Originals, das
so nur das Museum bieten könne. Der Besucher erwarte vom Museum die
Emotionalisierung dessen, was er sich als (Vor-)Wissen auf anderem Wege
angeeignet habe. Allein die Verknüpfung des situativen Erlebnisses im
Ausstellungsraum mit der persönlichen Erfahrungswelt resp. der Empathie
der unmittelbaren persönlichen Umwelt, des "sozialen Netzwerkes"
(Treinen), gewährleiste die Nachhaltigkeit des Museumsbesuches. Damit
wandte sich Herr Treinen auch gegen die Kompensationstheorie, wie sie
vor allem von Hermann Lübbe vertreten wird.

Auch Frau Prof. Dr. Angelika Ruge von der FHTW Berlin diagnostizierte
eine Krise des Museums und empfahl, sich für die Neuorientierung im 21.
Jahrhundert von überkommenen politischen Bindungen frei machen. Das
Museum müsse sich jenseits der so bequemen staatlichen Finanzierungen
nach neuen Partner umsehen und seine Arbeitsfelder professionalisieren.
Dies werde vor allem durch den stärkeren Einbezug externer Kompetenzen
möglich. Museumsarbeit sei eine Teamarbeit und müsse stärker als solche
transparent werden.

Als letzte Referentin des ersten Tagungsteils erhielt Frau Dr. Hannelore
Kunz-Ott von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern das
Wort. Auch für sie stellten Unterhaltung und Bildung im Museum keine
Gegensätze dar. Missstände bei der Planung und Umsetzung von
Ausstellungen sah sie vor allem in der noch unzureichenden Teamarbeit.
Als vorherrschende Probleme benannte sie neben dem Fehlen gemeinsamer
Grobplanungen und Leitthemen resp. Vermittlungszielen, Defizite in der
Zielgruppendefinition und Evaluation, sowie Projektleitungen ohne
Entscheidungskompetenzen. Anschaulich machte sie am Beispiel des Umgangs
mit Texten in Ausstellungen die unzureichenden Absprachen zwischen den
drei in der Tagung angesprochenen Berufsgruppen evident. Alternativ
hierzu entwarf sie ein Idealmodell für die Museumsarbeit im 21.
Jahrhundert, das sich durch deutliche Kompetenztrennungen auszeichnete
und vor allem der Museumspädagogik als Sachverwalterin der Besucher
einen klaren Standort zuwies.

Das von Frau Dr. Kunz-Ott skizzierte Modell blieb in der sich
anschließenden Diskussion nicht unwidersprochen und wurde vor dem
Hintergrund der aktuellen finanziellen Situation als unrealistisch
kritisiert. Auch die Positionierung der Museumspädagogik stieß auf den
Protest der Gestalter, die sich ebenfalls als Anwälte der Besucher
verstanden.

Der nächste thematische Block der Tagung war dem Thema Gestaltung
gewidmet. Als Referenten/innen waren Herr Hans R. Woodtli aus Zürich,
Jörg Werner aus Bielefeld und Frau Petra Müller von den Museumsfreunden
in Berlin geladen.

Ausgehend von ihrer praktischen Arbeit als Ausstellungsgestalterin
plädierte Frau Müller für eine Renaissance des Objekts. Für ihre eigene
Arbeit nannte sie drei Prämissen: Zum einen sei dies die Individuation
des Exponats, als die Hinterlassenschaft eines konkreten gelebten
Lebens. Des Weiteren müsse die Gegenwärtigkeit des Vergangenen
anschaulich gemacht werden. An dritter Stelle stehe für sie der Umgang
mit dem konkreten Ausstellungsraum.

Herr Woodtli verglich die Teamarbeit im Museum mit der in der
Werbebranche und fragte, warum es im Unterschied zu ersterer in
letzterer funktioniere? Und gab dann selber zur Anwort: weil die
Werbearbeit den Anforderungen des Marktes folge. Gleiches fordere er vom
Museum. Für die Zusammenarbeit zwischen Kuratoren, Gestaltern und
Museumspädagogen beschwor er das Bild des Musikorchesters. Jeder
Teampartner müsse vollständigen Einblick in die Arbeit der Anderen
haben, jeder müsse prinzipiell die Arbeit des Anderen "fast selber
machen können"(Woodtli). Wenn es dann scheitere, liege dies fast immer
an einem fehlerhaften Briefing. Er unterscheide hierbei weder zwischen
kommerziellen und nicht-kommerziellen Projekten, noch zwischen
Unterhaltung und Bildung.

Herr Werner stellte die Besucherorientierung in den Mittelpunkt seiner
Arbeit. Das durch die Tagung thematisierte magische Dreieck sah er
hochgradig konfliktbeladen. Als freier Gestalter erwarte er, früher in
die Projektplanung mit einbezogen zu werden und dies zu fairen
Wettbewerbschancen. Er beklagte eine zu geringe wechselseitige
Wertschätzung innerhalb der Teams und wünschte sich Kuratoren, die nicht
selber Gestalter sein wollten.

In der Diskussion wurde dann noch einmal von mehreren Seiten her das zu
späte Einbeziehen der Gestalter wie auch der Museumspädagogen in die
Ausstellungsplanung sowie deren z.T. schamlose Ausnutzung beklagt.
Darüber hinaus wurde die immer noch fehlende Definition des Berufsbildes
des Ausstellungsgestalters eingefordert. Als verheerend für die Arbeit
mit externen Kompetenzkräften wurde das in allen Bundesländern derzeitig
gebräuchliche öffentliche Ausschreibungsverfahren angeprangert, das eine
effiziente Teambildung kaum noch zulasse.

Der folgende thematische Block stand unter den Thema Kuratierung. Als
Referenten hatten Herr Dietmar Osses vom Westfälischen Industriemuseum,
Frau Gefion Apel vom Westfälischen Freilichtmuseum/Landesmuseum für
Volkskunde in Detmold und Frau Susanne Wernsing, freie Kuratorin u.a. am
Technischen Museum in Wien, das Wort.

Dietmar Osses berichtete in der Form eines Werkstattberichts über die
Ausstellung "Schätze der Arbeit", die 2004 anlässlich des 25-jährigen
Jubiläums des Westfälischen Industriemuseums auf der Zeche Zollern in
Dortmund gezeigt wurde. Hier wurde mit externen Ausstellungsgestaltern
zusammengearbeitet, Ausstellungsinhalte und Objektauswahl aber
ausschließlich durch das Museum selber festgelegt. Herr Osses verwies
auf die schwierige Position des Kurators, dessen eigene Arbeit ja immer
erst durch die Arbeit des Gestalters anschaulich werde, betonte aber
auch, dass die Entscheidungskompetenz ausschließlich beim Kurator liege,
da dieser mit seiner Person in der Außenwirkung des Museums für die
Ausstellung verantwortlich zeichne.

Frau Wernsing plädierte für eine Form der Ausstellungsgestaltung, die
die Eigeninitiativen des Publikums herausfordere. In Hinblick auf die
inflationäre Verwendung des Unterhaltungsbegriffes müsse genauer
definiert werden, welche Formen von Unterhaltung eigentlich gemeint und
anstrebenswert seien. Mit Hinweis auf den von Prof. Treinen
aufgeworfenen Begriff der *Wissenschaftskunst' regte sie an, sich in der
Gestaltung der Ausstellung stärker durch Strategien der Kunst
inspirieren zu lassen und sich auf ein Lernen durch Irritation
einzulassen. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die von ihr
kuratierte Ausstellung "Alltag - Eine Gebrauchsanweisung" im technischen
Museum der Stadt Wien.

Frau Apel merkte in ihrem Vortrag an, dass ihr in Hinblick auf eine
Neupositionierung und strukturelle Umorientierung des Museums nur ein
eingeschränkter Handlungsrahmen zur Verfügung stehe, da der *Auftrag'
ihres Hauses ja durch den Träger, in ihrem Fall dem Landschaftsverband
Westfalen-Lippe, vorgegeben würde. Wie sie am Beispiel einer Ausstellung
ihres Hauses aufwies, könnten museumspädagogische Überlegungen durchaus
auch mal eine Ausstellung anregen, räumte aber auch ein, dass dies eine
Ausnahme darstelle. Auch sie plädierte auf eine verstärkte
Zusammenarbeit mit anderen externen Gruppen, etwa auch Künstlern, aber
nur unter der Bedingung einer klaren Aufgaben- und Kompetenztrennung.

In der abschließenden Diskussion betonten noch einmal alle drei
Referenten/innen den Vorrang der Kuration in der Ausstellungspraxis,
wohingegen vom Plenum flachere Hierarchien eingefordert wurden.
Eingeräumt wurde, dass in dem Kernkonflikt zwischen Kuration und
Gestaltung die Museumspädagogik zumeist auf der Strecke bliebe.
Kritisiert wurde darüber hinaus die zu stark gruppenbezogene
Argumentation fast aller Diskutanten auf der Tagung.



Am zweiten Tag der Tagung standen in der 3. Sektion die Aufgaben der
Museumspädagogik im Spannungsfeld von Gestaltung, Ausstellungskuration
und -didaktik im Mittelpunkt. Aus der Sicht der Museumspädagogen
referierten Frau Nicole Gesché-Koning, ehemalige Präsidentin des Comité
pour leducation et laction culturelle, Brüssel, Herr Folker Metzger
von der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland und
Frau Renate Dittscheid-Bartolosch, Hannover.

Frau Gesché-Koning stellte in ihrem Kurzreferat anhand von verschiedenen
Beispielen aus der Museums- und Ausstellungspraxis dar, dass durch die
gemeinsame Arbeit von Kuratoren, Gestaltern und Museumspädagogen
besuchernahe Ausstellungen zu realisieren seien, die Wissenschaft mit
Spaß und Genuss verbinden könnten. Wichtig dabei sei, dass alle drei
Berufsgruppen gemeinsam das Ziel ihres Projektes durchdacht hätten.
Weder ein größerer Einsatz neuer Medien noch ein Übermaß an Didaktik
führe die Besucher an die Objekte heran, sondern gerade bei der
Vermittlung spiele die - persönliche - Kommunikation eine wesentliche
Rolle. Je offener die Vermittlung, umso größer sei die Chance, die
Besucher da abzuholen, wo sie in Wirklichkeit und nicht nach der Meinung
der Museumsfachleute stehen.

Herr Metzger stellte den Museumspädagogen als Anwalt des Besuchers in
den Mittelpunkt seines Referates. Voraussetzung für dessen Arbeit sei
es, sowohl über das Ausstellungsprojekt als solches, über das Marketing
als auch über die Zielgruppen, die mit der Ausstellung angesprochen
werden sollen, informiert zu sein. Danach ließen sich Kriterien für eine
besucherfreundliche, d.h. auch barrierefreie Ausstellung entwickeln, die
in der Art einer "shopping-list" zusammengestellt werden. Bei der
Konzeption und Gestaltung einer Ausstellung sei diese Liste
gewissermaßen abzuarbeiten.

Frau Dittscheid-Bartolosch betonte, dass Museumspädagogen keine
"Dolmetscher" der Arbeit der Kuratoren seien. Voraussetzung der Arbeit
der Museumspädagogen sei hingegen, sich zu Beginn eines
Ausstellungsprojektes genauso wie die Kuratoren den wissenschaftlichen
Hintergrund, Forschungsergebnisse und Objektkenntnisse anzueignen.
Darüber hinaus sollten Museumspädagogen von Anfang an in die Vorarbeiten
einer Ausstellung miteinbezogen werden. Dies betreffe sowohl die
Planungen von Rahmenprogramm und Informationsmaterial als auch
Konzeptionsumsetzung und Gestaltung. Darüber hinaus schlug Frau
Dittscheid-Bartolosch vor, Besucher während bestimmter Arbeitsphasen mit
in die Konzeptentwicklung und Gestaltung der Ausstellung einzubeziehen.

Die an die Kurzreferate anschließende Diskussion machte deutlich, dass
Konflikte zwischen Kuratoren und Museumspädagogen häufig darauf
zurückzuführen sind, dass Museumspädagogen erst während der Endphase
einer Ausstellungsvorbereitung, d.h. wenn Konzept und Gestaltung bereits
stehen, oder auch erst nach der Fertigstellung der Ausstellung
hinzugezogen werden. Ihre Aufgabe bleibt es dann, für die bereits
stehende Ausstellung Vermittlungskonzepte zu entwickeln. Dabei lastet
der allgemein bekannte Druck, die Besucherzahlen zu erhöhen, besonders
auf den Museumspädagogen. Auch die Hierarchien in den Institutionen und
ein starkes Einzelinteresse aller Beteiligten verhindern oft, dass
Museumspädagogen von Anfang an in die Planungen einbezogen werden,
obwohl beide Berufsgruppen - Museumspädagogen und Kuratoren - oft die
gleiche Ausbildung haben. Kompetentes Fachwissen der Museumspädagogen um
Vermittlungsmethoden und Didaktik, ihre langjährigen Erfahrungen aus dem
direkten Kontakt mit den Besuchern und ihr "Kennen" des Publikums
bleiben deswegen oft unberücksichtigt, sollten aber von Anfang an in die
Ausstellungsvorbereitungen mit einfließen.

Das Spannungsfeld zwischen Museumspädagogen, Kuratoren und Gestaltern
spiegelt aber auch unterschiedliche Sichtweisen im Umgang mit und in der
Präsentation von Objekten, aber auch im "Umgang" mit dem Fachwissen, das
in die Ausstellung einfließen bzw. vermittelt werden soll.

Darüber hinaus wirken sich die Umstrukturierungen in der
Museumslandschaft auch auf die Arbeitsfelder und auf das
Selbstverständnis der beteiligten Berufsgruppen aus. Es stellt sich die
Frage, in wieweit und in welche Richtung sich diese Arbeitsfelder in
Zukunft noch verändern werden und damit eine weitere
Professionalisierung und auch Neudefinition der Berufsgruppen notwendig
machen.


Zum Abschluss der Tagung begaben sich die Teilnehmer auf eine Exkursion
zu zwei Bonner Museen: das kürzlich neu eröffnete Rheinische
LandesMuseum und die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik
Deutschland (Ausstellung: Barock im Vatikan - Kunst und Kultur im Rom
der Päpste).


INFO

Protokoll: Thomas Hammacher / Christiane Syré

Die Langfassung des Tagungsprotokolls finden Sie auf der Seite:
www.b-f-k.de/tagung2005/tagung2005.html