[WestG]
[TOC] Zeitschriftenschau aus der Heimatpflege in Westfalen,
2005, Heft 1 - Teil 1
Marcus Weidner
Marcus.Weidner at lwl.org
Fre Feb 11 09:36:05 CET 2005
Von: "Ute Kortmann", <ute.kortmann at lwl.org>
Datum: 02.02.2005, 10:24
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Westfaelischen Zeitschriften. Um diesen Service auszubauen, moechten wir
in Form einer Kooperation mit dem Westfaelischen Heimatbund zukuenftig auch
Inhaltsverzeichnisse von Zeitschriften posten, die vom Heimatbund regelmaessig
ausgewertet werden. Bevor Sie die Inhaltsverzeichnisse moeglichst kurz nach
Erscheinen in der gewohnten (Einzel-)Form erhalten koennen, moechten wir an
dieser Stelle zunaechst - in provisorischer Form - die entsprechende Rubrik
aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]
Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 1/2005, Teil 1
1. Gesamtwestfalen
Archivpflege in Westfalen und Lippe. Im Auftrage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - Westfälisches Archivamt - hrsg. von Norbert Reimann und Wolfgang Bockhorst. Westfälisches Archivamt, Redaktion, 48133 Münster, Te. 0251/5915779 u. 5913887, E-Mail: westf.archivamt at lwl.org
61/2004. E. Möller/St. Grimm: Bericht vom 56. Westfälischen Archivtag in Brakel. B. Stambolis: Des Krummstabs langer Schatten. Das Hochstift Paderborn als Geschichts- und Gedächtnislandschaft. J. Oebbecke/Chr. Nienkemper: Archivbenutzung in verändertem rechtlichem Umfeld. Zum Verhältnis unterschiedlicher Zugangsregelungen zu Informationen im Archiv. A. Dix: Gleiche Transparenz in Verwaltungen und Archiven. M. Müller: "Blick zurück nach vorn!" H.-J. Höötmann: Archivpraxis unter den Bedingungen der Archivgesetzgebung. Arbeitsgruppe "Verwaltungsinterne Öffentlichkeitsarbeit als archivisches Arbeitsfeld". Cl. Becker: Verwaltungsinterne Öffentlichkeitsarbeit des Stadtarchivs Lippstadt. Ein Werkstattbericht. S. Freund: Arbeitsgruppe "Kooperation mit Schulen". M. Gosmann: Arbeitsgruppe "Stadtmarketing und Archive". G. Teske: Arbeitsgruppe "Sammlungstätigkeit von Archiven". L. Gollan: Das Gemeinschaftsprojekt e-Government NRW - Innovation durch Kooperation -. G. Klee-Kruse: Elektronische Signatur und Verschlüsselung in der öffentlichen Verwaltung. Eine Herausforderung für die Archivierung. J. Katernberg: Vom Stadtarchiv zur Kultur-GmbH? Datenschutzrechtliche Überlegungen zur Privatisierung kommunaler Archive in Nordrhein-Westfalen. B. Müller-Heiden: Der Einsatz der "Praktischen Archivkunde" im Berufsschulunterricht. Ein Erfahrungsbericht.
Westfälische Forschungen. Zeitschrift des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. 54. Bd. (2004). Hrsg. von Bernd Walter. Red.: Thomas Küster. Themenschwerpunkt: Von rechten und unrechten Tagen: Zur Kriminalitätsgeschichte Westfalens von der Frühen Neuzeit bis zum 20. Jahrhundert. Westfälisches Institut für Regionalgeschichte, Warendorfer Straße 14, 48145 Münster.
B. Krug-Richter: Von rechten und unrechten Taten: Eine Einführung (1). E. Münster-Schröer: "Vort sullen wir roiff ind brandt ... weren mit unser gantzer macht" - Brand und Mordbrand: Regionale Befunde und Überlegungen zur Deutung (19). M. Wittke: Vollzug und Androhung von Geldstrafen - Die pekuniäre Strafpraxis in der Stadt Warendorf und im Kirchspiel Füchtorf um 1600 (39). A. Beuke: Diebe im Münsterland. Pferdediebstahl und andere Beschaffungskriminalität vor und während des Dreißigjährigen Krieges (57). Chr. Schmidt: "Sind Christ und Jude eher Christ und Jude, als Mensch?" - Jüdische Delinquenz im Fürstbistum Münster während der Frühen Neuzeit (99). B. Krug-Richter: "Mordsache" Canstein 1677 - Formen und Kontexte adliger Konfliktkultur im frühneuzeitlichen Westfalen (121). M. Füssel: Devianz als Norm? Studentische Gewalt und akademische Freiheit in Köln im 17. und 18. Jahrhundert (145). J. Nowosadtko: Der Militärdienst als Räuberschule? Anmerkungen zu einer verbreiteten Argumentationsfigur der historischen Kriminalitätsforschung (167). U. Evert: Fußspuren, Blut und Samenflecken. Polizeiliche Ermittlungsarbeit am Beispiel eines Sexualmordes im Münsterland des späten 19. Jahrhunderts (177). U. Fraunholz: Verkehrssünder, Attentäter und Denunzianten. Anti-automobile Gewalt und polizeiliche Aufsicht über den Straßenverkehr in Westfalen während des Kaiserreichs (209). G. Harenbrock: "...vielleicht etwas illegal, aber eigentlich machten das alle": Kriminalität in Münster nach 1945 (227). Kl. Weinhauer: Jugendsubkulturen und Polizei in Ostwestfalen in den 1960/70er Jahren (265). B. Walter: 75 Jahre Westfälisches Institut für Regionalgeschichte (279). W. Freitag: Landesgeschichte als Synthese - Regionalgeschichte als Methode? (291). M. Kopsidis: Die Leistungsfähigkeit der westfälischen Landwirtschaft am Vorabend der Agrarreformen 1822/35 (im statistischen Vergleich von 79 Abschätzungsverbänden) (307). U.-K. Ketelsen: Dichterische Symbolpolitik - Die Figur des Polen in der deutschsprachigen Literatur über das Ruhrgebiet
zu: Schiedgerichtsbarkeit und die gütliche Beilegung von Konflikten in Westfalen: das Beispiel der Abtei Liesborn (Westfälische Forschungen 53, S. 241-272) (399). A. Owzar: Das Königreich Westphalen und das Großherzogtum Berg. Quellen - Forschungen - Deutungen (401). S. Mecking: Kommunale Gebietsreform(en) in der Bundesrepublik in den 1960er und 1970er Jahren. Forschungsstand und Untersuchungsperspektiven (415). W. Reininghaus: Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Entstehung und aktuelle Aufgaben (433). U. Tack: Das Unternehmensarchiv der Bertelsmann AG. Eine Zwischenbilanz (439). D. Aschoff: Die Judaica-Sammlung der Universitätsbibliothek Münster - eine Fundgrube zur Geschichte der Juden im Hochstift Münster in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (449). Jahresberichte 2003 (469). Kl. Schultze/U. Kortmann: Zeitschriftenschau. Ausgewählte Beiträge zur geschichtlichen Landeskunde Westfalens in Perdiodika des Jahres 2003 (499). Buchbesprechungen (595). Autorinnen und Autoren (743).
Grabbe-Jahrbuch. 23. Jg. (2004): "... daß besagter Dietrich Grabbe ... von allen unseren dramatischen Dichtern ... die meiste Verwandschaft mit Skakespeare hat." . Hrsg. im Auftrag der Grabbe-Gesellschaft von Kurt Roessler und Peter Schütze, Bruchstraße 27, 32756 Detmold.
P. Schütze: Jahresbericht 2003/04 (8). * Zum Ableben von Martin Brasse (17). W. Gödden: Gemeinsam mehr erreichen. Die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften Westfalens kamen zu einem Meinungsaustausch nach Ostwestfalen (20). H. H. Jansen. Neue Wege, neue Bahnen. Gedanken zur Errichtung eines Literaturmuseums in Detmold (23). P. Schütze: Der junge Christian Grabbe und Heinrich Heine (27). W. Broer: Grabbes Vers (41). Rolf Düsterberg: "Was ist ein Held? - Ein vielfaches vom Mörder!!" Zur Grabbe-Rezeption bei Hanns Johst (50). P. Pfeffer: "... beneidenswerte Chocks..." - die dynamische Dramatik von Grabbes "Napoleon oder die hundert Tage" (62). Th. Schaefer: "Genauso wie Grabbe". Christian Dietrich Grabbe tiefere Bedeutung für Leben und Werk Jörg Fausers (76). P. Schütze: Eröffnungsansprache zum Kolloquium Freiligrahts Briefe. Die Prosa des Poeten (84). K. Roessler: Die Prosa des Poeten (86). V. Giel: Briefrepertorium und Briefedition Ferdinand Freiligrath (90). J. Golz: Die Freiligrath-Handschriften im Goethe- und Schiller-Archiv Weimar (103). K. Hutzelmann: Anmerkungen zu Wilhelm Buchners "Ferdinand Freiligrath. Ein Dichterleben in Briefen" (110). M. Walz: Freiligrath-Briefe im Stuttgarter Raum (121). B. Gelderblom/K. Roessler: Briefe von Ferdinand Freiligrath an August Boelling (125). * Schlussdiskussion des Kolloquiums "Freiligraths Briefe. Die Prosa des Poeten" (139). M. Walz: Ferdinand Freiligraths Lebensabend in Cannstatt und Stuttgart (1868-1876). 3. Teil: Hallberger's Illustrated Magazine - Krönung des Freiligrathschen Lebenswerkes (145). G. Gadek: Vor 140 Jahren starb Ferdinand Lassalle. Wie Ferdinand Freiligrath davon tangiert wurde (160). K. Roessler: Notizen zu Freiligrath für das Jahr 2004 (165). F. Melis: Georg Weerth in neuer Sicht: Großbritannien-Berichterstatter und Feuilletonist der "Neuen Rheinischen Zeitung" (176). G. Gadek: Ein alter Bekannter (204). F. U. Krause: Gibt es eine dramaturgische Richtung bei der Auswahl der Stücke der Grabbe-Preis-Dramatiker? I. V. Kroit
Wurster, A. Langhoff. Ein kommentierender Kurzbericht über den Zeitraum 1994-2002 (206). * Rezensionen (218). J. Freifrau Hiller zu Gaertringen: Grabbe-Bibliographie 2003 mit Nachträgen (226). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Freiligrath-Bibliographie 2003 mit Nachträgen (235). J. Freifrau Hiller von Gaertringen: Weerth-Bibliographie 2003 mit Nachträgen (238).
Hille-Post. Mitteilungen für die Freunde des Dichters. Mitteilungsblatt der Peter-Hille-Gesellschaft. Redaktion: Helmut Birkelbach, Am Enskeberg 13, 33039 Nieheim, Tel.: 05274/404.
38/2004. D. Jung-Ostermann: F. Harnisch, Peter Hille. Ein Pastellbild. E. Lehnert: Peter Hilles "Mysterium Jesu" als Antwort auf Nietsche und die Provokation der Zeit. E. Mühsam: Peter Hille war kein Anarchist. F. Schüppen: Vikar Catull. Der 200jährige Mörike und der 150jährige Hille.
Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und Westfälisches Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
4/2004. A. Kuhn: Die chemische Fabrik Wocklum. M. Gill: Die Siedlungspolitik der I.G. Farbenindustrie AG in den Jahren 1934-1939. Das Beispiel der Kleinsiedlung Bobbau-Steinfurth. S. Bardua: "Netti", Insulin und Teer. Drei Chemiefabriken in der mecklenburgischen Provinz. D. Stemmrich: Ruhrchemie AG. Chemie-Industrie im Verbund mit der Montanindustrie. P. Viaene: Das "Musée du Peigne et de la Plasturgie" in Oyonnax (Frankreich). W. E. Gantenberg : Die Teerschwelerei in Sparow. Eine Wurzel der Kohlechemie. Th. Janssen: Von Petrolchemischen Kombinat zur PCK Raffinerie GmbH. 40 Jahre Erdölverarbeitung in Schwedt. St. Nies: Arbeitsschutz in der chemischen Industrie. Und die erste Berufskrankheitenverordnung von 1925. E. Bergstein: Bergbau auf Sardinien. Th. Sommer: Das Dieselkraftwerk des Schiffshebewerkes in Niederfinow. Th. Schleper: Aus der Großküche des Rheinischen Industriemuseums: "Geschmackssachen" in Magenta mal sechs. Th. Parent: Touristische Erschließung einer Bergbaulandschaft. Zwei Tagungen in Zabrze (Oberschlesien). W. Schleser: Die "Kirche aus Eisen" St. Barbara in Crusnes. Der landwierige Weg der Restaurierung. M. Baxmann: Technisches Denkmal "Brikettfabrik Louise" in Domsdorf erhält Denkmalpreis. S. Bardua: Traditioneller Chemie-Alltag: Trennen und Mischen.
Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.: Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de, E-Mail: info at nrw-stiftung.de
3/2004. A. Schneider: Ehrenamt macht's möglich. K. Hoffmann: Haus Koekkoek. Zu Gast beim Künstlerfürsten in Kleve. G. Matzke-Hajek: Gefährdete Bläulinge am Niederrhein. Ein Schmetterling, der die Ameisen austrickst. U. Karn: Das "Gehrmker Hius" in Lübbecke. Das Gehrmker Hius äs färich. M. Grote: "Wegweisendes" für Kloster Bredelar. G. Matzke-Hajek: Hobby-Naturschützer Karl-Heinz Albrecht aus Unna-Mühlhausen. Zehn Quardratmeter Naturschutz, bitte. M. Schäfer: Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Wandern im Schatten des Kaisers. G. Matzke-Hajek: Hangmoore auf dem Immerkopf. Atlantische Insel im Oberbergischen. A. Schneider: Museum Junkerhaus in Lemgo. Ein Traum aus Holz geschnitzt. * Karl Junker - Künstler und Sonderling.
Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster.
6/2004. M. Vaupel: Mehr als wohliges Erinnern. Genau die richtige Einstimmung auf weihnachtliche Geschenkvorfreude. Spielzeug-Ausstellungen in Dortmund und Hagen animieren zur Reise in die eigene Kindheit. U. van Jüchems: Glanzbilder wecken Erinnerungen. Jugendtraum mit Glimmer. Geschwister Freihoff liefern aus Coesfeld in alle Welt. M. Zehren: Erzähl mir eine Geschichte! Die drittgrößte Literarische Gesellschaft in Deutschland sitzt im Rheiner Kloster Bentlage. Seit den späten 1970er Jahren bemerkt die Europäische Märchengesellschaft ein stark gestiegenes Interesse an Märchen. W. Gödden: Bökendorfer Idyllen. Wo einst die Droste und Wilhelm Grimm Vergissmeinnicht pflückten, erinnert heute ein gut besuchtes Museum an den Bökendorfer Märchenkreis - ein lohnenswertes Ausflugsziel in Ostwestfalen. R. Doblies: Eine Villa voller Kostbarkeiten. Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum in Bad Oeynhausen. J. Grywatsch: Deutsche Märchenstraße: Hinter den sieben Bergen. Besuch bei Dornröschen, Frau Holle, Rapunzel & Co. U. van Jüchems: Ute Ahlert: Mit Worten Bilder schaffen. Für die Märchenerzählerin aus Lünen ist jeder Erzähltermin wie eine Premiere. J. Grywatsch: Peter Rühmkorf: Hüter des Misthaufens. In den "aufgeklärten Märchen" geht es um alles andere als den schönen Schein. M. Schäfer: Magie, Mythos und Wahrheit. In Märchen und Mythologie sind Hexen meist böse, stehen im Pakt mit dem Teufel, verderben Felder, verhexen Mensch und Tier. Rainer Decker, einer der renommiertesten deutschen "Hexenforscher" will mit diesen Klischeevorstellungen aufräumen. J. P. Wallmann: Martin Honert: Im Zeichen der Einnerung. Konrad-von-Soest-Preis in Münster verliehen. Kl. Sluka: Schloss Cappenberg: Kunst und Natur. Ausstellung zeigt Arbeiten von Modersohn bis Trockel. W. Morisse: Niederdeutsche Bühne Münster: "...hier is de Welt noch heel in Order!" Keine Fragen: In Zeiten von Comedy & Co erscheint Mundart-Theater wie aus einer anderen Welt. Doch die einzigartige Niederdeutsche Bühne in Münster ist lebendig wie eh und je. Auch 85 Jahre na
Stolpersteine helfen beim Gedenken. Auch in Westfalen erinnert der Künstler Gunter Demnig mit seinem ungewöhnlichen Projekt an die Opfer der Nationalsozialisten. W. Gödden: Home sweet home. Mein Zuhause ist für mich ... Eine literarische Kommission unternahm Hausbesuche bei westfälischen Autoren. Das Ergebnis präsentiert sie nun auf einer DVD. W. Gödden: Friedel Thiekötter: Einmal kräftig durchschütteln ... und dosiert genießen. Friedel Thiekötter hat seine Zettelkästen geplündert und alphabetisch sortiert. Herausgekommen ist dabei ein Wörterbuch der Alltagskunde. H. Gärtner: Größter Wandergenuss auf zweithöchstem Berg. Der Name klingt nicht einladend: Kahler Asten. Das kann doch eigentlich nur abschrecken. Tut es aber nicht. Jedes Jahr fahren oder wandern eine halbe Million Menschen auf den sauerländischen Berg. J. Gierse: Geschichte für alle. LWL präsentiert gebündeltes Westfalen-Wissen. J. P. Wallman: Kornbrennerei-Museum: Keine Schnapsidee. Die Stadt Telgte widmet dem Hochprozentigen ein eigenes Haus. Kl. Sluka: Adel verpflichtet. Ignaz von Landsberg-Velen und die chemische Fabrik Wocklum. M. Zehren: Henrich zu Stolberg-Wernigerode: "Der Graf ist tot - die Hütte lebt". Ausstellung zum Jubiläum der Hattinger Henrichshütte. V. Jakob: Hermann Landois: Professor, Zoodirektor, Entertainer. Wer Münster nur halbwegs kennt, kennt Hermann Landois. Entweder als Gründer des Zoologischen Gartens oder als skurrilen Lebenskünstler. Das Stadtmuseum widmet dem Unikum jetzt eine Ausstellung. R. Doblies: Heiß geliebt. Zur Kulturgeschichte der Suppe. R. Doblies: Salzhaltige Schönheiten. Alte und neue Gefäße für das "weiße Gold".
2. Hellweg
Werl 2004 gestern - heute - morgen. Jahrbuch der Stadt Werl und des Neuen Heimat- und Geschichtsvereins Werl e.V., Werl: Verlag der A. Stein'schen Buchhandlung GmbH, 2004. ISBN 3-920980-75-1.
E. Hachmann: Rudolf Preising. Priester - Pädagoge - Heimatforscher - Ehrenbürger der Stadt Werl (7). A. Sobbe: Der Werler Parkfriedhof (17). F. Bücker: Regen, Wind, wir lachen drüber, wir sind jung und das ist schön... Georgspfadfinder in Werl - Erinnerungen (43). W. Kohn: Die dreidimensionale Botschaft der Christa Doért (67). F. Kampelmann: Der glückselige Tod des Dietrich Christian von Papen (71). J. Theine: Vei kuiert Platt (81). P. Drees-Hagen: Vom Leben auf dem Lande. Der Verein für Kultur- und Brauchtumspflege in der Landwirtschaft e.V. (83). Kl. Halekotte: Der Bürmannshof in Holtum. Umbau eines alten Bauernhauses zu einem modernen Wohnhaus (89). M. Grossmann: Der Weg ist das Ziel. Laudationes anlässlich der Verleihung der Ehrennadel der Stadt Werl am 26. Februar 2004 (99). W. Schlummer: Bleib ein angenehmes Ärgernis. Verleihung der Umweltpreises 2003 (103). M. Grossmann: Überzeugung und Visionen. Verleihung des Siederpreises 2004 an die Standard-Metallwerke GmbH Werl (107). A. Krause: Aus dem Leben einer Königin. Zwei Jahre als Werler Salzkönigin (117). E. Hachmann: Wachsende Zuneigung. Werlpreis 2004 an Werner Kohn (123). B. Geilich: Fritz Stramm und der Schwarze Jim: Kaffee und Kolonialzeit (127). G. Olthoff: Eine Kaffeemühle auf Wanderschaft (133). E. Hachmann: Der Neue Heimat- und Geschichtsverein im Jahre 2003/2004 (135).
Geseker Heimatblätter. Beilage zum "Der Patriot" und zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
464/2004. K.-J. Freiherr von Ketteler: Eine Lufschutz-Uhr aus Schwarzenraben. E. Richter: 150 Jahre Sparkasse Geseke (2. Fortsetzung).
Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
21/2004. H. Thomas: Wassergräben schützten einst die Burg Mark. Vor 1200 bis um 1400 lebten die Grafen von der Mark auf dem Areal des heutigen "Burghügels" in Hamm. G. Strotdrees: Lagen die Hofwurzeln bei den Westgoten? Der Bauernhof Ahleff in Werl-Hilbeck im Kreis Soest kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. * Nebelbänke zeigen Frostlöcher an. H. Multhaupt: Wo der Kaiser die Klosterkirche betrat. Bemerkenswertes Buch des Bendediktinerpaters Adelhard Gerke aus Königsmünster/Meschede über den Narthex der ehemaligen Kaiser- und Abteikirche in Corvey an der Weser. * Naturnahe Vogelfütterung mit Nährgehölzen. R. Kreienfeld: Siegesjubel auf den Schulbänken. Hauptlehrer Geppert von der Stephanus-Schule in Hamm-Heessen zeichnete von 1912 bis 1918 die Stimmung der Zeit auf.
22/2004. I. von Scheven: Mit Suppenkesseln quer durch die Front in Hamm. Riskantes Unternehmen eines Stadtinspektors in den letzten Kriegstagen April 1945. H. Multhaupt: In Brenkhausen lebt die Kultur der Pharaonen bis heute fort. Vor zehn Jahren übernahm die koptische Kirche bei Höxter ein verfallenes Kloster der Benediktinerinnen. I. von Scheven: Bindeglied zur Nord- und Ostseeküste. Vor 80 Jahren wurde die Eisenbahnstrecke Dortmund-Münster eröffnet. W. Hinke: Die "Feuermaschine" pumpte die Königsborner Sole aus der Erde. Ein untergegangenes Denkmal der westfälischen Industriegeschichte - 1964 wurden die Ruinen des "Wunderwerks" gesprengt. U. Althöfer: Karl Siebold gab Bockum-Hövel das Gesicht. Der vielseitige Architekt schuf vor 100 Jahren beispielhafte Siedlungshäuser für die Bergleute der Zeche Radbod. Auch die Kreuzkirche wurde von ihm entworfen. Ein Blatt der Erinnerung zu seinem 150. Geburtstag.
23/2004. H. Thomas: Bronze-Gruppe "Vater und Sohn" jetzt im "Maximare". Das Kunstwerk von Professor Leopold Fleischhacker überstand im Dezember 1944 die Zerstörung des alten Hammer Hallenbades. P. Gabriel: "Des Morgens gab es nur Mehlsuppe..." Wilhelmine Henter erinnert sich an ihre Ausbildung in der Haushaltungsschule der "Westf. Frauenhilfe" in Soest 1919. Chr. Neuhausen: Schwester Angela war der "Engel von Auschwitz". Vor sechzig Jahren starb die aus Westfalen stammende Ordensfrau im NS-Vernichtungslager. * "Unter einem guten Stern". Telgter Krippenausstellung zeigt 150 Werke von 120 Krippenkünstlern aus Westfalen. R. Platte: Ein Weihnachtsgruß von "Tante Therese". Mitte des 19. Jahrhunderts verkaufte ein Engländer die ersten Weihnachtskarten. W. Hinke: Als die Ulmen am Hammer Badehaus verdorrten. Eine rätselhafte Baumkrankheit vernichtete Anfang der 1930er Jahre die Ulmenallee im Kurpark. * Hasel- und Walnüsse im Brauchtum.
24/2004. Th. Ostendorf: Morgen kommt der Weihnachtsmann... Nikolaus-Verschnitt in Konkurrenz mit dem Christkind. M. Strecker: "Stolpersteine" erinnern an die Opfer. Der Künstler Gunter Demnig entwickelte ein ungewöhnliches Projekt des Gedenkens auch in Westfalen. H. Fertig-Möller: Zwischenzeit der Zauberei und Magie. Die Tage zwischen Weihnachten und Dreikönige im alten Volksglauben. H. Thomas: Statt Christi Geburt Julfest und Sonnenwendfeier. Wie im Naziregime die christlichen Weihnachtslieder im Sinne der NS-Ideologie manipuliert wurden. H. Thomas: Wegen seiner Schönheit von anderen Städten beneidet. Das 1913 errichtete erste Hammer Stadtbad an der Gasstraße war ein architektonisches Meisterwerk (Teil 2).
1/2005. I. von Scheven: In der Einheit liegt der Fortschritt. Kurzschrift-Systeme Gabelsberger und Stolze-Schrey wichen 1925 der Deutschen Einheitskurzschrift. * Beruf aus alter Zeit: Posamentier. Sammelbegriff für Bänder, Borten und Tressen. S. Borgschulze: Von Kiel in die Südsee mit dem Dreimastschoner "Hamm". Das Handelsschiff fuhr unter fünf verschiedenen Flaggen von 1921 bis 1974 um den halben Erdball. F. Kühle: Viele Rotkehlchen überwintern bei uns. W. Hinkel: "Ruhrgranit" aus Opherdicke für die Lübecker Marienkirche. Auf dem Gebiet des ehemaligen Rittergutes bei Holzwickede wurde bis 1956 witterungsbeständiger Sandstein gewonnen. R. Kreienfeld: Wie die Mansfelder Straße zu ihrem Namen kam. Die früher ruhige Wohnstraße der Neuen Kolonie Sachsen in Hamm-Heessen wurde zur Hauptverbindungsstraße. R. Kreienfeld: Die Neue Technik war sein Steckenpferd. Friedel Kreienfeld (1904-1956) aus Hamm wirkte an der Entwicklung der Radiotechnik mit.
Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
20/2004. W. Mues: Theater im früheren Erwitte. Laienspieler sorgen für Abwechslung und Unterhaltung.
21/2004. H.-G. Bracht: Friedrich Adolf Sauer - ein Schulreformer in Rüthen. Kl. Luig: Das Bad Waldliesborn nicht das erste Mal in Schwierigkeiten. J. Schmidt: Wassermühlen in früherer Zeit.
22/2004. G. Beaugrand: Als "Grüner Polizist" Helfer und Freund der Holländer. Der bei Lippstadt geborene Josef Henneböhl folgte seinem Gewissen. Erlebnisbericht über seine Hilfsaktionen. M. Willeke: Die Orientierungsnamen auf dem östlichen Haarstrang. J. Schmidt: Der lange Abschied von den großen Bauerngärten.
Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19 - 21, 59494 Soest.
304/2004. W. Marcus/H. P. Busch : Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius. Ein historischer Rundgang durch den fränkischen "Königshof" (3). H. J. Deisting: "Unser armes Ländchen war stark mitgenommen". Fragment einer Werler Chronik 1799 bis 1837, geschrieben von Bürgermeister Fickermann (Schluss). G. Strotdrees: Lagen die Hofwurzeln bei den Westgoten? Der Bauernhof Ahleff in Werl-Hilbeck im Kreis Soest kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. * Nebelbänke zeigen Frostlöcher an. H. Multhaupt: Wo der Kaiser die Klosterkirche betrat. Bemerkenswertes Buch des Bendediktinerpaters Adelhard Gerke aus Königsmünster/Meschede über den Narthex der ehemaligen Kaiser- und Abteikirche in Corvey an der Weser. * Naturnahe Vogelfütterung mit Nährgehölzen. O. Timmermann: Von der Geburt bis zum Tod. Kirchenbücher sind wichtige Quellen für die Familienforschung. W. Schulte: Bewährte Baumeister und Juristen. Aus der Geschichte der Soester Familie Lentze. K.-J. Freiherr von Ketteler: Die erste Kettelburg an der Röhr. Aus der Geschichte der Familie von Ketteler (3. Folge).
305/2004. F. Haarmann: Major von Schüngel baute die Echthauser Wassermühle. Die behördliche Bauerlaubnis stammt aus dem Jahr 1834. U. Becker: Museen im Kreis Soest: Das Heimatmuseum in Lippstadt. H. Multhaupt: In Brenkhausen lebt die Kultur der Pharaonen bis heute fort. Vor zehn Jahren übernahm die koptische Kirche bei Höxter ein verfallenes Kloster der Bendediktinerinnen. I. von Scheven: Bindeglied zur Nord- und Ostseeküste. Vor achtzig Jahren wurde die Eisenbahnstrecke Dortmund-Münster eröffnet. W. Hinke: Die "Feuermaschine" pumpte die Königsborner Sole aus der Erde. Ein untergegangenes Denkmal der westfälischen Industriegeschichte - 1964 wurden die Ruinen des "Wunderwerks" gesprengt. K.-J. Freiherr von Ketteler: Die erste Kettelburg an der Röhr. Aus der Geschichte der Familie von Ketteler (Schluss). * Was ist eine "Wolmeine"? Alte Straßenbezeichnungen und ihr historischer Kern.
306/2004. U. Becker: Mit prächtigen Stuckdecken geschmückt. Lippstadt beherbergt in einem der schönsten Bürgerhäuser des Rokoko in Westfalen das reich ausgestattete Heimatmuseum. P. Gabriel: "Des Morgens gab es nur Mehlsuppe..." Wilhelmine Henter erinnert sich an ihre Ausbildung in der Haushaltungsschule der "Westf. Frauenhilfe" in Soest 1919. Chr. Neuhausen: Schwester Angela war der "Engel von Auschwitz". Vor sechzig Jahren starb die aus Westfalen stammende Ordensfrau im NS-Vernichtungslager. * "Unter einem guten Stern". Telgter Krippenausstellung zeigt 150 Werke von 120 Krippenkünstlern aus Westfalen. R. Platte: Ein Weihnachtsgruß von "Tante Therese". Mitte des 19. Jahrhunderts verkaufte ein Engländer die ersten Weihnachtskarten. W. Marcus/H. P. Busch : Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius. Historischer Rundgang durch den fränkischen "Königshof" (4.). * Friedensfürst und Guter Hirte. Neue Biographie über Fürstbischof Ferdinand von Paderborn.
307/2004. H. P. Busch/W. Marcus: Erwitte im Schatten von Sankt Laurentius. Historischer Rundgang durch den fränkischen "Königshof" (5.). F. Haarmann: Weihnachtssammlung mit Kanonen. Aus dem Central-Volksblatt für den RB Arnsberg. M. Strecker: "Stolpersteine" erinnern an die Opfer. Der Künstler Gunter Demnig entwickelte ein ungewöhliches Projekt des Gedenkens auch in Westfalen. H. Fertig-Möller: Zwischenzeit der Zauberei und Magie. Die Tage zwischen Weihnachten und Dreikönige im alten Volksglauben. H. Thomas: Statt Christi Geburt Julfest und Sonnenwendfeier. Wie im Naziregime die christlichen Weihnachtslieder im Sinne der NS-Ideologie manipuliert wurden. U. Becker: Mit Stuckdecken geschmückt. Aus der Geschichte des Heimatmuseum in Lippstadt (Schluss). F. Oberhoff: Wünsche auf ein glückliches neues Jahr gerichtet. Im 19. Jahrhundert kamen Neujahrsbriefe in Mode - Ein Schreiben von 1875 ist erhalten geblieben.
Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede (Ruhr) e.V. Information für Heimatfreunde. Red.: Alfons Henke, Echthausen, Ruhrstraße 136, 58739 Wickede (Ruhr), Tel.: 02377/2589.
34/2004. J. Kampmann: Aus der Arbeit des Heimatvereins. F. Biele: Das zweite Jahr der Wandergruppe des Heimatvereins. F. Haarmann: Das Echthausen Kopfschatzregister von 1759. F. Haarmann: Der Wickeder Kirchweg nach Bausenhagen und seine Brücke über den Strullbach. * Bilder von den letzten Bewohner der Adelsfamilien von Böckenförde, genannt von Schüngel, und von Lilien auf Schloss Echthausen. A. Henke: Episoden aus dem Leben des Ehrenamtmanns Frh. V. Lilien (Auszüge aus einem Artikel in der Zeitschrift "Heimatglocken" Nov. 1940, S. 66 ff). J. Kampmann: Die Geschichte des Hauses Heimann in Wickede. A. Henke: Plattdeutsche Ecke. A. Henke: Rückblick.