[WestG] [KONF] Anspruch und Wirklichkeit der Industriemuseen,
24.-26.06.2004
Marcus Weidner
Marcus.Weidner at lwl.org
Die Jun 1 10:41:53 CEST 2004
Von: "Christiane Spänhoff", <christiane.spaenhoff at lwl.org>
Datum: 01.06.2004, 09:19
KONGRESS
"Unterhalten und Bilden. Anspruch und Wirklichkeit der Industriemuseen."
Internationaler Jubiläumskongress des Rheinischen und Westfälischen
Industriemuseums. 24.-26. Juni 2004.
Was kann und muss ein Industriemuseum am Beginn des 21. Jahrhunderts leisten?
Sind historische Anlagen in der Spaßgesellschaft bald nur noch Kulisse für Events?
Woher kommt in Zukunft das Geld für den Erhalt und Betrieb der Industriedenkmäler?
Wie können Gebäude und Maschinen für einen neuen Nutzen restauriert werden?
Das sind Fragen, die sich hochkarätige Referenten und die Teilnehmer eines
internationalen Kongresses zum Jubiläum des Westfälischen und Rheinischen
Industriemuseums stellen. Unter dem Titel "Unterhalten und Bilden. Anspruch
und Wirklichkeit der Industriemuseen" (www.kongress-industriemuseen.de)
geht es vom 24. bis 26. Juni in Oberhausen und Dortmund um Rückblick und
Perspektiven der Industriekultur und Industriemuseen nicht nur in NRW.
Im Rahmen des Kongresses findet am Donnerstag, 24. Juni ab 18 Uhr in
Oberhausen auch die offizielle "Geburtstagsfeier" der beiden Landesmuseen
statt: Das Westfälische Industriemuseum wurde vor 25 Jahren, das Rheinische
Industriemuseum vor 20 Jahren gegründet.
Nach der Eröffnung des Kongresses durch Vertreter des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), den
Trägern der Industriemuseen, sowie Ministerpräsident Peer Steinbrück am
Donnerstag (24.) um 10 Uhr stehen zunächst eine Bestandsaufnahme und
europäische Perspektiven der Industriekultur auf dem Programm. Danach
wird in verschiedenen Sektionen und Workshops über aktuelle Fragen
diskutiert: neue Finanzierungsmethoden, Besucherforschung, Restaurierung,
Museumspädagogik, Edutainment, regionale und europäische Kooperationen
sind nur einige Themen des umfangreichen Programms. Neben renommierten
Referenten aus Deutschland konnten auch Diskussionsteilnehmer aus
Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Skandinavien
und Osteuropa gewonnen werden.
Der Kongress findet in den beiden Museums-Zentralen in Oberhausen und
Dortmund statt. Workshops führen die Teilnehmer in die WIM-Standorte
Henrichshütte Hattingen, Zeche Hannover in Bochum und Altes Schiffshebewerk
Henrichenburg in Waltrop.
Die Gründung der dezentralen Industriemuseen durch den LWL und LVR schuf
1979 bzw. 1984 einen neuen Museumstyp. An 14 Standorten in Nordrhein-Westfalen
wird in stillgelegten Produktionsstätten die Kultur des Industriezeitalters erforscht und
dargestellt. Der Bogen spannt sich hierbei von den Ursprüngen über die Blütezeit
bis hin zum noch anhaltenden Prozess des Strukturwandels.
INFO
Informationen und Anmeldung zum Kongress unter www.kongress-industriemuseen.de.
Oder im Rheinischen Industriemuseum,
Kongressbüro,
Gregor Isenbort,
Hansastraße 18,
46049 Oberhausen,
Tel.: 0208 8579138,
Fax: 0208 8579101,
E-Mail: gregor.isenbort at lvr.de