[WestG] [LIT] Kirchenführer Kreis Soest

Marcus Weidner Marcus.Weidner at lwl.org
Mit Jan 19 14:34:17 CET 2005


Von: "Anne Sträter", <Anne.Straeter at Kreis-Soest.de>
Datum: 19.01.2005, 13:29


LITERATUR

Zweite Auflage 2004: Alte Kirchen am Hellweg 
Romanische und gotische Kirchen im Kreis Soest 

Wer weiß schon, dass die zweitälteste Hallenkirche der Soester Börde die Ev. Pfarrkirche St. Urban in Bad Sassendorf-Weslarn ist? Dagegen befindet sich die Kath. Hofkapelle St. Urban in Ense-Bilme in Privatbesitz und ist nicht so leicht zu entdecken. Wer mehr über die 47 romanischen und gotischen Kirchen im Kreis Soest wissen möchte, dem sei der Kreiskirchenführer "Alte Kirchen am Hellweg" empfohlen. 

Für eine Schutzgebühr von 4,00 Euro ist er ab sofort im Buchhandel, in den Verkehrsämtern und den Touristikbüros erhältlich. In gleicher Aufmachung und im Westentaschenformat wie 1999 ist der Kirchenführer soeben in zweiter Auflage erschienen. Landrat Wilhelm Riebniger als Herausgeber ist es ein Anliegen, die Kirchen als Zentren gesellschaftlichen Zusammenlebens zu halten und ihre Bedeutung als lebendiges Kulturgut zu betonen.

In ihrem gemeinsamen Grußwort laden Dechant Dr. Gerhard Best und Superintendent Hans König alle Besucher ein, die Kirchen nicht nur aus kunsthistorischem Interesse zu besichtigen, sondern sich darauf zu besinnen, dass ein Gotteshaus auch immer zum Gebet einlädt. 

Die eingearbeitete Übersichtskarte der Kirchenstandorte im Kreis Soest wurde neu gestaltet und die Autorin Barbara Hoischen - verantwortlich auch für die nach wie vor mustergültige Bildauswahl - geht in ihrem Vorwort bereits auf die neu erarbeitete Theorie ein, dass alte Kirchen in unserer Region am Hellweg und im Sauerland den Standort eines Sternbildes am Himmel widerspiegeln. Vor 3.500 Jahren habe mit dem Himmelspol in Warstein-Allagen das Sternbild des Drachens sich genau über uns befunden. "Der Himmel ist unter uns" ist das Fazit eines spannenden Forschungsprojektes der Gegenwart. 

"Alte Kirchen am Hellweg" mit Hilfe des Kirchenführers aufzuspüren ist ein lohnendes Unterfangen, so als ob man den Himmel bereits auf Erden sucht und ihn beim Anblick von sakralen Schätzen vorübergehend vielleicht auch findet. 


INFO

Bild und Text: Barbara Hoischen 
Schutzgebühr: 4.00 Euro
Erhältlich im örtlichen Buchhandel, 
Verkehrsämtern und Touristikbüros