[WestG] [AKT] Kongress der Industriemuseen, Oberhausen, 24.-26. Juni 2004

Alexander Schmidt Alexander.Schmidt at lwl.org
Don Apr 22 14:11:34 CEST 2004


Von: "Vera Lengersdorf", <Vera.Lengersdorf at lwl.org>
Datum: 22.04.04, 11:12


AKTUELL

"Unterhalten und Bilden. Anspruch und Wirklichkeit der Industriemuseen."
Internationaler Jubiläumskongress des Rheinischen und Westfälischen
Industriemuseums. 24.-26. Juni 2004.

Was kann und muss ein Industriemuseum am Beginn des 21. Jahrhunderts
leisten? Sind historische Anlagen in der Spaßgesellschaft bald nur noch
Kulisse für Events? Woher kommt in Zukunft das Geld für den Erhalt und
Betrieb der Industriedenkmäler? Wie können Gebäude und Maschinen für
einen neuen Nutzen restauriert werden? Das sind Fragen, die sich
hochkarätige Referenten und die Teilnehmer eines internationalen Kongresses
zum Jubiläum des Westfälischen und Rheinischen Industriemuseums stellen.

Unter dem Titel "Unterhalten und Bilden. Anspruch und Wirklichkeit der 
Industriemuseen" geht es vom 24. bis 26. Juni in Oberhausen und Dortmund
um Rückblick und Perspektiven der Industriekultur und Industriemuseen 
nicht nur in NRW.

Im Rahmen des Kongresses findet am Donnerstag, 24. Juni ab 18 Uhr in
Oberhausen auch die offizielle "Geburtstagsfeier" der beiden Landesmuseen
statt: Das Westfälische Industriemuseum wurde vor 25 Jahren, das Rheinische
Industriemuseum vor 20 Jahren gegründet.

Nach der Eröffnung des Kongresses durch Vertreter des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) und des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), den
Trägern der  Industriemuseen, sowie Ministerpräsident Peer Steinbrück am
Donnerstag (24.) um 10 Uhr stehen zunächst eine Bestandsaufnahme und
europäische Perspektiven der Industriekultur auf dem Programm. Danach
wird in verschiedenen Sektionen und Workshops über aktuelle Fragen diskutiert:
neue Finanzierungsmethoden, Besucherforschung, Restaurierung,
Museumspädagogik, Edutainment, regionale und europäische Kooperationen 
sind nur einige Themen des umfangreichen Programms. 

Neben renommierten Referenten aus Deutschland konnten auch 
Diskussionsteilnehmer aus Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien,
den Niederlanden, Skandinavien und Osteuropa gewonnen werden. 

Der Kongress findet in den beiden Museums-Zentralen in Oberhausen
und Dortmund statt. Workshops führen die Teilnehmer in die WIM-Standorte
Henrichshütte Hattingen, Zeche Hannover in Bochum und Altes
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop.

Die Gründung der dezentralen Industriemuseen durch den LWL und LVR
schuf 1979 bzw. 1984 einen neuen Museumstyp. An 14 Standorten in
Nordrhein-Westfalen wird in stillgelegten Produktionsstätten die Kultur
des Industriezeitalters erforscht und dargestellt. Der Bogen spannt sich
hierbei von den Ursprüngen über die Blütezeit bis hin zum noch anhaltenden
Prozess des Strukturwandels.


INFO

Westfälisches Industriemuseum
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-0
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: industriemuseum at lwl.org 

Standorte:
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 25
45527 Hattingen
Telefon: 02324 9247-0
Telefax: 02324 9247-12
E-Mail: henrichshuette at lwl.org

Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Telefon: 0231 6961-233
Telefax: 0231 6961-238
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org

Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org


Rheinisches Industriemuseum
Kongressbüro
Hansastraße 18
46049 Oberhausen
Tel.: 0208 8579138
Fax: 0208 8579101
E-Mail: gregor.isenbort at lvr.de 

Anmeldung zum Kongress auch unter www.kongress-industriemuseen.de.